Samstag, 08. Oktober

Heute gab es keine Verlängerung auf dem Campingplatz, denn irgendwann müssen wir ja mal wieder Richtung Heimat fahren!
Gegen Mittag trafen wir uns nochmals mit Peters Kollegen und Familie in einem gemütlichen (mit Sofas ausgestatteten) Café in Gairloch. Das Café wurde auch in unserem letzten Schottland-Urlaub 2007 schon von uns getestet und auch heuer habe ich – wie seinerzeit – in der dem Café angeschlossenen kleinen Buchhandlung ein Buch gekauft – es lebe die Tradition! 😉


Dann wurde es ernst! Der Moment der Trennung kam, – und wir brachen Richtung Inverness – über das Loch Maree und Kinlochewe – auf. Kurz hinter dem See, dem anscheinend schönsten Binnensee Schottlands, auf dem viele bewaldete Inselchen sind, machten wir auf einem Viewpoint-Parkplatz Fotopause und bewunderten den See von oben in all seiner Pracht. Einfach traumhaft!

Und dann hörte ich laute, dumpfe Geräusche. Was war denn das? Einige Leute, die auch hier Pause machten, tippten auf Schafe. Zu sehen war erst einmal nichts. Aber es waren tatsächlich Hirsche, die hier röhrten. Ich bekam von einem netten schottischen Ehepaar noch ihr Fernglas ausgeliehen (unseres liegt gut verpackt daheim in Reutti ;-(((( ) und war begeistert, als ich einige Hirsche entdeckte. Und das am helllichten Tag, gegen 16:00 Uhr!

Einen weiteren Stopp legten wir an den Wasserfällen „Rogie Falls“ ein: hier sieht man besonders in den Monaten zwischen Juli und September die Lachse wandern. Schon beachtlich, wie sie doch beträchtliche Höhen meistern. Wir bewunderten den Wasserfall, die Lachse waren wohl schon an der Stelle „vorbeigewandert“? 😉

Ca. 30 km vor Inverness stieg das Verkehrsaufkommen und ich wünschte mich schon wieder in den ruhigen und einsamen Norden zurück. Aber nichts da – wir mussten durch Inverness durch – Inverness ist übrigens die Partnerstadt von Augsburg und die „Capital of the Highlands“. Wenn wir mal mehr Zeit haben, werden wir uns die Stadt auch mal anschauen,…. 😉
Wir fuhren noch zum Culloden Moor und fanden hier vor dem Tor des Informationszentrums einen Übernachtungsplatz. Hier im Hochmoor fand 1746 die letzte Schlacht zwischen Schotten und Engländern statt und sie endete mit einer Niederlage der aufständischen Jakobiten gegen die Engländer. Einfache Steinsetzungen mit den Namen der Clans markieren die Massengräber.
Den Abend verbrachten wir gemütlich mit Herrn Wilsberg aus der ZDF-Krimi-Reihe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.