Donnerstag, 12.Oktober 2017

Hallo zusammen, Peter und sitzen noch an der Passage Du Gois und schauen aufs Wattenmeer (kommt später im Bericht). Auf jeden Fall haben wir hier Netz und so stellen wir die Bilder von heute schon mal rein und der Text kommt später,…… Schönen Abend euch allen!

Guten Morgen, und hier kommt nun der versprochene Bericht:

das auf dem ersten Bild ist unser Stellplatz in den Dünen und wir haben wunderbar, nur mit Meeresrauschen geschlafen. Viel zu lange wieder mal, aber wir haben ja Urlaub und hier wird es eh erst gegen halb neun hell.

Dann folgen Bilder von meiner kleinen einstündigen Wanderung durch die Dünen – keiner ist mir begegnet, nur Vogelgezwitscher und das Meeresrauschen. Herrlich!

Unsere Fahrt geht dann weiter – wir wollen ja heute nun zur Ile de Noirmoutier: es sind auch nur noch 40 km bis dahin und ich freue mich schon sehr auf diese Insel. Unsere Fahrt geht an der Küste entlang, Campingplatz an Campingplatz, Ferienwohnung an Ferienwohnung, Lokal an Lokal, aber alles wie ausgestorben. Hier ist nur im Sommer Saison. Und wir kommen auch wieder durch eine Marschlandschschaft mit vielen Kanälen. Vom 70 Meter hohen Wasserturm habe man eine gute Aussicht, aber der ist auch nur im Sommer geöffnet. Und nun ist es soweit: die 1971 errichtete, mautfreie Brücke zur gut 20 km langen Insel mit ca. 10 000 Einwohnern kommt!  „Drüben“ angekommen,  sehen wir erst mal nur Landwirtschaft, braune Äcker und haben eine sehr breite Straße vor uns. Einige Stellplätze liegen am Weg und wir schauen sie an, fahren aber schnell weiter: alle sind recht eng und sehr voll. So lernen wir schon mal die ganze Insel kennen und sind immer enttäuschter. Das gefällt uns hier nicht. Auch der Campingplatz, von dem ich im Netz las, hat zu. Nirgends kann man hier stehen, überall Verbotsschilder – nein, das ist nichts für uns. Mein Hungergefühl wird aber immer größer und so stellen wir uns in der Hauptstadt der Insel, in Noirmoutier-en-Ile auf den Stellplatz (der tagsüber kostenfrei ist) und essen erst mal was: es gibt Würste, eine Art Merguez. Voll lecker und hinterher noch was Süßes. Vor allem haben es uns die Kekse angetan: lecker!

Was nun? Auf der Insel, die auch für ihre Pinienwälder, ihre Salz- und Austerngärten, ihre Sandstrände, ihre Salzmarschen berühmt ist, bleiben und dafür auf dem ungemütlichen Platz hier stehen  oder weiterziehen? Ihr kennt uns: wir ziehen weiter!

Der Entschluss fällt uns leichter, da auch gerade Ebbe ist und wir so die Möglichkeit haben, die Passage du Gois zu benutzen! Diese Straße ist vier Kilometer lang und führt bei Ebbe über den Meeresgrund. Ein tolles Gefühl ist das und kaum sind wir „drüben“, parken wir und schauen uns das Ganze noch näher und ausführlicher an. Ich versuche im Watt zu laufen, aber es ist zu glitschig.

Wir genießen hier einige Stunden noch bei Sonne und freuen uns auch, Wifi zu haben und den Bericht für euch einzustellen. Gegen halb sieben geht es noch ein Stück weiter. Der erste Stellplatz, den wir ansteuern ist leider voll belegt, auf dem zweiten ist kein Mensch und er liegt mitten in der „Pampa“ und der dritte schließlich gefällt mir sehr gut. Da bleiben wir und gucken noch den Rest des Krimis aus Bozen an.

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