Freitag, 21.September 2018

Wir schaffen es heute doch tatsächlich schon vor 9 Uhr zu starten! 👍😊

Eigentlich will „ich“ ja lieber draußen bleiben,…. 🙈

Unser erstes Ziel – Richtung Norden natürlich – ist bereits nach einer halben Stunde erreicht: Das Stille Volk! 

Reijo Kela ist der geistige Vater des stillen Volkes und setzte die torfköpfigen Figuren 1988 das erste Mal ein. Es sind fast 1000 Personen, die auf dieser Wiese stehen. Zweimal im Jahr werden sie aufgefrischt und neu eingekleidet. Das Material der Köpfe kommt direkt von der Wiese, auf der sie stehen und die Kleider kommen aus Kleidersammlungen. 

Was das stille Volk bedeutet? Jeder soll hier seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen. 

Ich fand es unheimlich beeindruckend und würde es jedem empfehlen, es auf sich wirken zu lassen ( auch betreffs Jahreszeit, Tageszeit). 

Wir ließen uns hinterher noch einen Eierpfannkuchen, gefüllt mit Rentier – Schinken schmecken. Aus „Omas Backofen“ 😊👍

Super war‘s! 👍😊

Und weiter geht es – an der russischen Grenze entlang – bis nach Hossa: hier gefiel es uns ganz besonders. Es gibt hier ein riesiges Seengebiet und wir liefen über eine Stunde entlang an einigen Seen, hoch und runter – und das bei herrlichstem Wetter! 👍😊

Oh, da waren wohl einige Bilder so schön für mich, dass ich sie gleich doppelt drin habe – na ja, freut euch einfach doppelt mit! 😂😂😂

Der Herbst – was ist er für eine leuchtende Komposition aus Farben? Ist mir noch nie so aufgefallen wie auf dieser Reise! 👍😊

Und Lucy hatte auch noch ganz besonders viel Spaß: wir trafen ein junges Ehepaar aus Innsbruck mit ihrem 5-monatigen Mischlingshund und die beiden Junghunde hatten so was von Freude miteinander, tollten herum und sprangen ins Wasser und hätten am Liebsten gar nicht mehr aufgehört. 😉

Peter und ich ließen uns dann noch im Restaurant ein Loumas Büffett schmecken: Kartoffeln mit Fleisch und Gemüse, dazu verschiedene Salate, Brot und Butter. Außerdem waren Getränke im Preis enthalten und der Kaffee. Besonders schön fand ich diese von Kindern dekorierte Wand:

Lucy durfte dabei sein und konnte so gleich etwas trocknen. 

Es war hier in dem Natur-Zentrum einiges los. Das waren wir bisher von Finnland noch gar nicht gewohnt. 

Wir fuhren dann auf kleinen Straßen weiter Richtung Norden – nach Kuusamo.

Und – was sahen wir? Natürlich viele Rentiere, denn inzwischen waren wir in Lappland und – einen Elch! Er lief circa 300 Meter vor uns über die Straße. Und weg war er wieder – so schnell wie er gekommen war. 

In Kuusamo gab es riesige Einkaufszentren, also Kontrastprogramm zur herrlichen Natur. Peter war nur kurz bei Lidl und besorgte das Nötigste. Das Wichtigste war natürlich unser „kaka“ = Quarkkuchen. Der ist so was von lecker! Und während wir uns unseren Kuchen schmecken lassen, bekommt Lucy natürlich auch etwas! 

Halb sieben erreichten wir dann unseren Übernachtungsplatz bei Posio, wieder in einem riesigen Seengebiet. 

Und das für mich Erstaunliche: Finnland ist lange nicht so eben wie ich dachte. Heute ging es dauernd hoch und runter und wir hatten von oben herrliche Blicke auf die herrliche einsame Wald-Landschaft. 

Schlaft alle gut. ⭐️🌞⭐️🌞⭐️

2 Gedanken zu „Freitag, 21.September 2018“

  1. Jette, ich habe einen Vorschlag: wenn es doch immer so schön „hoch und runter“ geht, entlaste doch mal Peter und fahre auch mal -))
    An diesem „Entlastungstag“ wird dann Peter das Tagebuch schreiben?
    Vielen Dank für eure Reiseberichte, ihr wisst ja, ich lese fleißig mit.
    Weiter gute Fahrt!

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