Freitag, 30. März 2018

Vielleicht sollten wir mit der Landkarte beginnen, damit ihr wisst, wo wir uns auf der Südinsel gerade herumtreiben: ist da, wo Peters Zehen sind! Fast im unteren Drittel der Insel:

Eigentlich haben  wir ja fast immer wunderschöne Stellplätze, aber der heutige ist ganz große Klasse! Von Wohnmobil aus blicken wir auf den türkis blauen Lake Pukaki und auf den Aoraki ( der maorische Name), das ist der Mt Cook, der höchste Berg Neuseelands mit über 3700 Meter Höhe.

Aber kurz der Reihe nach: wir haben wunderbar am Lake Tekapo geschlafen, beide sogar bis neun Uhr! Dann haben wir uns für unser Frühstück ein sonniges Plätzchen, direkt am See gesucht und es gefunden. Peter hat wieder gezaubert und es gab Rühreier mit Schinken, dazu baked beans und Ciabatta -Brötchen, und die dann noch mit Marmelade bestrichen. Lecker war es! 👍😊

Kurz vor elf Uhr haben dann die Glocken der kleinen Kirche gegenüber geläutet und …… ich bin hin. Und es war ein wunderschönes Erlebnis: ein freundlicher Pfarrer, der schon an der Tür jeden begrüßte, eine lange Lesung aus der Bibel zum heutigen „Good Friday“, eine Predigt, gemeinsam gesungene Lieder, gemeinsame Gebete  und ein bestimmt 10-minütiges Solo eines älteren Herrn, der danach auch einigen Tränen freien Lauf ließ. Dann wurde das Kreuz in die kleine Kirche getragen. Es herrschte eine wunderbare Atmosphäre und ich bekam danach noch von zwei neuseeländischen Damen „kisses“,…. und vom Pfarrer bekamen alle noch ein Rosinen-Brötchen geschenkt. 😊😊😊😊 Während der Predigt sah man auf den See und die dahinter liegenden Berge. Herrlich! 😊👍

Wir sind dann raus aus diesem für uns Touristen-Dorf …….

…… und weiter in die Berge und zwar zum Mount Cook und in den Nationalpark: es war ein Erlebnis für sich: eine fast 100 km lange Panorama -Strecke……..

……… mit herrlichen Blicken auf die Berge , alle mindestens 3000 Meter hoch und 17 Zipfel ( mit Gletschern sind es, die zu den südlichen Alpen gehören), den Mt Cook und den See: 30 km ging es nur am türkisenen See vorbei: wo ich doch türkis so liebe,…. 👍👍👍👍 Die Straße war wunderbar ausgebaut und es herrschte nicht besonders viel Verkehr. Das Wetter war grandios – anscheinend ist es selten, „Mister Cook“ ohne Wolken zu sehen,….👍😊

Und noch ein paar letzte Lupinen:

Wir genossen die Landschaft mit den so vielen 3000-ern und wanderten dann noch zum „Tasman Glacier View“. Von hier aus sahen wir etwas zum Tasman – Gletscher, der nun nur noch 24 Kilometer lang ist. Er ist der größte in Neuseeland. An seiner breitesten Stelle misst er 3 km.  Es gibt viel Schutt (Moränen)  zu sehen, da das Eis immer mehr zurückgeht. Trotzdem ist es total beeindruckend, da zu stehen! 😉

Peter wäscht noch seine Füße UND Schuhe im Bach:

Ist das etwa ein Kea – ein Vogel, der alles anknabbert?

Es finden auch Helikopter -Flüge statt:  hier sieht man dann die ganze Länge der Gletscher. Ich denke da immer noch gerne ans letzte Jahr zurück, als Peter und ich eine mehrstündige Wanderung zu einem Gletscher in Norwegen gemacht haben: das war auch super! 😊👍

Im Ort steht das Denkmal für den Everest – Erstbesteiger Sir Edmund Hillary: er ist ein Neuseeländer! 😊👍Und hat natürlich auch den Mt Cook bestiegen! 👍

Erforscht wurde der Berg durch den jungen Charles Douglas. Entdeckt von Charles Heaphy und Thomas Brunner zwischen 1846 und 1848. Und den Namen bekam er von Captain Stoker, der 1850 an der Westküste entlang navigierte. Cook selber hatte den Berg wegen schlechten Wetters nicht gesehen. So, jetzt wisst ihr (und ich) Bescheid! 😉😊

Und jetzt freue ich mich nochmals über den tollen Tag heute wieder und bewundere den Vollmond, der gerade aufgegangen ist und einen riesigen Kranz oder eine Lichthülle um sich hat – weiß leider nicht, wie das mit dem Fachausdruck heißt. 😳😳😳

Dazu gibt es jetzt drinnen noch ein heißes Teechen ( draußen wird es hier auf 600 Meter Höhe doch recht frisch, wenn die Sonne weg ist) und ein TimTam. 👍😊

Und hier kommt noch ein „Herz“ für euch: soll jedenfalls eins sein,…. 😘

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