Montag, 16. April 2018

Auf dem Zeltplatz durften wir etwas länger bleiben und haben die Ruhe genossen. Er lag ja direkt am Strand und gestern Abend staunten wir über den breiten goldenen Sandstrand, den Golden Beach: schon eine tolle Farbe! 😊👍

Und heute morgen war vom Strand nichts mehr zu sehen – nur Wasser, Flut also!

Wir tranken trotzdem noch ein zusätzliches Käffchen und starteten gegen elf Uhr: wieder ging es – wie schon  am Samstag – über den Takaka Hill zurück (es ist eine Stichstrasse zum hinteren Ende und es gibt daher auch keinen Durchreise-Tourismus – und Asiaten haben wir da hinten auch keine gesehen 😉😉) – und heute genossen wir bei bestem Wetter eine herrliche Aussicht! Diese Weite fasziniert mich immer wieder – einfach gigantisch und wunderschön. 👍

Auf der Strecke kamen wir noch an einem Zaun vorbei, an dem Hunderte von Schuhen hingen – tolle Idee, meine dazu zu hängen, dachte ich! Natürlich nicht einfach so, aber meine Schuhe waren „platt“ (fertig)und wären sonst in die Tonne gekommen. Nun hängen sie dort, mit vielen anderen und können noch „bewundert“ werden. Also Andi, falls du mal dorthin kommst, dann schau nach, ob sie noch hängen,…. waren ja mal deine Nike – Schuhe, die du mir „geschenkt“ hattest,… 👍👍👍

Es ging dann heute zügig wieder den Berg, der ja durch den letzten Zyklon

ganz schön in Mitleidenschaft gezogen wurde, hinunter ….. (natürlich mit einigen kurzen Stopps, um die Aussicht zu geniessen)

…….und wir bogen dann nochmals in den Abel Tasman Nationalpark (von dem Holländer Abel Tasman 1642 entdeckt) ein: dieser NP ist wegen seiner goldenen sanften Strände und seines milden Klimas beliebt. Er bietet geschützte wunderschöne Buchten und zwei davon konnten wir mit dem Auto erreichen. Wir waren beide begeistert und sind zwei Stunden bei Ebbe und in der Sonne (mit kurzer Hose) in der Bucht gelaufen: dahinter sind Berge, und der Wald geht bis zum Meer und es ist fast nichts los: so etwas von schön,… 😊👍

Man kann hier wandern oder Kajak fahren und sich – je nach Bedarf – von  Wassertaxis – von einer Bucht zur anderen bringen lassen. Auch bei Ebbe geht das: denn dafür gibt es Traktoren, die das Boot anhängen, es übers Watt fahren und es dann im Meer wieder „ablassen“.   👍

Die heutige Nacht verbringen wir nochmals auf dem kleinen gemütlichen Campingplatz, auf dem wir schon von Freitag auf Samstag übernachtet haben. Eigentlich hatten wir gehofft, hier am Strand ein Lagerfeuer machen zu können, aber das ist leider nicht erlaubt,…. 🙈 – schade.

So saßen wir noch lange auf dem Bänkchen hier und genossen den Sonnenuntergang: es war wieder ein schöner und sehr ruhiger Tag – auch von den Kilometern her. Heute fuhren wir an die 60 Kilometer, waren aber dafür über zwei Stunden unterwegs (da auch eine Schotterstrecke, eine gravel Road dabei war).

Morgen wollen wir dann so langsam Richtung Christchurch (an die 500 km) an die Ostküste aufbrechen und auch dort noch ein paar ruhige Tage auf einer Halbinsel verbringen. Das Wetter dort soll momentan super sein,…  gewünscht hätten wir uns, über den Arthur‘s Pass dorthin zu fahren, aber momentan schneit es auf dem Pass und das wollen wir uns nicht antun und auch nichts riskieren. Wir werden bestimmt eine andere schöne Strecke finden,… 👍

 

 

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