27.03.2016 Afife – Caminha (10km)

Das Wetter ist recht gut, sogar sonnig und wir machen nach einem gemütlichen Frühstück einen ausgedehnten zweistündigen Strandspaziergang bzw. eine „Strandentdeckungstour“. Es ist gerade Ebbe und so können wir an den Felsen und Felsnadeln, die am Strand liegen, herumklettern und könnten sogar – wenn wir jetzt einen Eimer dabei hätten – Muscheln von den Felsen ernten. Die Sonne, das Rauschen des Meeres, der typische Geruch, die kreischenden Möwen über und neben uns und wir da mitten drin – wir genießen es und sind sehr dankbar für all das Wunderschöne, das wir hier gemeinsam erleben.

Zurück am Wohnmobil wird gekocht – klar Peter macht das 😉 – heute gibt es ein leckeres und schnelles „Ostermenü“, Milchreis und Mangomus. Und davor eine chinesische Tütchensuppe.  Das mögen wir, dieses Unkomplizierte! Das essen und tun, worauf man Lust hat – auch wenn ein großer Feiertag ist. Und das geht am Leichtesten im Urlaub. 👍😀

Ich geh dann nochmals die paar Meter zum Strand, nehm mein Klappstühlchen mit und ein Buch, lese, schaue und genieße. In der Zwischenzeit aber gut mit dickem Pulli und sogar Mütze ausgerüstet. Es windet nun doch recht ordentlich. Die Flut kommt auch und ich muss mich am Strand immer weiter zurückziehen. Das zeigt mir, wie doch alles in Bewegung ist. Nicht nur hier am Strand, auch im täglichen Leben: man bekommt immer neue Einblicke und Einsichten, versteht immer mehr und besser (auch sich) und verändert sich – und dadurch lässt man Vergangenes hinter sich . So auch die ungute Erfahrung in Porto. Was nützt es auch sich dadurch runterziehen zu lassen, enttäuscht von den Portugiesen zu sein, nun solche Art von Reisen nicht mehr zu tun?

Nein, die Portugiesen haben wir als sehr freundliche und hilfsbereite Menschen kennengelernt und dies lassen wir uns durch die „Verfehlung“ eines Einzelnen nicht nehmen. Genau so wenig wie unsere Freude . Und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich entdeckt habe, dass ich diesen Blog nun auch mit meinem Handy weiter schreiben kann. Das mit dem Einstellen von  Bildern klappt nun zwar nicht so, aber es wird dann eben von daheim aus nachgeholt. 👍

Gegen Abend starten wir nun doch noch und steuern den zehn Kilometer entfernten Campingplatz in Caminha am Rio Minho an – es ist ein äußerlich sehr schöner, wenn auch sehr teurer „Orbitur-Platz“ (portugiesische Campingkette) – aber zum Weiterfahren ist es uns inzwischen zu spät.


 

 

 

2 Gedanken zu „27.03.2016 Afife – Caminha (10km)“

  1. Da habe ich ja echt ein Stück Arbeit vor mir, jetzt erst vom Reiseblog zu erfahren und alles nachlesen zu dürfen (und weil ich neugierig bin, zu müssen).

    Weiter eine gute Reise!
    Ich meine aber, die Reise hat aus irgendeinem, mir nicht erkennbaren Grund, nach 10 km Fahrt eine unerwartete Pause erfahren, weil kein neuer blogeintrag da ist …

    1. Lieber Alf,
      Danke dir für deine Meldung.
      Der nächste Eintrag ist schon da. Dauert halt etwas länger wenn man mit dem Handy statt mit dem PC tippelt. Liebe Gruesse momentan aus Fisterra, dem „Ende der Welt“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.