Sonntag, 09. Oktober

Schon um 8 Uhr waren wir heute auf – die Nacht war mit zwei (!) Grad empfindlich kalt gewesen. Unser Wohnmobil stellten wir dann erst mal auf einen sonnigen Parkplatz und frühstückten – so gesehen – in der Sonne. Herrlich, auch wenn es heute nur noch Porridge gab – unsere Vorräte müssen dringend aufgefüllt werden, aber hier in Inverness gibt es ja wieder genügend Einkaufsmöglichkeiten.
Aber zuerst noch etwas Kultur – wenigstens ein paar Blicke in das Informationszentrum müssen schon sein. Danach steuern wir den nur ein paar Meter entfernten Steinkreis „Clava Cairns“ an.


Und dann geht es zu Morrisons – auch hierhin führt uns unser Navi; das kennt sich halt bestens aus, jedenfalls meistens. Nach dem Einkauf setzen wir uns noch ins Café und lassen uns endlich mal wieder ein schottisches Frühstück schmecken.


Und dabei kommt Peter auf eine einzigartige Idee:
Was für eine? Wie es denn wäre, nochmals nach Kinlochbervie zu fahren – für die, die nicht wissen, wo das liegt: es liegt ca. 100 km nordwestlich von Inverness, also entgegen unserer momentanen Reiserichtung – eigentlich waren wir da auch schon mal – nein, nicht 2007, sondern jetzt 2016!
Ich war begeistert! Sofort stimmte ich zu: wir nahmen erst die gut ausgebaute A9 und dann ging es auf single track roads nach „oben“: die Landschaft wurde immer grandioser, die Straßen waren fast leer – und wir beide genossen diese Fahrt unendlich.


Und in Kinlochbervie fanden wir einen kleinen Campingplatz (5 Plätze), der eigentlich nur für Clubmitglieder zugänglich war, uns aber trotzdem aufnahm. Er bot eine herrliche Aussicht auf den Ort, die Berge ringsum und natürlich auf das Meer. Sogar Palmen gibt es hier – dank des Golfstroms!
Und während ich dann wieder am Blog weiter schrieb, brutzelte Peter etwas Lammfleisch mit Pilzen und dazu ließen wir uns den wohl schon bekannten Salat von Morrisons (ich berichtete schon davon) schmecken.

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