Donnerstag, 29. März 2018

Heute morgen halb acht aufgewacht – und gleich bin ich mit Fernglas ausgerüstet zum Strand. Und – JAAAAAA- Delphine kamen ganz nah, sie sprangen wieder und es war einfach herrlich, das vom Strand aus zu beobachten. Natürlich habe ich Peter gleich geweckt und wir haben zusammen geschaut. Auch beim Frühstück – heute mit Toastbrot – haben wir Delphine beobachtet. Ein paar Bilder kommen noch von unserer großen Kamera,… 👍😊

Und da sind sie – hoffe, man erkennt die Delfine:

Nun ist es halb elf und wir sollten eigentlich schon seit 10 Uhr den Zeltplatz verlassen haben: das ist immer ganz schön stressig und deswegen übernachten wir auch gerne frei – ohne Zwang,…. 😊👍 Außerdem haben wir noch mit einem jungen deutschen Pärchen Reiseinformationen ausgetauscht,….

Aber wir sind wieder geduscht, der Camper ist leer (von Müll) und voll mit Wasser. Da könnten wir wieder einige Nächte frei stehen.

Euch eine gute Nacht und bis denn,….

Heute sind wir über 300 km gefahren und stehen nun seit 19 Uhr am wunderschönen türkisblauen Lake Tekapo – hier ist freies Campen stark reglementiert, aber wir haben ein Plätzchen gefunden, wo nichts von Verboten stand.

Dabei hat es heute gemütlich begonnen, waren noch für eine Freundin eine Kette besorgen und haben dann an einem Straßenstand Lachs und ein paar Muscheln gegessen (der Hummer war mir im Preis einiges zu hoch,… – und ich habe ihn ja schon mal in den USA probiert).

Dann haben wir noch wegen der Route geschaut, die wir fahren wollen – und haben uns auf Grund des Wetters dafür entschieden, uns erst mal die Ostküste (statt der Westküste) anzuschauen. Hier war das Wetter eindeutig viel, viel besser! Wir haben vor, ganz in den Süden zu fahren – in die Catlins, zum fast südlichsten Punkt Neuseelands.

Die Fahrt heute war anfangs sehr schön, am Meer entlang und dann durch Berge hindurch. Vor Christchurch wurde es dann „platter“, große Anbauflächen, viele (zu viele) Autos und – ja, einfach eine langweilige Gegend. Auch die Canterbury Plains, von denen ich in den Romanen von Sarah Lark soviel gelesen hatte, waren – für mich – hier recht eintönig. Deswegen hatte heute keiner von uns das Gefühl, anhalten zu müssen, um irgendeine Landschaft zu bewundern und so ging es auch km – mäßig vorwärts. Trotzdem entdeckt man immer wieder Schönes: ist der Wohnwagen samt Gefährt nicht witzig? So etwas sieht man hier übrigens öfter – viele Oldtimer, viele lustige zusammen“geschusterte“ Wohnmobile,…

Ab Geraldine wurde die Landschaft dann wieder so wie erwartet: Erst Hügel, dann Berge – die Straße schlängelte sich durch die Landschaft und es wurde richtig schön. Leider konnten wir hier kaum anhalten – man musste „im Fluss“ bleiben – es gab auch kaum Stellen zum Anhalten, geschweige denn zum Übernachten. Einige Bilder habe ich aus dem fahrenden Auto gemacht:

So schafften wir es bis Tekapo und erblickten einen wunderschönen türkis farbigen See: ich konnte es gar nicht erwarten, endlich aus dem Wohnmobil aussteigen zu können, zumal es bald dunkel wurde: es war herrlich – 😊😊😊

Der See ist wirklich eine Pracht: 20 km weit erstreckt sich seine intensiv türkisblaue Wasserfläche nach Norden, begrenzt vom steil aufragenden Alpenbogen (Southern Alps). Gletscher haben den See vor 20000 Jahren geformt, ihre Schmelzbäche füllen ihn heute. Das Wasser wird entsprechend kalt sein 😳.

Wir parken in der Nähe des Sees und drehten noch eine Runde: fast nur Japaner und Chinesen hier, .. sogar welche im Brautkleid,…

Diese Kirche ist 1935 errichtet worden und war die erste in dieser kaum besiedelten Hochlage: Church of the good Shepherd

Peter hat noch was Leckeres gekocht und unsere Reste verbraucht: Fleisch, Tomaten, Kartoffeln und Zwiebel – lecker war es! 😊👍

Nun versuchen wir mal zu schlafen – die Durchgangs – Straße ist gut zu hören,… waren wir gar nicht mehr gewohnt,… 🤔

Morgen gibt es noch mehr Bilder,… 👍IST ERLEDIGT! 👍

 

 

 

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