Freitag, 30. September

Da wir heute (wir schreiben inzwischen Di, den 4. Oktober) wieder mal auf einem Zeltplatz (in der Nähe von Gairloch an der schottischen Westküste, unterhalb von Ullapool) angekommen sind, habe ich Gelegenheit, euch weiter von unserer Reise zu berichten. Hier ist es auch ganz herrlich und wir wollen mal wieder mindestens 2 Tage Pause einlegen, bevor es weiter Richtung Heimat geht. Auch Waschen ist für morgen angesagt,….. Es soll ja schönes Wetter geben! 
Aber der Reihe nach (damit keiner durcheinander kommt): am Freitag, 30.9. sind wir zum Frühstücken an den Strand, den wir am Vortag entdeckt hatten, gefahren und haben uns im SPAR in Durness frische Brötchen (na ja, englische – d.h. weiche Brötchen mit ein paar Sesam-Körnern drauf) geholt. Und dann kam die Sonne immer mehr zum Vorschein und lockte uns hinaus. Zwei Stunden liefen wir am Strand entlang und waren in den riesigen Dünen – so was Gigantisches hatte ich noch nie gesehen (nicht mal in Australien ;-)). Wir waren beide begeistert und haben Tausende von Aufnahmen gemacht. Aber es ist wie immer etwas ganz anderes, dies live zu sehen und vor allem zu erleben. So ist es auch mit der Landschaft hier: aus jeder Perspektive leuchtet sie wieder anders, aber auch noch so viele Bilder können euch nur einen ganz kleinen Einblick in das geben, was wir hier an Wunderschönem gerade erleben dürfen und für das wir unendlich dankbar sind.
Klar hat das Laufen (oder die herrliche Luft hier) wieder Hunger gemacht und so saßen wir noch bis zum späten Nachmittag im Wohnmobil, schlurften Tee und ließen uns was Gutes schmecken (was? Sorry, weiß ich nicht mehr,…). Dann fuhren wir weiter, wieder mal Richtung Süden – aber weit kamen wir wieder nicht. Nur ca. 10 km. Dann überwältigten uns erneut die Ausblicke auf die bergige Landschaft und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus; wir sahen Schilder „Vorsicht vor Rehen, Hirschen“ und fassten den Entschluss, hier in dem Gebiet doch über Nacht stehen zu bleiben – vielleicht hätten wir ja das Glück, einen Hirsch oder gerne auch mehrere zu erspähen. Einen Stellplatz neben der einspurigen Straße (die aber kaum befahren war) fanden wir schnell und auch als „Späher“ waren wir erfolgreich! Kurz vor unserem Auto lief ein Hirsch neben der Straße her: wow! Schon toll, solch ein wunderschönes Tier in der freien Wildbahn zu sehen. Leider gibt es davon kein Foto: erstens waren wir dafür nicht schnell genug und zweitens war es schon zu dämmrig. Und irgendwann wachte ich in der Nacht auf und hörte noch das Brunftgeschrei der Hirsche – beeindruckend!

Ein Gedanke zu „Freitag, 30. September“

  1. Vor einer Woche …
    … bevor es weiter Richtung Heimat geht. …
    Dann ist der Reiseblog ja auch bald zu Ende? Oder steht schon die nächste Reise an?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.