Montag, 01. April 2019

Wieder haben wir wunderbar geschlafen, gemütlich gefrühstückt und sind erst nach elf Uhr weiter gefahren. Lars Erik hat sich noch von uns verabschiedet. Ist echt schön, wenn eine Wohnung so liebevoll dekoriert ist – da fühlt man sich sehr, sehr wohl. 👍👍👍👍

Auch gibt es eine große Auswahl von Tees in der Küche:

Im Bad gibt es verschiedene Gele und Lotionen. Super! Das macht Freude!

Und nette Sprüche finden wir auch: Einer für unsere Reise,….

….. und einen für „jeden Tag“,….

Das nächste Airbnb für uns haben wir hier gleich noch gebucht – wir hatten ja Wlan (sogar schnelles)! 

Da unser Auto vollgepackt ist (schließlich sind wir seit Mitte Januar unterwegs), suchen wir jetzt – seit wir wieder mehr im Süden Europas sind – Unterkünfte „in der  Pampa“. Aus dem Auto holen wir abends nur das Nötigste für die jeweilige Nacht heraus. Klappt jetzt schon richtig gut. Auch mit Lucy klappt es gut – sie gewöhnt sich immer gut an die neue Umgebung. 👍😊

Unser nächstes heutiges Ziel ist erst mal das Meer. Es ist nicht mehr weit. Fünfzehn Kilometer. Wir finden auch einen tollen, fast menschenleeren Strand und einen Besitzer mit seinem Hund. Beide waren glücklich uns zu sehen und zum ersten Mal seit langer Zeit konnte Lucy wieder so richtig toben und rennen. Wie sie das genoss! 

Und hier gibt es öffentliche Grillstellen und eine tolle Sauna haben wir in einem privaten Garten entdeckt:

Weiter ging es dann nach Malmö. Und wieder mal zu Mc Donald: ab und an mag ich mal ganz gerne einen Cheeseburger. 😊😊😊😊

Wie grün hier die Felder sind! Wir staunen, sind das gar nicht mehr gewöhnt. Oft sehen wir auf den Feldern Rehe stehen. 😊

Die Osterglocken blühen. Forsythien auch – herrlich sieht es aus! 

Nun geht es über die 8 km lange (im Jahr 2000 errichtete) Öresundbrücke von Malmö direkt nach Kopenhagen. Sie ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr. Leider gab es hier vor kurzem einen schweren Unfall mit der Bahn. 

Wir entscheiden uns – da wir dieses Mal mit dem Auto unterwegs sind und noch kurz an die Nordsee möchten – über die Ostsee und die großen Brücken auf den europäischen Kontinent zu fahren, erst über die Öresund und dann über die Storebelt. Ist bestimmt auch mal ein Erlebnis! 😊😊

Mit dem Wohnmobil war uns das wegen der Länge des Wohnmobils immer zu teuer. Praktisch ist es jetzt auch, nichts buchen zu müssen. Wir zahlen an der Mautstelle für beide Brücken mit dem Auto knapp 90€. 

Die Fähre von Trelleborg nach Deutschland wäre entweder frühmorgens gefahren oder so, dass man dann erst spät am Abend in Rostock oder Sassnitz ankommt. Das ist alles mit dem Wohnmobil kein Problem, aber mit der Übernachtung im Airbnb oder Hotel eher unpraktisch. 

In und um Kopenhagen ist die achtspurige 🙈🙈🙈 Autobahn sehr voll – am Liebsten würden wir gleich wieder umdrehen. In unsere nördliche Einsamkeit! 😳😳😳

Eigentlich wollten wir uns die „Meerjungfrau“ in Kopenhagen ansehen, aber das geben wir wegen des starken Verkehrs auf. 

Es geht dann bald über die 18 km lange Storebelt Brücke (ist von 1988 – 1998 errichtet) nach Fünen. Davor gibt es noch eine wunderschöne Kaffeepause ( aus der Thermoskanne) mit einem süßen Stückchen. Lecker – und das bei der Aussicht! Das Museum hat leider noch geschlossen. 

