Montag, 03. Oktober

…Und dass man mit genauso herrlichen Blicken aufwacht: Augen auf und das Meer liegt einem (fast) zu Füßen – und als extra G’schenkle gibt es noch einen wunderschönen Sonnenaufgang (gegen halb acht).


Natürlich schauen wir uns auch vorher etwas die Gegend an, wo wir übernachten – man spürt dann schon, ob der Platz gut ist oder ob man lieber weitersucht.
Nordlichter haben wir leider keine gesehen, dafür aber wieder einen herrlichen Sternenhimmel!
Wir fuhren dann wieder zurück nach Durness, machten kurz beim John Lennon Memorial Halt und natürlich auch nochmals im Laden und an einigen wunderschönen Strandabschnitten.

Unser geliebtes Kinlochbervie (wunderschön!) ließen wir rechterhand liegen und machten dafür in Scourie Halt. Berge, Felsen, Moorlandschaft und vor allem Schafe – und kaum Verkehr – begleiteten uns. Die Gegend erinnert mich an die schwedischen Schären. Auch in Scourie nur ein netter kleiner Laden mit all dem, was man im täglichen Leben braucht – und das zu moderaten Preisen. Nichts Überflüssiges, keine Kleidung gibt es hier „oben“ – nur das, was benötigt wird. Hier kann man – so gesehen – sparen. Gut, dass ich mir meine Schlafanzughose und mein Hemd noch bei Teso in Wick, dem letzten größeren Ort hier „oben“ (der nun ca. 160 km entfernt ist) gekauft hatte, sonst hätte ich in den letzten Nächten ganz schön gefroren,…
Auf der Fahrt haben wir dann noch Eier aus einer, am Straßenrand aufgestellten, Eierbox gekauft (das halbe Dutzend für 1,50 Pfund).

Heute fahren wir noch bis kurz vor Kylesku und finden dort nach vielem Hin und Herfahren einen geschützten Stellplatz. Wir hatten davor schon einen wunderbaren Platz gefunden, mit 1a-Aussicht, aber es windete da bereits so stark, dass wir es für weiser hielten, uns was anderes zu suchen. Auf der Fahrt entdeckten wir ein paar Rehe und einen Hirsch, fast alle direkt neben uns. Und kaum standen wir in unserem Stellplatz – es dämmerte schon – hörten wir von überall her und um uns herum das Brunftgeschrei der Hirsche. Toll war das!
Vielleicht muss ich dazu erwähnen, dass ich das schon lange mal live hören wollte: letzten September waren wir nämlich auf Fischland-Darss und da hätte eine „Hirsch-Führung“ um die 60 EURO pro Person gekostet – und das war nun ganz eindeutig zuviel!

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