Mittwoch, 06. September 2017

Der Stellplatz liegt so nah am kleinen Ort Leon und das Wetter ist so herrlich, dass ich schon vor neun Uhr zum Bäcker radele und weil es so schön ist auch noch zum Touristenbüro. Und es hat sogar schon geöffnet. Muss wohl auch so sein, denn hier entlang der Küste durch diese wunderschöne Gegend mit unendlich viel Wald verläuft der einer der berühmten Pilgerwege nach Santiago de Compostela. Ich möchte erst mal einige Infos zu dem Flüsschen, das hier, wie ich las, vom See aus durch eine urwaldartige Vegetation ins Meer fließt. Da würde ich gerne mit meinem Kajak fahren,….  Aber leider kann man das Stück nicht selbst befahren, sondern muss an einer geführten  Tour teilnehmen. Aber – es gäbe einen Kajak-Verleih und der bietet an, selbst ein Flüsschen in der Nähe zu befahren. Er bringt einen mit einem Kajak mitten in die „Pampa“ zum Einstiegspunkt und dann kann man selbst fahren und kommt am See wieder raus. Na, das klingt doch genau nach dem, was mir schon lange vorschwebt. Das klingt doch voll nach Spreewald: hier bin ich auch schon zwei mal gepaddelt und fand es richtig schön und aufregend!

Voller Begeisterung berichte ich Peter davon und habe ihn wohl angesteckt 😉. Um elf sind wir jedenfalls am Treffpunkt, werden mit einer anderen Familie in die Pampa gefahren und dann beginnt unser Abenteuer!

Und das ist es tatsächlich: wenn ich das vorher gewusst hätte, was mich da erwartet, hätte ich bestimmt die andere Tour gebucht und mich fahren lassen. Das Flüsschen floss recht  flott, überall lagen Baumstämme, Äste im Wasser und ich schaffte es doch immer wieder, die voll und ganz zu treffen. Peter kam meist viel besser durch als ich, die immer wieder irgendwo hängen blieb oder auch im Sand feststeckte. Irgendwann wurde das Flüsschen dann ruhiger und ich konnte die Fahrt genießen: dann war es wirklich herrlich, urwaldartig und spannend. Hätte nur noch gefehlt, dass irgendwo ein Krokodil aufgetaucht wäre,..  😂😉

Zum Schluss kamen noch zwei kleine Stromschnellen, aber nichts wie durch und es klappte! Zweieinhalb Stunden später kamen wir fast zeitgleich mit der Familie wieder am Kajak-Verleih am See an und ich war einfach nur glücklich, es gemacht und geschafft zu haben! Toll war es,….

Nach einem kurzen Imbiss am Wohnmobil ging es dann weiter – das Meer zieht mich doch unheimlich an,…. 😉 …… und wir fanden zwanzig Kilometer weiter südwärts einen wunderschönen Stellplatz an einem Pinienwald,  nicht weit weg von Dünen und vom Meer.

Dort genoss ich noch die gewaltige Brandung, den Blick auf einen recht einsamen langen wunderschönen Strand, auf Surfer, Möwen und und und, bis mich dann wieder der Hunger einholte und ich den kurzen Weg zurück zu Peter ins Wohnmobil ging.

Peter seinerseits war im Wohnmobil fleißig und hat mir – auch dank WLAN, das wir hier am Platz haben – die Blogseite so vorbereitet, dass ich schreiben kann.  DANKE – 😘👍 – und euch allen viel Freude beim Lesen und natürlich freuen wir uns wieder auf eure Kommentare,….  😊

 

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