Sonntag, 11. September

Während Peter weiter an der Webseite bastelt, ziehe ich wieder los, heute aber in die entgegengesetzte Richtung – Richtung Solva. 5 Meilen sollen es bis dahin sein, aber ich könnte auf dem Rückweg den Bus nehmen. Also geht es bei herrlichem Sonnenschein und stürmischem Wetter los und es ist wieder wunderschön! Solva ist ein kleiner Fischerort – auch recht touristisch. Ich finde, nachdem ich mir das Dorf angeschaut habe, in einer Kirche neben einer Gemäldeausstellung und Klaviermusik auch noch ein nettes Café und bestelle mir hier einen Kaffee und einen Möhrenkuchen. Als ich mich später bei der Bedienung für den leckeren Kuchen bedankte, strahlte sie übers ganze Gesicht und meinte, „er sei auch selbstgebacken“.


Da ich nun noch fast 90 Minuten auf meinen Bus warten müsste, entscheide ich mich zu Fuß zurückzugehen, und bereue es nicht. Kurz nach 16:00 Uhr bin ich wieder „daheim“ und dann gehen Peter und ich noch ins Dorf St. David`s, das seit dem Mittelalter ein bedeutender Pilgerort ist. Papst Calixtus II. stufte die Wertigkeit dieses Wallfahrtsziels immerhin als halb so hoch ein wie die Roms.
Die Kathedrale, St. David`s Cathedral erhebt sich majestätisch im Tal. Sie ist dem Nationalheiligen David geweiht, der im 6. Jahrhundert einer der ersten Missionare in Wales war und hier ein Kloster gründete. Nach Überfällen der Wikinger im 12. Jahrhundert entstand die Kathedrale in ihren heutigen Dimensionen.
Auf der anderen Seite des kleinen Flusses stehen noch die Ruinen des Bischofspalastes, in dem wohlhabende Pilger logierten.
typisches walisisches Steinhaus
typisches walisisches Steinhaus

Kirche in St. David's
Kirche in St. David’s

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.