Irgendwie hatte ich mir die Fahrt über die Brücken aufregender vorgestellt. Fürs nächste Mal würde ich wieder eine gemütliche Schifffahrt bevorzugen. Muss halt Lucy mitspielen,… 😳😉

Unsere Unterkunft erreichen wir gegen sieben Uhr. Sie liegt wie gesagt mitten auf dem Land. Ein netter Schotte, der jetzt hier mit seiner Familie (und vielen Tieren) lebt, begrüßt uns sehr freundlich. Unser Zimmer im sogenannten Gartenhaus ist groß und nett  – es gibt sogar eine Hängematte. Nur keine Küche. Dafür einen Wasserkocher. Das Bad ist im Haupthaus und wir haben dieses Bad allein für uns. Das nutze ich dann und freue mich auf die Wanne. Dann wird noch etwas geschrieben und überlegt, wie wir den morgigen Tag gestalten. 

Und mit Hund darf man abends immer nochmals raus,…. 😉

4 Gedanken zu „Montag, 01. April 2019“

  1. Fähre Travemünde-Trelleborg habe ich auch schon genossen …
    Aber ihr hattet natürlich recht: mit dem Auto zu reisen, ist immer noch etwas anderes als mit dem Auto „Wohnmobil“.
    So weit, wie ihr nun schon wieder im Süden seid, können wir uns beinahe schon ohne Telefon unterhalten, na ja, es wäre wohl etwas laut .
    Mit dem Hund noch raus? Klar doch, der will doch auch mal einen Sonnenuntergang erleben …

  2. Danke liebe Jette für deine grandiosen Bilder, deine liebenswerte Reisebeschreibung , alles so passend und flüssig geschrieben 🙂
    Es sieht dort oben wirklich schön und die Häuser allerliebst aus, doch die Temperaturen….
    Es erstaunt mich, was ihr alles unternommen und gesehen habt. Toll!!!! Ich habe auch viele Fragen. Gibt es noch eine Landkarte eurer Reise dazu? Wieviele km seid ihr unterwegs gewesen? Wie habt ihr immer für alle Fälle eure Lebensmittel sorgen können, in der Einsamkeit kann man nicht mit dem Laden um die Ecke rechnen. Bestimmt hattest du es schon geschrieben, aber ich hatte ja diesmal den Anschluss verpasst und bin jetzt auch noch nicht so richtig angekommen.
    Lucy sieht immer wieder fotogen aus. Sie weiß auch immer was anzufangen in der weißen Welt. Das Kristallhotel grandios!!!! Wir sahen einmal ein kleines in den Alpen. Und Peter, der coole Autofahrer und Lenker. Diesmal wieder ohne Stau und Gejage 🙂

    Eine gute Heimreise und alles Gute auf die letzten km
    wünscht euch Ingrid

    1. Tausend Dank für soviel Lob! 😊👍
      Die Temperaturen sind nicht schlimm, die Kälte ist bei uns viel
      unangenehmer als dort. Die Luft ist dabei so klar und wohltuend. Und es gibt kein Schmuddelwetter, wie wir es von „daheim“ kennen. Es hat im Norden nie geregnet, nur geschneit. Und oft hat die 🌞 geschienen.
      Eine Landkarte mit unserer Route folgt noch.
      Es waren nun gute 10000 km.
      Betreffs Lebensmittel: man kommt immer mal wieder an einem Laden vorbei und hat das Nötigste – Knäckebrot, Käse, Trinken und auch Milch, Tee und Kaffee dabei. Und klar, auch was Süßes.
      Wenn man natürlich in einem
      abgelegenen Ferienhaus was kochen möchte, darf man nichts vergessen: sonst fährt man auch mal 80 km zum nächsten Laden.
      Es ist einfach ein Abenteuer: schon wegen der schneebedeckten und oft rutschigen Straßen.
      Es ist wirklich was Besonderes und Einmaliges – und das in unserem wunderschönen Europa! 😊👍
      Gerne können wir uns mal wieder treffen und austauschen.
      Bis bald 👍😊

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