Donnerstag, 22. September

Schon vor acht sitzt Peter heute – bei bestem Wetter! – am Steuer und ich daneben (und das alles ohne Frühstück), um nach Fort William zum Bahnhof zu fahren. Ihr erinnert euch: wir wollten gerne mit dem Jacobite-Train fahren. Seinerzeit, 2007, als wir mit unseren Kindern hier in Schottland Urlaub machten (auf der Insel Skye und in Ullapool), fuhren wir mit dem Auto an die spezielle Stelle, an der der Jacobite über ein Viadukt fährt. Unter anderem wurden auch hier Szenen für die Harry Potter Filme gedreht.
Aber, „to make a long story short“, Karten bekamen wir keine mehr! Dafür gingen wir zu Morrisons zum Frühstück, dieses Mal nahmen wir schottisches Frühstück und Porridge mit Früchten: ersteres na ja, zweiteres sehr gut! Und dann ging es wieder zurück zur Seilbahn: hier waren keine Karten nötig, kein Anstehen. Peter bekam sogar seine Senior-Karte (danke, liebe Annette für den guten Tipp!). Wir waren in einer kleinen Gondel (die wie die Kanzelwandbahn im Kleinwalsertal aussieht) in ca. 15 Minuten oben, auf knapp 700 Meter Höhe. Die Bahn ist übrigens die einzige Gondelbahn in Großbritannien – und das Gebiet um den Ben Nevis ist im Winter ein riesiges Skigebiet. Wir wanderten dann ca. zwei Stunden, genossen die Sonne und die Landschaft – Wärme leider nicht, denn mehr als 12 Grad hatten wir da oben nicht – und fuhren gegen 14:00 Uhr wieder ins Tal, wo es merklich wärmer war. Dann ging es weiter, am mit viel Wald umgebenen und nicht aufhören-wollenden Loch Ness vorbei nach Inverness, genauer gesagt auf die Black Isle in die Nähe von Cromarty. Da überall wieder kein „overnight“ parken erlaubt ist, checken wir mal wieder auf einem Zeltplatz direkt am Sandstrand ein und nutzen gleich am Abend noch die schönen warmen Duschen. Vorher war ich allerdings noch mit dem Rad bei der 1 km entfernten Spitze der Halbinsel, am Leuchtturm.

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