02.03.2016 Sagres – Cavaleiro

Schon kurz nach halb sieben stehe ich auf und mache mich leise fertig, um keinen zu stören. Ich möchte nochmals den Sonnenaufgang über dem Meer erleben (denn in den nächsten Tagen und Wochen erleben wir den Aufgang nicht mehr über dem Meer, nur den Untergang und hier an dieser exponierten Stelle ist beides – Sonnenaufgang und Untergang zu sehen). Bis um acht bin ich draußen und genieße die Stille, nur von Möwen unterbrochen und das beeindruckende Licht.

Wir gehen dann noch zu dritt zur Festung von Sargres und umrunden sie. Dann geht es noch zu einer Töpferei, zum Einkaufen und dann geht es richtig los: allerdings nur ca. 20 km bis zur Praia de Amado: welch toller Platz, welch einzigartige Dünenlandschaft. Wir suchen uns einen schönen Stellplatz – Kati hat Hunger – und klar, die beiden kochen wieder gemeinsam: Peter das Fleisch, Kati den Salat. Ich bin solange draußen und genieße.

Am liebsten wäre ich hier über Nacht geblieben, aber unser Wasservorrat geht langsam zu Ende. Also müssen wir – leider – weiter. Wir finden einen Zeltplatz, an dem wir sowohl entsorgen können als uns auch wieder mit Wasser (für 5 EURO) versorgen können.

Übernachtet wird dann am Cabo Sardao bei Cavaleiro: direkt neben dem Leuchtturm, in völliger Einsamkeit und Ruhe.

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