Donnerstag, 22. März 2018

Immer wieder verschreibe ich mich im Datum …. erst mal kommt immer September! Wohl wegen des Herbstes hier,….😳😉

Meine Küchen-Fee ist schon wieder tätig und ich freu mich schon aufs Frühstück: mal sehen, was es gibt,…. Frühstücks-Kaffee ans Bett bekam ich schon! Das liebe ich ganz besonders,…😘

Frühstück gab es draußen – jetzt um zehn war es so heiss, dass wir flüchten mussten: die Sonne ist hier doch recht kräftig.

Ganz hinten ist der Vulkan  White Island wieder tätig: man sieht es an seiner „Fahne“ 😉,…. auf dem Campingplatz ist es sooooo schön,….

Kaum dass man zum Duschen geht, bin ich schon wieder von Neuseeländern angesprochen worden: er käme eigentlich aus Holland und seine Frau aus Deutschland – wieder wollten sie wissen, ob es uns gefalle,… und ein anderer kam und wollte wissen, ob wir mit dem Camper zufrieden seien. Mit dem jungen  österreichischen Pärchen dagegen haben wir nicht viel geredet,….

Habt eine gute Nacht und bis später dann,….

Grad erst haben wir einen Stellplatz für die Nacht gefunden: stehen frei (kostenfrei)  und direkt am Meer in einer wunder-, wunderschönen Bay. 👍😊 Das Meer rauscht und wir genießen drinnen ( wird dunkel) noch ein Teechen. 😊 Für die, die es genauer wissen wollen: die Bay heißt Tokomaru Bay und diente früher nur dem Fischfang. Im gesamten Gebiet verdienten viele ihr Geld als Walfänger.

Wir haben heute zur Hälfte das East Cap umrundet und waren erst vorher noch in Optiki in „New World“ einkaufen und tanken. Denn im gesamten East Cap gibt es wenig Läden geschweige denn Tankstellen: es ist sehr, sehr dünn besiedelt, nur Maoris leben hier, es gibt wenig Ortschaften, dafür viele vereinzelte Häuser im Wald und an der Küste. Und es gibt einige Holzlaster, die über die Straßen brettern – aber los war eigentlich nicht viel: oft waren wir allein unterwegs,…

Erst fuhren wir der Küste entlang und hatten herrliche Ausblicke. Viele Flüsse münden hier ins Meer. Man hat herrliche Blicke aufs Gebirge – der höchste Berg hier ist um die 1700 Meter hoch. Es ging dann hoch und runter. Ewig. Nur Wald. Wunderschön. 👍😊

Und hier ein ganz besonderes Kanu oder Kajak? Dazu wieder dieses intensive Grün,…. einfach herrlich! 👍

In einer Bucht herrscht so mildes Klima, dass hier sogar Macadamia – Nüsse gedeihen. Leider hatte die Farm heute geschlossen. Dafür entdeckte ich andere Pflanzen:

Einsam und idyllisch steht eine weiß gestrichene anglikanischer Kirche auf einer kleinen Halbinsel.

Nach einer halben Ewigkeit kam dann endlich „meine“ Hicks Bay, wieder am Meer gelegen und wunderschön, da sie von steilen, mit Busch bewachsenen vulkanischen Hängen umgeben ist. Hier – so las ich – gibt es tolle Stellplätze für Camper. Wir haben gesucht und gesucht, aber nichts war da! 🙈🙈🙈

Dann nach 20 km der nächste Ort, Te Araroa, wieder mit einer langen einsamen Sandbucht.

Die Häuser selbst sind sehr „in die Jahre“ gekommen, viele Wellblech – Baracken, alles für den Besucher wenig ansprechend. Hier wäre es auch zum East Cape (Leuchtturm) gegangen, 21 km auf größtenteils unbefestigten Wegen. Das war uns zu lange, da es inzwischen schon um 17 Uhr war – und wer weiß, ob man vorne übernachten kann oder wieder zurück muss? Auf jeden Fall liegt Tausende Seemeilen entfernt das nächste Festland: Chiles Küste! 👍

Unsere Strecke verläuft wieder im Landesinneren, da es an der Küste nur unzugängliche Steilküsten gibt. Die Fahrt ist wunderschön, teils durch Wald und teils an Schafherden, an Kühen, Pferdeweiden vorbei – natürlich immer hoch und runter. Nach jeder Kurve gibt es neue Blicke, aber so viel und so schnell kann ich gar nicht knipsen,….

Das letzte Bild zeigt eine Ladestation für die Kühe.

In Tikitiki steht eine schöne Kirche, die ein Wunderwerk der Maori Schnitz- und Flechtkunst ist. Im nächsten Ort, in Ruatoria habe ich im Laden versucht, nach einem Stellplatz für die Nacht zu fragen, aber Fehlanzeige,…. Und einfach an den Straßenrand stellen wollten wir uns auch nicht,…. also ging es weiter,…

In Te Puia Springs gibt es ein Hotel und klar habe ich auch da nachgefragt, ob wir auf dem Parkplatz stehen können, aber es war nichts. Gut so, denn sonst stünden wir jetzt nicht hier am Meer!

Peter hat nach seiner fleißigen „Kurbelei“ im Auto (10000 Kurven) …….,

……… noch ein paar Kartoffeln gekocht und wir haben sie uns mit Quark und Butter schmecken lassen. Und jetzt gibt es noch ein Teechen und ein paar TimTam! Voll lecker sind diese Kekse und sie erinnern mich an meine Australien -Zeit mit Katrin! 👍😘

4 Gedanken zu „Donnerstag, 22. März 2018“

  1. MEIN Problem habt ihr zur Zeit nicht: Ich muss mich jetzt mit dicker Jacke und langer Unterhose (und das, obgleich ich sie ja sonst nie trage) anziehen, um die Chorprobe in der …..kalten Basilika zu überstehen.
    Und weil ich bisher keine Antwort auf meine lange gestellte Frage bekam, habe ich mich im Internet schlau gemacht: ihr seht die Sonne am höchsten Stand zur Mittagszeit im Norden. Für uns Europäer ist das halt ungewohnt …

    Macht es weiter gut und berichtet fleißig in Text und Bild.

      1. Und irgendwann kommt der Frühling,… irgendwann kommen wir ja auch zurück,…

        Sicher, ja! Aber irgendwann kann ganz schön lang sein.
        Wenn ihr es bis zu meinem Geburtstag schafft???

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