Sonntag, 11. März 2018

Guten Morgen nach Deutschland, 👍

puh, das windet und stürmt! Bis um zwei in der Nacht haben wir wunderbar geschlafen, waren noch auf der Toilette und dann fing es mit dem Wind irgendwann an. Er zerrt am Zelt, ist laut und ich bin froh, wenn wir dann aufstehen. 🙈Peter schläft noch oder wieder,… na ja, und ich nutze die Zeit noch für den Blog. Bis später denn,….gefrühstückt haben wir wieder unser gutes Müsli. An Gesprächen mit „Kiwis“ mangelt es übrigens nicht: sie sind sehr offen und fangen gleich ein Gespräch mit einem an: heute war es eine Mutter, die sich für ihren Sohn wegen unserem Zelt erkundigte,…. oft sind es Leute, die einfach begeistert von der Natur sind und das mitteilen wollen. Gestern Abend war es auf dem Campingplatz noch ein älterer Kanadier, der im Auto übernachtet und nun seit knapp sechs Monaten – wegen der Kälte in Kanada – zuerst in Australien, nun in Neuseeland unterwegs ist. Viel hat er mir von seinen Reisen erzählt; und genau das ist es, was mir so gut gefällt – die Kommunikation! Die Freude am Miteinander 👍😊

Jetzt gerade ist es wettermässig total ruhig: wir sitzen nun – es ist inzwischen abends ( herrliches Abendrot) in Pawhia an der Westküste, circa 100 oder 150 km unterhalb von Auckland auf einem ganz kleinen netten Campingplatz und lassen uns noch ein Ginger Bierchen schmecken, da uns Alex das empfohlen hat  – ja, wir halten uns an das, was uns gesagt wird,….. jedenfalls bisweilen,… 😉😉

Der Platz liegt direkt am Wasser, in einer Bucht – und unser Dach-Zelt (das überall viel Neugier erweckt) steht unmittelbar am Wasser. Den Strand und das offene Meer kann man in vier Kilometern durch das nette Städtchen,  auf einer schönen  Fahrt durch den Wald erreichen. Und hier am Strand gibt es  eine Besonderheit: kurz vor und nach dem Höchststand der Ebbe kann man sich mit einem Spaten Löcher buddeln, in die man sich setzen kann und in denen man sich bei circa 35 Grad wärmen kann. Cool, gell? Heute waren wir zu spät dran, aber morgen schauen wir uns das genauer an. 👍👍👍

Der dunkle Sand – Strand selber ist auch echt wunderschön, in Berge eingerahmt liegt er da. Hier sind oder kommen mir die Farben viel intensiver vor als ich es von daheim kenne. Hier in dem Ort soll vor 600 Jahren das erste Kanu der Tainui gelandet sein.

Als wir nach einer 4-stündigen Fahrt hier auf dem Platz ankamen, inspizierten wir erst mal die Küche: hier hat jeder Campingplatz eine Küche mit Herden, Wasserkocher, Grill und oft auch Geschirr.

Hier gab es zusätzlich noch Eier, die man sich nehmen konnte und so zauberte uns Peter ein paar Rühreier. Klasse waren sie,…. danach gab es noch ein Käffchen mit Blick aufs Wasser und ein paar Kekse.

Unsere heutige Fahrt ging eher durch langweiliges Gebiet, wir konnten die Autobahn Richtung Süden nutzen. Es war um Auckland viel los, sogar ein Stau,…. in Puhoi machten wir kurz Pause: hier haben sich  damals Sudetendeutsche niedergelassen: eine kleine Kirche mit frühen Gottesdienst-Zeiten gab es (😉) zu sehen, eine hübsche Bücherei, ein Pub (hier trafen sich Motorrad-Fahrer) und viele hübsche weiße Häuser.

Dann fiel uns noch folgende Mountainbike Strecke für Kinder auf: das wäre was für unsere gewesen, als sie noch klein waren, gell? 😊

Ja, es war wieder ein wunderschöner Tag – freuen wir uns auf eine  gute Nacht im Zelt und hoffen wir, dass sich der angekündigte Zyklon hier nicht blicken lässt. Wir brauchen ihn jedenfalls auf keinen Fall,…. 😊

 

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