29.03.2016 Santiago de Compostela – Pobra (120 km)

Die ganze Nacht hat es wie aus Kübeln geschüttet. Kein Wunder also, dass wir mal ausschlafen. Wir frühstücken gemütlich, duschen und gehen noch in das riesige Einkaufszentrum, das gegenüber vom Zeltplatz liegt. Erst gegen 14 Uhr tuckeln wir gemütlich los, nochmals 30 km südwärts bevor wir dann auf der Halbinsel  den von uns gesuchten,  am Sandstrand liegenden Zeltplatz finden. Er liegt gegenüber eines wunderschönen Naturschutzgebiets mit Heideflächen, Feuchtgebieten und Kieferwäldchen. Aber – leider hat er noch geschlossen. Also 25 km über viele Hügel und schöne Ausblicke aufs Meer zurück und auf die nächste Halbinsel „Barbanza“ bis zum Ort Boiro. Hier gibt es einen schönen goldgelben Sandstrand, einen Muschelzuchtteich und normalerweise vielen Menschen, die Muscheln ernten (Playa de Retorta). Heute ist auf Grund des Regens aber nichts los – wir finden jedoch einen netten Platz unter den Pinien und einen herrlichen Blick auf die Bucht. Und so trinken wir erst mal gemütlich ein Käffchen und genießen was Süßes dazu.

Düse Halbinsel bzw. dieser fjordartige einschnitt wird vom Rio de Arousa umgeben: er muss wohl ganz besonders fruchtbar sein, denn hier sind die meisten Muschelzuchtplattformen. Das sind 4-6 gewaltige Eisentonnen, die mit glasfaserverstärktem Kunststoff dick überzogen sind, um dem aggressiven Salzwasser besser trotzen zu können. Darauf sind dann Vierkantbalken montiert und diese Konstruktion kann dann über Hunderte von Muschelkörben aufnehmen und in ihnen wachsen die Muscheln auch heran. Eigentlich wollten  wir auch noch Muscheln sammeln und sie dann kochen und essen, aber bei dem Wetter gehe ich nicht mal ich vors Wohnmobil.

Es geht noch ein Stück weiter Bus Pobra: hier finden wir im Hafen einen schönen und relativ ruhigen Platz für die Nacht.

2 Gedanken zu „29.03.2016 Santiago de Compostela – Pobra (120 km)“

  1. Hi Ihr Beiden!
    Da freut man sich doch unheimlich auf die Bilder von Eurem Tripp!!
    Wird wohl ein grooooßer und laaanger Vortrag werden.
    Ich fange schon mal an die Chips und Erdnüsse zu horten…
    😉
    Macht’s weiterhin gut – viel Spaß – auch wenn Euer Gepäck unfreiwillig erleichtert wurde.
    Grüße aus Pfuhl (Ihr wisst ja, aus dem Land wo Milch und Honig fließen…)
    KH

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