Samstag, 13. Oktober 2018

Die preußische Provinz Ostpreußen war von 1871 bis 1945 der östlichste Landesteil Deutschlands. Hier herrschten adelige Gutsbesitzer, die große Ländereien besaßen, Getreide und Kartoffeln anbauten und oft auch Pferdezucht betrieben. Um 1900 hatte Ostpreußen etwa zwei Millionen Einwohner, rund drei Viertel der Bevölkerung lebten von der Landwirtschaft.

Bereits um 1900 wurden in Ostpreußen moderne Agrar-Techniken entwickelt und angewandt. So gab es ein ausgeklügeltes Drainagesystem mit Pumpen und Kanälen, um der weit verbreiteten Moorlandschaft das Wasser zu entziehen und diese als Agrarfläche nutzbar zu machen. Den daraus resultierenden reichen Ernten verdankte Ostpreußen seinen Namen als „Kornkammer Deutschlands“.

Als der Erste Weltkrieg vorüber war, wurde Deutschland die alleinige Schuld am Krieg gegeben. Die Siegermächte beschlossen im Versailler Friedensvertrag von 1918, große Teile Westpreußens, Danzig, die ostpreußische Stadt Soldau und das Memelgebiet vom Deutschen Reich abzutrennen und dem polnischen Staat zu übertragen. 

Das hatte ich alles mal in der Schule, jetzt – wo ich das Glück habe, hier zu sein – wird es wieder lebendig. 

Heute ging es bei uns nach der morgendlichen Strandrunde weiter nördlich! So langsam müssen wir uns ja mal wieder von dieser herrlichen Halbinsel verabschieden.

Nochmals der Blick zu den Dünen: nicht überall darf man laufen.

Kurz vor Juodkrante besuchten wir noch eine Kolonie von Reihern und Kormoranen: leider sieht man nur noch die leeren Nester. Die Vögel sind bereits im August Richtung Süden gestartet.

Im Ort selber fanden wir einen kleinen Fischladen und besorgten uns einen … (keine Ahnung – Viele Litauer sprechen weder deutsch noch englisch).  Wir vesperten ihn im Steinskulpturenpark auf einer Bank mit Sicht aufs Haff und er schmeckte auf jeden Fall ganz lecker. Und danach gab es wieder ein Käffchen aus dem Mobil:

Der Ort ist auch hübsch:

Danach ging es noch in den Wald zu den Holzskulpturen im Park „Hexenberg“. Und der begeisterte uns sehr: aber seht selber! 

Sogar eine Wippe und Rutsche aus Holz:

Und Lucy, die nicht mehr ins Auto zurück will:

Den Nachmittag verbringen wir gemütlich am Meer: ich mache es mir im Sand gemütlich und lese mal wieder ein paar Seiten. Es war herrlich warm! 

Die Nacht verbringen wir wieder wie gewohnt auf unserem Stellplatz bei Nida. 😊👍

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