Montag, 25. März 2019

Herrlichster Sonnenschein und ich kann mit Birgitta eine Snowmobil Tour machen. Hurra!!!! 

Wir starten um elf, sie lenkt und ich sitze hinter ihr. Es ist traumhaft: wir fahren durch den Wald, hoch und runter und die Sonne scheint. 

Als ich vor zehn Tagen bei Peter auf dem Snowmobil ein Stück mitfuhr, war er der Dritte in der Gruppe und es roch sehr stark nach dem Benzingemisch. 

Jetzt sind wir die einzigen – ja, jetzt verstehe ich es, dass die Schweden das so lieben. 

Klar wackelte es auch immer etwas und man muss schauen, in der Spur zu bleiben, sonst würde man heute im Pappschnee/Tiefschnee stecken bleiben. 

Wir machen nach einer guten halben Stunde sogar Picknick: an einem hübschen Sami – Platz. Birgitta holt eine kleine Bank aus einer der Hütten und wir genießen ihr mitgebrachtes Knäckebrot, das Rentierfleisch und ihren Kaffee auf der Bank in der Sonne. Und plaudern. Auf englisch natürlich. 

Dann geht es gemütlich zurück und die letzte Viertelstunde machen wir Rollentausch. Als die Strecke relativ eben war, darf ich sogar fahren und Birgitta sitzt hinter mir. Das war ein Erlebnis!!! 😊👍😊👍😊 Und doch nicht so schwer wie ich dachte. 😉😉😉

Total glücklich kam ich heim und Peter und ich verbrachten mit Lucy den Nachmittag auf der Terrasse und sonnten uns. Ich malte noch etwas und ließ die letzten Wochen nochmals Revue passieren. Toll, was wir da alles erlebt hatten!

Wir bekommen von Birgitta noch gesalzenen Lachs zum Abendessen geschenkt, der wunderbar schmeckt. Und klar, die Kartoffeln dazu sind aus ihrem Keller! 😉😊

Peter heizt hier ein letztes Mal die Sauna mit Holz ein und wir machen davor noch einen langen Spaziergang durch den Wald. Jeden Moment könnte theoretisch irgendein Tier auftauchen und wir sind hier mutterseelenallein. An dem Hochstand kommen im September/Oktober Elche vorbei. Schon ein Grund, mal wieder zu kommen!? 

Wie gesagt, saunieren wir noch und lassen es uns gut gehen. Das ist der Raum vor der eigentlichen Sauna:

Und das die Sauna nach samischen Vorbild: Die Schüssel dient dazu, Wasser hineinzugeben – warm oder kalt, wie man es möchte – und sich damit „abzuduschen“.

Und einen Hauch von Nordlichtern gab es am Abend und in der Nacht bei sternenklarem Himmel auch noch. Lucy liebt es, Eisbrocken hinterher zu jagen und sie sich zu fressen.


Und diese Schuhe, die hier im Haus standen, sind gerade für das Wetter, das wir momentan haben, super. Mit ihnen kann man wirklich ganz normal bei Glatteis laufen. Ich hatte mich schon gewundert, dass Peter ganz normal auf der Straße läuft und ich wie auf „rohen Eiern“. Nun erfuhr ich die Lösung:

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