Freitag, 2. September

Heute ist alles grau in grau, es regnet – und so reisen wir ab.
Aber nicht weit, wir fahren erst mal nur zehn Kilometer weiter südlich nach St. Ives, um uns mal noch das Städtchen anzusehen, das wir uns beim letzten Mal haben entgehen lassen.
Und wir sind begeistert! Nicht nur, weil es aufhört zu regnen,…. St. Ives soll wohl auch die schönste Stadt Cornwalls sein: gepflasterte enge Gassen mit süßen kleinen Läden; vielen Künstlergalerien; Häusern aus Granit, die sich am Berg hinaufziehen; überall Blumengirlanden; schöne Sandstrände; einen großen Hafen, der momentan aber – wegen der Ebbe – trocken liegt. Wir lassen uns eine „Cornish pastry“, gefüllt mit Fleisch schmecken und hinterher natürlich in einem netten Café noch einen Cornish Cream Tea. Herrlich! Und auch die Sonne kommt wieder heraus.


Vier Stunden später ist unsere Parkzeit abgelaufen und so ziehen wir weiter zu den berühmten Bedruthan Steps kurz hinter Newquay, der heimlichen „Hauptstadt der Wellenreiter“. Gleich oberhalb der Steps, kurz nach einem öffentlichen Parkplatz (auf dem man aber nicht über Nacht stehen bleiben kann) hat noch ein kleiner Campingplatz geöffnet: er besteht aus einer riesigen Wiese mit tollem Blick auf den Atlantik, zwei Toiletten, einer Dusche und kostet 16 Pfund für die Nacht. Wir sind dort fast alleine und genießen bei bestem Wetter einen wunderschönen Abend mitsamt einer Wanderung auf dem Küstenwanderweg und dem Blick auf die „Steps“, die mich sehr an die Formation der „12 Apostel“ in Australien erinnern.

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