Mittwoch, 03. April 2019

Kurz nach elf Uhr und einem netten Plausch mit unserer Vermieterin ………

…….. starten wir noch nach Friedrichskoog. Ein Blick genügt. Das Wasser ist zwar gerade da, aber sehr ansprechend finde ich es hier nicht. 

Diese Zeichen „Hunde nicht erlaubt“ liebt man als Hundebesitzer ganz besonders:

Auf der Fahrt hierher sehen wir überall Windkraftanlagen und die Gegend macht für mich hier einen sehr rauhen Eindruck. 

Gut, dass wir es nun gesehen haben und das Nordsee – Gebiet für uns als „neue Heimat“ abhaken können. 

In der Lüneburger Heide besuchen wir noch eine sehr gute Freundin von uns und werden sehr verwöhnt. Richtig schön war es, sich endlich mal wieder zu sehen – wenn auch nur kurz. 😊👍

Und nun geht es heim: noch knapp 500 km bis dahin! 23.00 Uhr werden wir da sein, sagt das Navi. 

Ein toller Urlaub geht zu Ende! Aber all die wunderschönen Erlebnisse werden wir nie vergessen. Und wir sind dankbar und sehr froh, dass wir uns voll und ganz auf dieses Abenteuer eingelassen haben. 

Und euch DANKE fürs „Mit – Reisen“ und bis zum nächsten Mal 😊😊😊😊.

Und auf euren Wunsch hin kommt noch unsere Route: in grün der Hinweg, in orange der Rückweg.

Und da der Norden nicht ganz drauf passte, noch eine Karte mit dem Norden – Der Hinweg in grün:

Die orange Strecke ist unsere Tour in Finnland vom letzten Herbst! 👍😊

Dienstag, 02. April 2019

Unsere Planung steht fest: wir fahren heute bei dem schönen Wetter noch gemütlich an die Nordsee „rüber“ und schauen uns dort etwas die Gegend an. Am Mittwoch geht es dann über die Lüneburger Heide endgültig nach Hause. 

Um neun Uhr bekommen wir von Iain unser super Frühstück aufs Zimmer: Orangensaft, Brötchen, Käse, selbstgemachte Marmelade und Eier von seinen eigenen Hühnern. Schmeckt lecker und es ist schön, verwöhnt zu werden.

Lucy tobt mit dem „Haushund“ noch durch den großen Garten. 

Halb elf starten wir gemütlich und kommen durch hübsche dänische Dörfer mit geklinkerten Häusern.

Auch an Plantagen mit Nordmann – Tannen kommen wir vorbei. Und an vielen Osterglocken.

Wir nehmen Kurs auf Rømø. Auf die Insel führt ein kostenfreier Damm. Rechts das Meer. Links das Watt. 

Auf der Insel waren wir schon mal – ist schon lange her, sehr lange: da waren unsere Kids noch klein: Katrin war grad mal zwei, Andrea sechs und Markus acht. Und wir hatten damals Tootsie dabei, unseren Jagdhund – Mischling. Sie ist mit uns immer viele Kilometer am Rad mitgelaufen. 

Klar geht es jetzt zum Strand hier: er ist Kilometerbreit und befahrbar. Ein überwältigender Anblick! Lucy freut sich auf ein Bad.

Leider muss sie an der Leine bleiben. Ein Wohnmobil fällt uns am Strand auf, das fest steckt. Wir gehen hin, Peter holt unser Auto und versucht es damit aus dem Sand heraus zu ziehen.

Aber es klappt nicht, steckt schon zu tief im Sand. Hier braucht es einen Traktor, auf jeden Fall was größeres. Wir vespern noch in den Dünen und beobachten das Geschehen von oben. 

Am Hafen versuchen wir noch ein dänisches Fischbrötchen zu bekommen, leider wird das aber nichts. So lassen wir uns in einer netten Bäckerei ein Käffchen und einen erstklassigen Mohnkuchen schmecken. 

Theoretisch könnte man von hier aus mit der Fähre nach Sylt fahren und dann von dort mit dem Zug wieder aufs Festland. Wäre schön, aber so langsam wird es Zeit, heim zu kommen und nicht mehr ständig aus dem Koffer zu leben. Wir benutzen wieder den Damm:

So verschieben wir das genauso wie unseren Wunsch, mal auf Amrum Urlaub zu machen. Sollte halt in der Zeit sein, in der Hunde an den Strand dürfen. 

Wir passieren die Grenze an einem super kleinen Grenz-Übergang und plötzlich sind  wir wieder in Deutschland! 

Wir fahren immer am Meer entlang, auch wenn wir von ihm vor lauter Deichen nichts sehen. 

Aber es gibt viele süße Schäfchen zu bewundern:

In Dagebüll (hier waren wir 1989) essen wir unser Fischbrötchen, sogar ein dänisches. Mit Blick auf das Watt und die Sonne, die sich jetzt immer wieder hinter den Wolken versteckt. Ganz hinten sieht man Föhr liegen und wie so Höcker all die Halligen. Auf einer waren wir mal mit Familie Schneider und mit Bollerwagen, wie sich das hier so gehört. 

Unser Ziel heute ist ein kleines Airbnb in Wesselburen. Auf der Fahrt dahin sehen wir viel Grün, viele Vogelschwärme und süße Lämmer. 

