Donnerstag, 08. März 2018

Gerade eben, 18 Uhr sind wir von einem kleineren (😉) Ausflug heim gekommen und ich genieße die herrliche Aussicht, die Wolken, das Meeresrauschen, das Geschrei einiger Möwen und das Zirpen der Grillen vom Hängestuhl (jetzt aber in langer Hose und Pulli) aus, der auf unserer kleinen Veranda hängt. Tut das gut! Peter hat uns dazu noch ein Käffchen gekocht – es ist einfach traumhaft! Aber seht selber,…..und nun der Reihe nach!

Geschlafen haben wir in dem großen Bett ganz wunderbar, das Meer hat schön gerauscht und kurz nach acht bin ich dann nach draußen, natürlich mit einem Käffchen,….

Auf dem letzten Bild ist unser Haus fotografiert. Natürlich (oder leider?) bewohnen wir nicht das Ganze: wir wohnen unten. Ist aber sehr nett und wohnlich eingerichtet, wenn es wohl auch mal eigentlich eine Garage war. Oben im Haus wohnt eine junge Familie mit einem Baby. Die Frau ist nett, aber etwas schüchtern und so sind wir hier mehr für uns als im letzten Airbnb. Leider gibt es hier auch kein gemeinsames Essen wie bei Lynne. 😰 Das war schon eine Überraschung gewesen,… 😊

Anbei dann noch der Blick vom Haus aus. Auf dem rechten Bild sieht man hier in Ahipara den Beginn des ninety nine mile Beach, der sich geradeaus bis zum Cape Reinga erstreckt.

Und hier kommen noch weitere Bilder von diesem tollen  Beach:

Mit einem normalen Leihwagen darf man hier am Strand leider nicht fahren, wie man es auch auf den Schildern (letztes Bild) lesen und sehen kann. Auf dem vorletzten Bild sieht man übrigens die hohen Dünen hinter unserem Ort.

Heute haben wir den Gumdiggers Park in Waiharara besucht. Es ist ein privates Freilichtmuseum auf einem ehemaligen Gimdigger – Gelände und erzählt in einem tollen Rundgang von entbehrungsreichen Leben der Männer, die auf abgeholzten Kauri – Waldflächen nach Kauri – Harz (eine Art Bernstein) gegraben haben.

So wie auf den beiden unteren Bildern sah es früher in Neuseeland aus: nur überall Busch und Bäume. Da die Einwanderer aber Weideland brauchten, wurde leider (?) alles abgeholzt. Heftig,….. vor allem für die Maoris,….

Und hier nun ein Einblick in das Freilichtmuseum:

Und jetzt kommt der für Neuseeland berühmte Kauri – Baum: dieser hier ist noch sehr jung, erst 24 Jahre alt.

Und hier kommt ein jahrtausendealter, in der Erde versunkener und heute frei gelegter Kauri – Stamm und im nächsten Bild die Wurzel:

Nun bekommt ihr etwas zum Lesen:

Und könnt nun sehen und euch denken, wie schwer die Leute aus Dalmatien (aus dem heutigen Kroatien und Montenegro) damals geschuftet haben, als sie zum Fällen der Kauri-Bäume nach Neuseeland kamen und hier als Gumdigger arbeiteten:  das heißt, sie hoben Löcher aus, arbeiteten auf gerodeten Flächen und suchten nach dem Kauri – Harz. Die meisten von ihnen blieben hier und wurden Farmer. Hier seht ihr ihre damalige Wohnstätte, ihre Stiefel, ein Loch und Kauri-Harz.

Bei uns ging es dann weiter zu einem tollen Strand, dessen Sand so hell leuchtet, dass man ihn eigentlich nur mit Sonnenbrille bewundern kann  – erinnert mich mal wieder an Australien: da gab es auch einen fast weißen Strand bei Airlie Beach, namens „Whitehaven“, falls ich es noch richtig „im Kopf“ habe 😳😉.

Dieser Sand hier quietschte, wenn man auf ihm lief – dieses Phänomen hatten wir bereits mal in Wales entdeckt – das war dann der berühmte  „Whispering Sand“.

Hier am Strand ließen wir uns zwei süße Stückchen schmecken, die wir uns noch in einer Bäckerei geholt hatten: echt lecker, auch wenn der Kaffee fehlte,…. 😉

Auf dem Heimweg hielten wir noch beim uns schon bekannten Imbiss an: Peter ließ sich eine Pie mit Ei und Schinken schmecken und ich versuchte eine Muschel und eine Auster. So stand es auf der Karte, und ich bin ja immer dabei, was Neues auszuprobieren: und das kam dabei heraus: beide waren frittiert – na ja, muss ich nicht unbedingt wieder haben,… 😂😂😂😂

Weiter ging es durch die Stadt Kaitaia, nicht besonders hübsch anzusehen, aber man ist hier sehr um Integration und kulturelle Anerkennung der Bevölkerungsgruppen bemüht und auch stolz auf ein überwiegend friedliches und bereicherndes Miteinander.

Inzwischen ist es 21 Uhr und dunkel. Es ist so herrlich hier draußen, aber so langsam werde ich mich doch verabschieden,…. mein Handy schreit auch schon,…. es muss aufgeladen werden: nur noch 10%. Tschüss 😉😊

 

3 Gedanken zu „Donnerstag, 08. März 2018“

  1. Jette, ich weiß, dass ich mich wiederhole, wenn ich mich nochmal für das Verlinken der Fotos bedanke. So kann man wirklich jedes einzelne betrachten.

    So, auch ich werde jetzt dann ins Bett gehen. Wie hast du geschrieben: es ist viertel Zwölf, für Norddeutsche Viertel nach elf und für Schweizer Viertel ab Elf …

    Gute Nacht, bzw. für euch bald High Noon, einen angenehmen Tag.

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