Dienstag, 02. April 2019

Unsere Planung steht fest: wir fahren heute bei dem schönen Wetter noch gemütlich an die Nordsee „rüber“ und schauen uns dort etwas die Gegend an. Am Mittwoch geht es dann über die Lüneburger Heide endgültig nach Hause. 

Um neun Uhr bekommen wir von Iain unser super Frühstück aufs Zimmer: Orangensaft, Brötchen, Käse, selbstgemachte Marmelade und Eier von seinen eigenen Hühnern. Schmeckt lecker und es ist schön, verwöhnt zu werden.

Lucy tobt mit dem „Haushund“ noch durch den großen Garten. 

Halb elf starten wir gemütlich und kommen durch hübsche dänische Dörfer mit geklinkerten Häusern.

Auch an Plantagen mit Nordmann – Tannen kommen wir vorbei. Und an vielen Osterglocken.

Wir nehmen Kurs auf Rømø. Auf die Insel führt ein kostenfreier Damm. Rechts das Meer. Links das Watt. 

Auf der Insel waren wir schon mal – ist schon lange her, sehr lange: da waren unsere Kids noch klein: Katrin war grad mal zwei, Andrea sechs und Markus acht. Und wir hatten damals Tootsie dabei, unseren Jagdhund – Mischling. Sie ist mit uns immer viele Kilometer am Rad mitgelaufen. 

Klar geht es jetzt zum Strand hier: er ist Kilometerbreit und befahrbar. Ein überwältigender Anblick! Lucy freut sich auf ein Bad.

Leider muss sie an der Leine bleiben. Ein Wohnmobil fällt uns am Strand auf, das fest steckt. Wir gehen hin, Peter holt unser Auto und versucht es damit aus dem Sand heraus zu ziehen.

Aber es klappt nicht, steckt schon zu tief im Sand. Hier braucht es einen Traktor, auf jeden Fall was größeres. Wir vespern noch in den Dünen und beobachten das Geschehen von oben. 

Am Hafen versuchen wir noch ein dänisches Fischbrötchen zu bekommen, leider wird das aber nichts. So lassen wir uns in einer netten Bäckerei ein Käffchen und einen erstklassigen Mohnkuchen schmecken. 

Theoretisch könnte man von hier aus mit der Fähre nach Sylt fahren und dann von dort mit dem Zug wieder aufs Festland. Wäre schön, aber so langsam wird es Zeit, heim zu kommen und nicht mehr ständig aus dem Koffer zu leben. Wir benutzen wieder den Damm:

So verschieben wir das genauso wie unseren Wunsch, mal auf Amrum Urlaub zu machen. Sollte halt in der Zeit sein, in der Hunde an den Strand dürfen. 

Wir passieren die Grenze an einem super kleinen Grenz-Übergang und plötzlich sind  wir wieder in Deutschland! 

Wir fahren immer am Meer entlang, auch wenn wir von ihm vor lauter Deichen nichts sehen. 

Aber es gibt viele süße Schäfchen zu bewundern:

In Dagebüll (hier waren wir 1989) essen wir unser Fischbrötchen, sogar ein dänisches. Mit Blick auf das Watt und die Sonne, die sich jetzt immer wieder hinter den Wolken versteckt. Ganz hinten sieht man Föhr liegen und wie so Höcker all die Halligen. Auf einer waren wir mal mit Familie Schneider und mit Bollerwagen, wie sich das hier so gehört. 

Unser Ziel heute ist ein kleines Airbnb in Wesselburen. Auf der Fahrt dahin sehen wir viel Grün, viele Vogelschwärme und süße Lämmer. 

Hier an der Nordsee wohnen, wie ich mir das immer mal gewünscht hatte? Na ja, es ist total einsam und platt hier. Der Funke springt noch nicht so über,…. 🤔🤔🤔

Unsere kleine Wohnung ist sehr sauber und zweckmäßig eingerichtet. Und wir erfahren, dass unsere Wirtin aus Neu-Ulm/ Reutti kommt! Das gibt es doch nicht! Wie klein die Welt doch ist. 🤔🤔

Sie ist vor zwei Jahren hier hoch gezogen und ihr gefällt es hier sehr gut. 


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