25.3.2016 Furadouro – Vila do Conde

Es geht wieder ein Stück weiter nordwärts. Heute ist Porto dran. Vorher noch kurz zum Lidl und zum Media Markt. Und schon sind wir in Porto. Leider sind alle Stellplätze, die wir anfahren schon voll. Aber wir finden  trotzdem was in Vila Nova de Gaia, (liegt gegenüber von Porto – und erinnert uns an die Lage von Ulm und Neu-Ulm, die auch nur durch einen Fluss, bei uns  die Donau getrennt sind).  Der Parkplatz ist zentral gelegen. Wir stärken uns noch und los geht es. Und wir sind total von der Stadt begeistert, das hätten wir nie und nimmer vermutet. Sind begeistert von dem tollen Blick auf Porto von hier aus,  von den vielen imposanten Brücken (eine davon ist von Herrn Eiffel  und die andere von seinem Schüler)  und den davor liegenden alten Frachtkähnen, mit denen früher der junge  Portwein von den Hängen des Douro nach Vila Nova de Gaia zur Weiterverarbeitung transportiert wurde. Es ist bergig hier oder besser gesagt recht hügelig. 

Die imposanten Brücken sind schon  gewaltige Metallgitterkonstruktionen: unten fahren Autos und laufen Fußgänger und oben verkehrt die Straßenbahn.

Und hier in der Doppelstadt


pulsiert das Leben: viele Menschen, Marktstände, Cafés – ein fröhliches Miteinander hüben und drüben des Douros. Wir lassen uns mittreiben, gehen Gässchen hoch und runter, genießen bei einem Café ( der hier das Doppelte wie gestern kostet) die Atmosphäre. Die Bahnhofshalle ist innen wunderschön ganz mit Azulejos ausgekleidet  – mit den unterschiedlichsten Bildern und Motiven.

Natürlich werfen wir auch einen kurzen Blick in die Portwein-Keller und sehen all die aufgestapelten Holzfässer, in denen der Wein jahrelang reift.

Gut gelaunt machen wir uns auf den Heimweg und umso größer ist unser Entsetzen: unser Wohnmobil wurde aufgebrochen und vieles an Wert ist gestohlen worden. Wir erstatten natürlich Anzeige bei der Polizei, die uns sehr freundlich begegnet und alles aufnimmt was fehlt.

Dann – es ist inzwischen nach 20.00 Uhr – setzen wir unsere Fahrt zum nächsten Stellplatz (30 km) nach Vila do Conde fort.

Klar, wir haben uns geärgert, waren sauer und auch traurig über den Einbruch und konnten  bzw können es nicht verstehen. Aber hilft das weiter? Auch alles „hätte oder wäre“ bringt da nichts. Peter ist da sehr klar und hat mir geholfen, vorwärts zu schauen und zu vertrauen, dass es auch hier eine Lösung geben wird.

 

 

 

 

 

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