Freitag, 13. Oktober 2017

Da haben wir letzten Abend ja einen wunderschönen Stellplatz gefunden! Heute Morgen im Hellen waren wir ganz begeistert: schöne Stellplätze im Grünen, sehr groß und mit Strom. Lauter Franzosen hier – herrlich! Hier gefällt es uns, und geduscht wird im Wohnmobil. Toll, dass das geht!

Das Wetter ist auch herrlich, sonnig und warm und so holen wir noch unsere Räder heraus, um was von der Gegend zu sehen – und auch das begeistert uns. Wir sind hier auf einer Halbinsel und können auf der einen Seite zu „unserer“ Insel vom Vortag – ihr wisst schon, zur Ile de Nourmoutier sehen und auf der anderen Seite erkennen wir Saint-Nazaire mit der Loire-Mündung.

Prefailles heißt unser Ort, an dem wir gerade sind und er ist circa zehn Kilometer von der größeren Stadt Pornic entfernt. Jetzt zur Mittagszeit, gegen halb zwei haben der Laden und der Bäcker leider zu – nur zwei, drei Lokale sind offen: und so holen wir uns halt eine Pizza – eine Kebab-Pizza und essen sie mit Meerblick auf einem Bänkchen: herrlich! Und danach bewundern wir all die Gemälde, die hier überall aufgestellt sind.

Gemütlich, mit vielen Stopps geht es auf dem Küstenwanderweg bei vielen Fischern und einem kleinen Hafen zurück. Wir wollen uns eigentlich am Wohnmobil noch ein Käffchen machen, bevor unsere Fahrt in die Bretagne weitergeht.

Aber hier ist es so schön und es gefällt uns beiden so,  dass wir uns dazu entscheiden, hier auf dem Stellplatz noch eine Nacht zu bleiben!

Aber erst mal müssen wir noch zum Bäcker, sind ja auch nur 1,5 km  zu Fuß bis dahin.

Die Bäckersfrau ist sehr, sehr nett und schenkt uns noch ein paar Kekse. Wir setzen uns noch aufs Bänkle, Peter liest und ich genieße die Natur. Es ist richtig schön hier, ein paar Männer boulen, die Möwen kreischen und streiten sich ums Futter, Kinder sind auf dem Spielplatz – ein perfektes Bild. Und ein altes Kirchlein gibt es auch noch. Ich laufe noch etwas an der Promenade, dem Wanderweg entlang und bewundere die alten wunderschönen Häuser und die Steilküste mit ihren sandigen Buchten.

Gegen halb sieben treten wir dann den Rückweg an und dürfen noch einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer miterleben, richtig orange erscheint die Sonne.

Die letzten Fischer kommen auch langsam zurück, die Ebbe verabschiedet sich auch – jedenfalls sehen wir das so – und wir sind dann auch um acht wieder am Wohnmobil und lassen uns noch Baguette und Käse schmecken. Und dazu gibt es noch den „Freitags-Krimi“, SOKO Leipzig.

 

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