Montag, 12.März 2018

Heute Nacht haben wir wunderbar geschlafen, jedenfalls bis acht Uhr: dann haben sich die Campingplatz-Nachbarn auf die Bank unseres Plätzchens gesetzt und über alles mögliche geschwatzt und uns geweckt 😳🙈.

Na ja, haben wir eben heute mal früher gefrühstückt: wieder Müsli. 😉

Und um elf war Ebbe und wir waren am Parkplatz zum Strand  👍😊. Da mussten wir erst eine hohe Düne überwinden und dann kam das Vergnügen,….

Das hier ist ja ein Hot Water Beach: man kann bei Ebbe buddeln und dabei auf heißes Wasser unter der Oberfläche stoßen. Erst buddelten wir und fanden nichts. Und dann wurde es uns, als wir am Strand entlang liefen, plötzlich an den Füßen warm: also war Buddeln angesagt! Und es wurde immer wärmer. Herrlich! So warm, dass ich mich in das gebuddelte Loch reinsetzen konnte und mich wärmen konnte, denn draußen war es heute frischer ( nur circa 20 Grad).

Sandig wie ich nun mal war, wollte ich mich auf unserem Campingplatz noch abduschen – aber Fehlanzeige! Ich fragte an der Rezeption nach, aber sie hätten gerade geputzt und es ging halt nicht. Schade – so was waren wir hier gar nicht mehr gewohnt. 🙈😳

Na ja, trotzdem ging es weiter: wir wählten die Strecke über Te Anga und Marokopa – es waren Straßen, auf denen kaum was los war. Wenn wir in den zwei Stunden bis Awakino zehn Autos sahen, waren es viele,…  teilweise hatten wir auch gravel roads, also geschotterte Straßen. Überall waren Kühe und Schafe, es gab Verladerampen, einsamst gelegene Häuser, manchmal fast mitten in dem Regenwald oder auf Anhöhen. Überall Kiefern und Palmen.

Die berühmten Waitomo Caves ließen wir aus, da wäre der Umweg zu groß gewesen (außerdem ist es uns zu (?) touristisch. In die Höhlen kann man mit einem Boot hineinfahren und sieht Glühwürmchen. So etwas gibt es auch auf der Südinsel, sogar ohne Eintritt! 👍😊

Eine Pause gab es in Awakino, einem kleinen Dorf: hier brauchten wir eine Toilette und stillten unseren Hunger mit einer Thai Pie und einem Knurrhahn ( der Fisch heißt so). Eigentlich wollte ich beim Metzger, der sogar offen hatte was besorgen, aber es gab keine Wurst – nur Würste im Kühlraum. Der gesamte Laden war leer: so etwas habe ich auch noch nie gesehen, konnte aber von innen leider kein Foto machen.

An der Felsformation „Drei Schwestern“ an der Tasmansee fuhren wir auch vorbei und ich schaffte es gerade noch (jedenfalls fast) vor der kommenden Flut hin zu kommen. 👍

Ganz hinten grüßt übrigens der 2500 Meter hohe Tananaki,….. 😊 Der wird morgen umrundet, natürlich mit dem Auto! 😊

Und dann ging es schnurstracks nach New Plymouth auf den in meinem Reisebuch erwähnten Campingplatz. Und der ist einfach super, hat ein neues Sanitärgebäude und ist einfach schön. Hier konnte ich endlich meinen Sand abwaschen! 😊

Ja, bleibt uns nur noch, euch allen eine gute Nacht zu wünschen. 😊👍

Ein Gedanke zu „Montag, 12.März 2018“

  1. … heißes Wasser unter der Oberfläche …
    Interessant, haben die Neuseeländer eine direkte Verbindung nach Island gebuddelt?
    Habt ihr euch erkundigt, woher das „heiße Wasser“ kommt?

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