05.03.2016 Milfontes – Comporta

Nach einem gemütlichen Frühstück, ausgiebigem Duschen und Zusammenpacken starten wir halb zwölf vom Zeltplatz. Unser nächstes Ziel – Porto Covo – ist nur 30 km entfernt und wir erkunden das kleine Städtchen und die wenigen geöffneten Läden. Während meine beiden Lieben Spaghetti kochen und wir die dann von unserem exponierten Standpunkt mit herrlichem Blick aus Meer essen, gehe ich noch etwas den Küstenwanderweg spazieren, genieße Sonne, das Geschrei der Möwen und die Brandung.
Die Fahrt geht weiter und nach Sines kommen wir auf unserem Weg gen Norden durch herrliche Korkeichenwälder, dann durch Kieferwälder, ab und zu gelb blühende Sträucher – es herrscht Einsamkeit pur, kaum ein Auto begegnet uns. Viele Störche sind hier, ganz aus der Nähe kann man sie bewundern.

Weiter geht die Fahrt über die enge Landzunge (Kieferwälder, Dünengürtel) bis Troia – hier nur neue Gebäude, bestimmt eine Stadt – am Ende des Naturschutzgebietes und von der aus man nur noch per Katamaran weiter kommt -, die am Reißbrett entstand. Wir drehen um, fahren zurück -zumal es hier keine Möglichkeit gibt, zu übernachten. Die Fähre nach Setubal kostet 30EURO für uns: muss auch nicht sein, dann umfahren wir halt das Gebiet mit der herrlichen Lagunenlandschaft, das ich schon vor zwei Jahren, als mich Peter mit einem Besuch in Lissabon überrascht hatte, bestaunt hatte!

Einen Übernachtungsplatz für heute finden wir in Comporta (Wohnmobilstellplatz mit Entsorgung). Es gibt Wiener Würstchen. Lecker!

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