Donnerstag, 29.08.2019

Guten Morgen! 😊😊

Schon über eine Stunde lang bin ich wach (jetzt ist es 7:41 Uhr) und genieße von meinem Bett aus den Blick aufs Meer. Jetzt ist es draußen wieder ruhig, nachdem sich die Möwen ausgetobt und „ausgeschrien“ haben. Ich habe etwas gelesen, die weitere Route geplant und einiges im Internet recherchiert. Peter schläft noch und auch von Lucy ist nichts zu hören.

Hier sind wir gerade und heute geht es weiter über Le Havre Richtung Cabourg: hier sind die berühmten Landungsstrände.

Einiges zur Geschichte: die Alliierten sind am sogenannten D-Day, also am 6. Juni 1944, an der Küste der Normandie – gelandet („Landungsstrände“). Die ganze Aktion hieß „Operation Neptune“ und war der Anfang vom Ende des Zweiten Weltkriegs.

Kurz zu den Fakten: 5.300 Schiffe, 11.000 Flugzeuge, 170.000 Soldaten. Amerikaner, Briten, und Kanadier stürmten am 6. Juni die Strände der Normandie.

Neptune war der Sturmangriff auf die deutschen Befestigungen der Westfront in der Normandie und der Erbauung eines provisorischen Hafens für Nachschub. Die Operation Neptune begann mit den ersten größeren Übungsmanövern im Januar 1944 und endet mit in der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944, dem D-Day.

Ist doch praktisch, wenn ich früh munter bin – dann bekommt ihr noch zusätzliche Informationen. 😉😉😉🤔🤔😳😳

Hier noch einige Bilder von unserer morgendlichen Runde am Leuchtturm:

Es geht weiter Richtung Le Havre – auf kleinen Straßen durch viel Grün, hoch und runter. 

Schon von weitem ist dann die Pont de Normandie zu sehen: sie sieht aus wie ein „Drache mit gezacktem Rückenkamm“ – so beschreibt es Catherine Simon in ihrem Krimi „ Kein Tag für Jakobsmuscheln“, den ich gerade lese. 

Die Brücke führt über die sehr breite Mündung der Seine – im Osten sieht man sie sich durch die Landschaft winden, im Westen vermischt sich ihr Wasser mit dem Ärmelkanal. 

Ein schöner Blick von oben! Auf die Stadt und den Hafen – immerhin den zweitgrößten Frankreichs. 

In Trouville-sur-Mer habe ich für uns einen schönen Campingplatz ausgesucht: „Au Chant des Oiseaux“. Man hat hier einen herrlichen Blick aufs Meer, auf Le Havre und die Küste bis Cabourg. 

Er ist mit 35 € sehr teuer und man hat leider keine freie Platzwahl. Trotzdem ist der Platz, den wir zugewiesen bekommen recht hübsch und wir beschließen eine Nacht zu bleiben. 

Der Campingplatz ist auch in meinem Krimi erwähnt – ja, er spielt sogar in dem Städtchen Trouville-sur-Mer. Und das muss ich mir doch nun anschauen! 

Vom Campingplatz führt ein Weg steil hinunter zum Strand. Lucy und mich hält nichts mehr – nicht mal die Vorstellung, wieder da hoch zu müssen. 

Es ist grad Ebbe und Lucy tollt begeistert zwischen kleinen Felsen am Strand umeinander. 

Nach einem zünftigen Weißwurst – Essen ziehe ich alleine ins Städtchen los. Am Strand entlang. Es ist herrlich warm. Der Stadt-Strand  ist gut bevölkert, es herrscht eine lockere fröhliche Atmosphäre.

Kinder können hier auf Ponys ihre Runden drehen, mit Autos auf bestimmten Parcours fahren, auf Spielplätzen herumtoben oder einfach nur buddeln. Vor allem die Männer sind mit Boulen beschäftigt, während sich die Frauen sonnen – meist zusammen mit Freundinnen. Lustig finde ich diese Sonnenschirm-Zelte. 🙂

Ich bummle noch etwas durch das nette Städtchen – auch hier gibt es wie in Ulm einen Fluss (La Touques) und zwei Städte. Trouville-sur-Mer und Deauville. 

Viele hübsche Häuser gibt es auch und Tausende von Fotomotiven:

Ich fühle mich wohl hier und genieße ein Käffchen in der Fußgängerzone. 

Zurück geht es wieder am Strand entlang und nach dem Duschen lassen wir uns gemeinsam unser Abendbrot beim Sonnenuntergang schmecken.

Nun wird es aber schlagartig recht kühl und es dauert nicht lange, bis wir uns nach drinnen verziehen und uns noch eine gekaufte Creme brulee schmecken lassen. 

Gute Nacht euch allen!

Heute sind wir von Etretat bis Trouville-sur-Mer um die 50 km gefahren.

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