Donnerstag, 05. Oktober 2017

Erst mal kommen einige Bilder – und mit dem Text müsst ihr euch bitte noch etwas gedulden,……  😉 (ist inzwischen geschrieben worden!)  🙂

Auf jeden Fall sind diese wunderschönen (;-)) Bilder auf der Insel Ile d`Oleron entstanden:

gleich kurz nach elf Uhr habe ich mir mein Rad geschnappt und bin nochmals zum Leuchtturm gefahren, denn jetzt ist er geöffnet und man kann für drei Euro hochsteigen. Mich freut das sehr, denn ich liebe Leuchttürme! 😊

Und nun dürft ihr mit mir die herrliche Sicht von oben genießen (ohne dabei außer Atem zu kommen):

Wir starteten dann von unserem Stellplatz gegen 14 Uhr und holten uns im Supermarkt erst mal was zum Essen:

Unser Ziel für heute war die 100 km entfernte Insel, Ile de Ré. Schließlich war schon Donnerstag und wir wollten rechtzeitig vor dem Wochenende wieder mal auf einen Zeltplatz. Viele haben schon nicht mehr geöffnet, das Wetter war super und deswegen starteten wir wieder,…. Obwohl – die Ile d`Oleron (mit ihren 22 000 Einwohnern) hat uns sehr gut gefallen!  🙂

Wir schauten uns noch kurz Boyardville an: hier ließ Napoleon ein Fort auf Felsen erbauen, um die Mündung der Charente zu verteidigen. Dann kamen wir noch durch Le Chateau-D`Oleron: hier sind am Fischerhafen bunte Holzhäuschen, in denen jetzt Künstlerateliers sind. Bis eine EU-Vorschrift ihren Umzug in Steinhäuser verfügte, wurden die Häuser für die Austernzucht genutzt. Jetzt kann man Malern und Töpfern bei der Arbeit zusehen oder vereinzelt noch Fischern.

Kurz darauf ging es dann wieder über die 1966 erbaute 3 km lange Brücke zum Festland.

Diese „merkwürdigen“ Esel begegneten uns auf der Fahrt zur Ile de Re.

Es war eine sehr schöne Fahrt von circa 100 km  durch viele Feuchtgebiete, Moore, Kanäle. Wir sahen Raubvögel, wir sahen Storchennester auf Strommasten, wir sahen Kühe und Pferde. Es gab sowohl Landwirtschaft als auch Austernzucht. Bestimmt nutzen viele Vögel dieses Gebiet als Zwischenstation Richtung Süden.

Die Stadt La Rochelle wird umfahren und schon kommt die große mautpflichtige Brücke (momentan kostet sie acht Euro) zur Ile de Ré, La Blanche, die Weiße. Der Name rührt wohl von den weißen Dörfern her, von den niedrigen weißen Häuschen.  Sandstrände begrüßen uns, kaum dass wir ankommen. Es sieht richtig idyllisch hier aus, die Insel gefällt uns sofort! 👍😊

Apropos Maut: im Sommer fällt sie doppelt so hoch aus und selbst die Insulaner sind hin- und hergerissen zwischen dem Luxus, jederzeit ins knapp 20 Autominuten entfernte La Rochelle (über die 3 km lange Brücke) fahren zu können und der Angst andererseits, dass ihre Insel von allzu vielen Tagesgästen überrannt werden könnte. Die Angst überwog schließlich :-(, die Maut bleibt.

Hier auf der Insel verbringt die Pariser Bourgeoisie ihre Sommer – La Rochelle hat den wahrscheinlich mondänsten Vorort Frankreichs mit der Ile de Ré, die im Golf von Biskaya liegt.

An der geschützten Nordseite liegen die Dörfer mit ihren Häfen und am Atlantik ist natürlich rund 15 km Strand. Die Insel ist sehr langgestreckt; eine Engstelle hat sie, an der man von Meer zu Meer schauen kann und die nur ein paar Hundert Meter breit ist.

Wir fahren heute erst mal nur bis zur Inselmitte nach Couarde-sur-Mer: hier haben wir einen familiär geführten Campingplatz auf unserer App gefunden und er ist wirklich sehr schön. Schon mal ganz wunderbar in den Dünen gelegen, recht leer und es gibt gleich für alle Campingplatz-Besucher einen Willkommens-Trunk beim gemütlichen Zusammensitzen. Und das war richtig nett: wir saßen draußen an einem Tisch mit zehn anderen Deutschen aus Hamburg, dem Saarland und aus Bielefeld. Das war klasse!  🙂

 

 

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