Hier an der Nordsee wohnen, wie ich mir das immer mal gewünscht hatte? Na ja, es ist total einsam und platt hier. Der Funke springt noch nicht so über,…. 🤔🤔🤔

Unsere kleine Wohnung ist sehr sauber und zweckmäßig eingerichtet. Und wir erfahren, dass unsere Wirtin aus Neu-Ulm/ Reutti kommt! Das gibt es doch nicht! Wie klein die Welt doch ist. 🤔🤔

Sie ist vor zwei Jahren hier hoch gezogen und ihr gefällt es hier sehr gut. 


Montag, 01. April 2019

Wieder haben wir wunderbar geschlafen, gemütlich gefrühstückt und sind erst nach elf Uhr weiter gefahren. Lars Erik hat sich noch von uns verabschiedet. Ist echt schön, wenn eine Wohnung so liebevoll dekoriert ist – da fühlt man sich sehr, sehr wohl. 👍👍👍👍

Auch gibt es eine große Auswahl von Tees in der Küche:

Im Bad gibt es verschiedene Gele und Lotionen. Super! Das macht Freude!

Und nette Sprüche finden wir auch: Einer für unsere Reise,….

….. und einen für „jeden Tag“,….

Das nächste Airbnb für uns haben wir hier gleich noch gebucht – wir hatten ja Wlan (sogar schnelles)! 

Da unser Auto vollgepackt ist (schließlich sind wir seit Mitte Januar unterwegs), suchen wir jetzt – seit wir wieder mehr im Süden Europas sind – Unterkünfte „in der  Pampa“. Aus dem Auto holen wir abends nur das Nötigste für die jeweilige Nacht heraus. Klappt jetzt schon richtig gut. Auch mit Lucy klappt es gut – sie gewöhnt sich immer gut an die neue Umgebung. 👍😊

Unser nächstes heutiges Ziel ist erst mal das Meer. Es ist nicht mehr weit. Fünfzehn Kilometer. Wir finden auch einen tollen, fast menschenleeren Strand und einen Besitzer mit seinem Hund. Beide waren glücklich uns zu sehen und zum ersten Mal seit langer Zeit konnte Lucy wieder so richtig toben und rennen. Wie sie das genoss! 

Und hier gibt es öffentliche Grillstellen und eine tolle Sauna haben wir in einem privaten Garten entdeckt:

Weiter ging es dann nach Malmö. Und wieder mal zu Mc Donald: ab und an mag ich mal ganz gerne einen Cheeseburger. 😊😊😊😊

Wie grün hier die Felder sind! Wir staunen, sind das gar nicht mehr gewöhnt. Oft sehen wir auf den Feldern Rehe stehen. 😊

Die Osterglocken blühen. Forsythien auch – herrlich sieht es aus! 

Nun geht es über die 8 km lange (im Jahr 2000 errichtete) Öresundbrücke von Malmö direkt nach Kopenhagen. Sie ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr. Leider gab es hier vor kurzem einen schweren Unfall mit der Bahn. 

Wir entscheiden uns – da wir dieses Mal mit dem Auto unterwegs sind und noch kurz an die Nordsee möchten – über die Ostsee und die großen Brücken auf den europäischen Kontinent zu fahren, erst über die Öresund und dann über die Storebelt. Ist bestimmt auch mal ein Erlebnis! 😊😊

Mit dem Wohnmobil war uns das wegen der Länge des Wohnmobils immer zu teuer. Praktisch ist es jetzt auch, nichts buchen zu müssen. Wir zahlen an der Mautstelle für beide Brücken mit dem Auto knapp 90€. 

Die Fähre von Trelleborg nach Deutschland wäre entweder frühmorgens gefahren oder so, dass man dann erst spät am Abend in Rostock oder Sassnitz ankommt. Das ist alles mit dem Wohnmobil kein Problem, aber mit der Übernachtung im Airbnb oder Hotel eher unpraktisch. 

In und um Kopenhagen ist die achtspurige 🙈🙈🙈 Autobahn sehr voll – am Liebsten würden wir gleich wieder umdrehen. In unsere nördliche Einsamkeit! 😳😳😳

Eigentlich wollten wir uns die „Meerjungfrau“ in Kopenhagen ansehen, aber das geben wir wegen des starken Verkehrs auf. 

Es geht dann bald über die 18 km lange Storebelt Brücke (ist von 1988 – 1998 errichtet) nach Fünen. Davor gibt es noch eine wunderschöne Kaffeepause ( aus der Thermoskanne) mit einem süßen Stückchen. Lecker – und das bei der Aussicht! Das Museum hat leider noch geschlossen. 

Irgendwie hatte ich mir die Fahrt über die Brücken aufregender vorgestellt. Fürs nächste Mal würde ich wieder eine gemütliche Schifffahrt bevorzugen. Muss halt Lucy mitspielen,… 😳😉

Unsere Unterkunft erreichen wir gegen sieben Uhr. Sie liegt wie gesagt mitten auf dem Land. Ein netter Schotte, der jetzt hier mit seiner Familie (und vielen Tieren) lebt, begrüßt uns sehr freundlich. Unser Zimmer im sogenannten Gartenhaus ist groß und nett  – es gibt sogar eine Hängematte. Nur keine Küche. Dafür einen Wasserkocher. Das Bad ist im Haupthaus und wir haben dieses Bad allein für uns. Das nutze ich dann und freue mich auf die Wanne. Dann wird noch etwas geschrieben und überlegt, wie wir den morgigen Tag gestalten. 

Und mit Hund darf man abends immer nochmals raus,…. 😉