Mittwoch, 28.08.2019

Nach einer guten Nacht und einem gemütlichen Frühstück geht es noch ins kleine hübsche Städtchen Veules-les-Roses. Heute ist Markt und wir schlendern gemütlich an all den Ständen vorbei. Bei den Oliven und dem Käse kommen wir nicht vorbei, da nehmen wir was mit! Schließlich hat man ja bald mal wieder Hunger! 

Der Käse aus der Normandie stellt sich dann als sehr gewöhnungsbedürftig heraus. 🤔🙈

Gegen zwei Uhr brechen wir von dem Stellplatz auf – erst mal nur zehn Kilometer weiter. Doch dieser Stell-Platz gefällt uns gar nicht und so entsorgen wir nur kurz und fahren über Fecamp weiter nach Étretat. Hier soll der schönste Küstenabschnitt der Alabasterküste sein. Und DAS Fotomotiv der Normandie, das man unbedingt gesehen haben muss. Was bleibt uns da anderes als uns auf den bereits fast vollen Stellplatz zu stellen, 3,50€ in den Automaten einzuwerfen und auch dort hinzulaufen? Und das trotz einsetzenden Regens? Wozu haben wir auch unsere Regencapes dabei? 

Lucy freut sich, denn unterwegs trifft sie schon mal einen Hund, der auch noch jung ist und gerne spielt. Und so haben die zwei schon mal ihren Spaß! 

Und dann kommen wir zu den Klippen – natürlich hat es aufgehört zu regnen – und wir sind total begeistert! Seht selber! 

Wir wandern weiter den Küstenweg entlang und staunen immer wieder. Fotomotive über Fotomotive, zumal dann auch noch die Sonne herauskommt und die Felsen besonders schön leuchten.

Hier nun das berühmte Fotomotiv:

Wir wandern weiter,…. und erinnern uns dabei an unseren Urlaub in Cornwall mit unseren Kindern, als wir auf solchen Wegen mit dem Fahrrad – bei waagrechtem Regen – unterwegs waren. Unsere armen Kinder,…. 🙈🙈🙈

Zurück im Örtchen holen wir uns noch einen Rhabarberkuchen und zwei Pain au chocolat. 

Und zurück im Wohnmobil geht es zum nächsten Stellplatz, der am Leuchtturm liegt und nur fünf Kilometer entfernt ist. Und das Beste – wir bekommen hier noch einen freien Platz für die Nacht. Wiederum kostenfrei, mit herrlicher Aussicht und totaler Ruhe. Herrlich!

Die süßen Stückchen lassen wir uns nun  bei einem Käffchen schmecken. Lucy ist geschafft und auch wir machen es uns gemütlich. Erst nach acht Uhr gehe ich nochmals eine Runde mit Lucy und bin total fasziniert von der Ruhe und Stille hier. 

Wir stehen hier übrigens am Ärmelkanal: hier erlebt man unter anderen den mit 12m größten Tidenhub von ganz Europa. Tidenhub = Der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut.

Ich schätze mal, dass es von hier 150 Kilometer direkt bis England sind.

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