Dienstag, 13. September

Leider regnet es heute Morgen in Strömen: gut, dass ich mir bereits gestern das Städtchen angeschaut habe. Wir fahren knapp 30 km weiter – an einigen Menhiren vorbei – nach Aberystwyth, finden dort das Einkaufszentrum Morrisons und lassen uns im Café erst mal gemeinsam ein englisches Frühstück schmecken.
Und Peter freut sich auch mal, sich bedienen lassen zu können,….  😉

Frühstück bei Morrisons
Frühstück bei Morrisons

Da es hier auch Wifi gibt, holt Peter noch den PC aus dem Wohnmobil und wir laden gleich noch ein paar Texte und Bilder hoch.
Es ist so richtig gemütlich hier und wir genießen die Atmosphäre, beobachten die Menschen um uns herum – und lassen uns dabei noch einen Applecrumble schmecken, natürlich mit Vanillesauce. Lecker!
Hier in Wales ist übrigens alles zweisprachig: in walisisch und in englisch können alle Informationen gelesen werden.

zweisprachig - auch auf der Strasse
zweisprachig – auch auf der Strasse

Dann wird eingekauft – unter anderem natürlich auch wieder ein leckerer Salat. Das Wetter wird auch besser und unser Ziel ist nun Barmouth: das muss der Ort gewesen sein, in dem Peter und ich schon mal 2010 (als wir von Holyhead aus nach Irland gefahren sind) kurz gewesen sind.
Wir nehmen die kleineren Sträßchen, die Gegend wird hügeliger und ist sehr dicht bewaldet. Manche Berge sehen rot aus, da sie von Farnkraut „im herbstlichen Gewand“ überwuchert sind. Und Schafe über Schafe grasen auf den grünen Hügeln und Wiesen: so richtig gemütlich! An der Küste fahren wir entlang über Tywyn und LLwyngwril (ja, die Namen sind hier schon ganz besonders kompliziert!). Und letzteres ist süß: der kleine Ort ist von großen Häkeleien geschmückt. Ich steige aus und fotografiere und komme mit einem Waliser ins Gespräch.


Die Häuser sind in dem Gebiet recht einfach, es sind Steinhäuser, öfter sind sie farbig (mit Pastellfarben) gestrichen und haben kleine Erker, was mir persönlich sehr gut gefällt. Viele Häuser sind mit Blumen geschmückt und oft blüht es wunderschön, in den verschiedensten Farben.
Auch Palmen gibt es hier viele! (Golfstrom)


Die Straßen sind recht eng und ich bewundere wieder einmal Peter, mit welcher Gelassenheit er hier am Steuer sitzt. Und obwohl die Straße schon so eng ist, kommt uns noch ein Doppeldecker-Bus entgegen – und kaum zu glauben: eine Frau fährt ihn! Respekt!!!
Über Dolgellau und an einem breiten Fluss entlang, der jetzt aber bei Ebbe ausgetrocknet ist, kommen wir am Nachmittag nach Barmouth: ja! Es ist der Ort, der uns schon damals so gut gefallen hat. Er liegt an einem riesigen Sandstrand mit einigen Dünen und einige Häuser kleben fast an den dahinterliegenden Bergen. Wir übernachten auf dem großen Parkplatz, direkt am Strand.
Wie mich das freut! Natürlich ziehe ich nochmals los – am Besten erst mal auf den Berg, um alles von oben sehen zu können und beim Sonnenuntergang vespern wir dann am Strand 🙂

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