Freitag, 23. März 2018

Guten Morgen,

hier am East Cap geht die Sonne zuerst – als erstes – in der Welt auf. Die Stadt Gisborne – in ca 100 km Entfernung – ist die erste Stadt, in der morgens die Sonne den neuen Tag begrüßt. Und auch ich machte heute schon um acht einen Strandspaziergang! Nichts hielt mich mehr im Bett, die Vögel zwitscherten und das Meer rauschte – und ein Blick aus dem Wohnmobil verhalf mir, mich ganz schnell anzuziehen. Hinter uns sind zwar dunkle Wolken, aber hier am  Meer ist es sonnig und warm.

Das Meer fasziniert mich einfach! So etwas Gewaltiges,… der Wind hat die Wolken vertrieben und wir haben draußen Cornflakes gegessen. Im Hintergrund das Maori – Dorf, an dessen Strand wir stehen. Irgendwie riecht es hier auch anders,… vielleicht weil für Maori noch andere Gewohnheiten haben? 😳

Ja, Neuseeland ist wunderschön. Ich bin so froh,   dass wir kurzentschlossen unseren viele Jahre andauernden  Traum hierher zu reisen umgesetzt haben.

Bin gespannt, wie es auf der Südinsel wird,…. da schwärmen ja alle noch mehr von; aber es ist hier auf der Nordinsel auch schon wunderschön: da hat die  Natur alle Register gezogen – und wie gesagt, die Menschen, die hier leben sind sehr freundlich: jedenfalls die, die wir „kennengelernt“ haben. 😉

So, jetzt hab ich wieder „Arbeit“, muss schauen, ob ich Wale oder Delfine sichte – gut, dass ich mein Fernglas mitgenommen habe! 👍👍👍

So sieht das Maori – Städtchen aus: sind bestimmt auch viele abgewandert,….

Und weiter geht es,…..

Im nächsten Maori – Ort:

Und es kommen wunderschöne Strände: an einem von ihnen ist James Cook seinerzeit gestrandet und geblieben. Hier in Gisborne (die Hälfte der Einwohner sind Maori) ist ihm eine Statue errichtet worden.

Ich hätte es ähnlich gemach, dass ich geblieben wäre: es ist so herrlich hier! 👍😊 Die wunderschönen Berge, alles so wellig und rund, wie ich es liebe.

Mehr Bilder gibt es noch – wir haben eine Möglichkeit gefunden, mit der großen Kamera Bilder zu machen und sie auf die Webseite zu setzen. Braucht nur etwas Geduld,…. schaut halt immer mal wieder rein,…. 👍

Hinter Gisborne dann Marschlandschaft, unendliche Weite (die ich in dem für mich seinerzeit noch kleinen Land gar nicht erwartet hätte) mit Rindern und Schafen. Auch auf der Strecke brettern wieder Laster – vor allem sind sie mit Holz und auch Vieh beladen. Auf den Straßen liegen oft tote kleine Tiere, wie Marder, die dann von den Raubvögeln gefressen werden. Oft muss man hupen, dass fie Raubvögel von der Straße verschwinden.

Dann kommt der Ort bzw. besser gesagt die Häuser -Ansammlung von Morere und unser Besuch in den Morere Hot Springs: es ist ein ganz kleiner Heilkurort. Die Hot Springs haben stark eisenhaltiges, saures Wasser, das hier einen kleinen Bachlauf bildet und in acht heissen Becken gesammelt und für Kur – Zwecke verwendet wird. Man liegt im Becken im naturnahen Busch, unter Palmen und hört die Vögel zwitschern. Herrlich war es! 👍😊

Unseren Platz für die Nacht finden wir im Naturschutzgebiet, 50 km weiter,…. 😊👍.

 

 

2 Gedanken zu „Freitag, 23. März 2018“

  1. Bei vielen euerer Landschaftsaufnahmen mit den eindrucksvollen Wolkenbildern beschleicht mich oft das Gefühl, es müsse unvermittelt anfangen zu schütten.
    Warum ist das so? Nun, meine Erklärung ist ganz einfach die: aus meiner bisherigen (auf Kontinentaleuropa bezogenen, speziell natürlich Süddeutschland) Erfahrung ist es einfach so …

    1. Hier regnet es bis jetzt nur nachts – sind ja viel am Meer und da vertreibt der Wind die Wolken.
      Momentan schüttet es – 🙈
      Aber wie du, ihr seht, ist ja hier alles Grün und da braucht es auch Regen dazu.

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