Montag, 18.September 2017

Morgenstimmung am Strand:

Gerade als Peter die Brötchen fürs Frühstück aufbäckt, kommt der Bäckerwagen und bringt frisches Brot, dem ich nicht widerstehen kann.


Unser Parkplatz hier füllt sich, denn es ist wieder Ebbe und damit Besuchszeit der „Meeres- Kathedrale“. Leider nieselt es aber und so ziehen wir weiter, und es geht von Galizien nach Asturien.
Unser Ziel ist das 60 km entfernte Luarca: hier liegt ein Zeltplatz „Los Cantiles“, der von einer holländischen Familie gegründet wurde und jetzt durch „deutsche Einheirat“ in holländisch/deutsch/spanisch weitergeführt wird. Er liegt wunderschön auf ca. 80 Meter hohen Klippen und wir bekommen einen Platz mit herrlicher Aussicht aufs Meer und die umliegenden Berge oder besser gesagt, Hügel.

Das Meer hört man hier rauschen, wir stehen unter Kiefern und genießen die herrliche und wohltuende Ruhe. Zugvögel ziehen über uns hinweg. Möwen kreischen. Der Platz ist sehr schön angelegt, die Sanitärräume sind, wenn auch in die Jahre gekommen, sehr sauber. Und es gibt WLAN, wenn auch nicht das Schnellste. Es regnet immer mal wieder und so sitzen wir heute mal gemütlich im Wohnmobil und arbeiten an unserem Reiseblog, immer mit dem direkten Blick aufs Meer. Das gefällt mir, die Weite um mich zu sehen, da kann ich gut arbeiten.

Peter bereitet das Essen zu, Forelle und Salat und ich – ich lasse es mir schmecken. Herrlich ist es, so verwöhnt zu werden. 👍😊

Erst nach 18 Uhr drehen wir dann noch eine Runde in den Ort. Das kleine Hafenstädtchen soll eines der schönsten von Asturien sein.  Und ja, ich bin ganz begeistert: wir laufen noch zum Hafen hinunter, der von Felshängen und Häuserzeilen derart eng ist, dass ihm nur eine schmale Einfahrts- und Ausfahrtsschneise bleibt. Wir bummeln durchs Städtchen und durch die kleinen „Tante Emma-Läden“ und fühlen uns hier viele Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt.

Abends sitzen wir noch im netten Aufenthaltsraum des Campingplatzes, denn hier gibt es WLAN und wir laden unsere Bilder für den Blog hoch. Ein junger Franzose aus Biarritz kocht sich hier gerade sein Abendessen, er spricht etwas englisch und wir erfahren, dass er nach Santiago de Compostela möchte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.