Dienstag, 26. September 2017

Auch heute sieht es wieder nach einem wunderschönen Tag aus! Was haben wir doch für Glück! Der Norden Spaniens ist eher verregnet als sonnig, hat man uns gesagt – und wir freuen uns doppelt über das schöne Wetter! 😊

Das sehe ich hier morgens, wenn ich zum Bäcker gehe und „Pueblo“ hole – meist ist Flut zu der Zeit und es sind schon einige Surfer auf dem Wasser.

Wir starten heute nochmals mit dem Moped ins Gebirge: zu den kleinen Gebirgsseen, Lago de Enol und Lago de la Ercina möchte ich gerne. Es sind circa 80 km bis dahin und so nehmen wir fürs erste die Schnellstraße Richtung Osten bis kurz hinter Llanes. Weiter geht es dann auf gut ausgebauten Straße bis nach Covadonga.

Hier gibt es neben der hoch oben gelegenen Kirche auch eine Grotte, in der sich der spanische Fürst Pelayos vor den Mauren versteckt haben soll. Die Schlacht wurde gewonnen und die von den Mauren besetzte iberische Halbinsel zurück erobert. Der Name Covadonga hat auch heute noch eine Anziehungskraft auf viele Spanier und das ist wohl auch der Grund dafür, dass es hier gestern nur so von Spaniern gewimmelt hat.

Uns ist hier viel zuviel los und so geht es weiter in die Berge hinein: wir haben wieder mal Glück, denn die Zufahrt zu den Seen ist offen. Im Sommer werden hier Busse zu den Seen eingesetzt, entsprechend groß sind die Parkplätze.

Es ist geschafft! Viele Steigungen, viele Kehren, unzählige Kurven – 1000 Höhenmeter sind überwunden! Oft waren sogar Kühe mitten auf der Straße, natürlich auch Gegenverkehr, aber Peter hat es wunderbar geschafft. Ich dagegen hab ab und zu noch die Augen zugemacht, wenn es allzu steil wurde,…. 😉

Ihr seht auf dem Bild wieder unsere Aldi-Tüte: die tut uns gute Dienste, denn sie kühlt unser Essen. Wir haben Baguette, Salami und Käse dabei – und nichts ist schöner als ein Picknick im Freien – nach getaner Arbeit  👍😊.

Das sind die beiden Gletscherseen  – Lagos de Codavanga

Sind diese Kühe nicht süß? Ist hier fast wie im Allgäu, auch hier haben die Kühe Glocken um.

Und nun sollte es wieder heim gehen – aber was ist? Wegen Bauarbeiten ist die Straße erst mal über zwei Stunden gesperrt,……

Dann schaue ich mich halt noch etwas um und entdecke einige Pferde,….

Dann folgt noch ein kurzer Stopp am „Mirador de la Reina“ – „Aussichtspunkt der Königin“ 😉

Der Stau hat sich immer noch nicht aufgelöst,….

So hat man auch noch Zeit, mal zu bewundern, welche Klettermeister die Kühe sind,….

Und dann ist es vollbracht: die Strecke nach unten ist wieder offen und wir kommen noch am höchsten Punkt (2519 Meter hoch) des Picos – Gebirge vorbei. Schon gigantisch, nicht wahr?

 

Erst nach 19 Uhr sind wir wieder daheim, aber hier ist es ja bis nach 20 Uhr hell. Schon gut, dass wir so einen großen Stellplatz haben, auf dem wir alles unterbringen!

Der Tag war einfach so klasse, dass ich Peter noch zum Abendessen ins Lokal des Campingplatzes einlade. Ich habe „Heiß“-Hunger auf Hamburger, Peter bestellt sich einen leckeren Salat und hinterher gibt es noch eine „furchtbar“ leckere Whiskey-Torte. Hmmmmm,….

Das war ein SUPER – Tag!!!!  🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.