Samstag, 31.08.2019

Heute sind wir schon halb zehn vom Stellplatz in Arromanches-les-Bains gestartet. Ohne Frühstück wohlgemerkt! 

Unser erstes Ziel war Tanken und das zweite Ziel war ein Baguette zu kaufen und zu frühstücken.  Schöne Häuser gibt es auch hier – nur wieder ein anderer Stil.

Beides wurde zur vollsten Zufriedenheit geschafft! 😊👍

Danach ging es zum Omaha Beach, der ganz in der Nähe ist:

Hier sind vor 75 Jahren die Amerikaner gelandet. Die Gegend hier ist recht eben und nicht mehr so hügelig. 

Es ging es an einem deutschen Soldaten-Friedhof vorbei und dann über die Marschlandschaft mit vielen Feuchtgebieten nach Sainte-Marie-du-Mont. Dieser kleine Ort sieht noch so aus wie damals. Keine Zerstörung, da die Deutschen hier kampflos aufgegeben hatten. Es war das erste Dorf, das als befreit gemeldet wurde. 

Am Utah Beach waren wir auch noch: hier ist einsamer Strand und eine herrliche Dünenlandschaft! Ist wunderschön. Nur leider war der Wohnmobil – Stellplatz schon voll belegt.

Lucy hatte ihren Spaß hier – wo hat sie den auch nicht? 🤔😉

Weiter geht es durch Saint-Vaast-de-Hogue (sah vom Auto aus mit seinem geschäftigen Hafen recht nett aus) nach Barfleur. Dieses Städtchen soll als eines der schönsten Dörfer Frankreichs gelten. Na, da bin ich aber gespannt! Wir fahren erst mal noch drei Kilometer weiter zum Stellplatz am Leuchtturm von Gatteville. Er ist der höchste Leuchtturm Frankreichs.

Als wir dort hin kommen, bin ich enttäuscht. Wohnmobile über Wohnmobile, Steine über Steine – und der Leuchtturm sieht auch recht düster aus. Nach einem kurzen Snack ziehe ich mir Lucy Richtung Banfleur los. Sind ja nur knappe vier Kilometer. Schon nach einem Kilometer drehen wir jedoch um – zu mühsam ist mir der Weg dorthin im immer wieder tiefen Sand. 

So fahren wir halt mit dem Wohnmobil ins Städtchen (es gibt hier einen Wohnmobil-Stellplatz) und drehen gemeinsam eine Runde zu Fuß. Ein paar hübsche Häuser gibt es, einen netten Hafen – aber das schönste Dorf? 

Das muss eine Verwechslung sein! Oder liegt es an der kleinen „Husche“, die gerade herunterkommt? 

Uns zieht es nun endgültig weiter – Richtung Westen! Auf der Route des Caps. 

Und halb sieben erreichen wir den äußersten Nordwest – Zipfel der Halbinsel Cotentin, das Cap de la Hague. In exponierter Lage ragt es in den Ärmelkanal hinein. Wir kommen an vielen Gemüse-Feldern vorbei. Hier gedeihen auch Palmen, Kamelien und Mimosen. Kein Wunder, das Klima wird vom Golfstrom beeinflusst. 

Auch die Wiederaufbereitungsanlage La Hague kreuzt man – 

Der kostenfreie Stellplatz liegt wunderschön, mit herrlicher Sicht aufs Meer und auf den 48m hohen Leuchtturm.

Und wir drehen noch gemeinsam eine kleine Runde ins kleine Hafenstädten Goury.

Hier ist man wirklich „am Ende der Welt“ – es gibt es nur noch wenige Einwohner, aber ich freu mich schon auf morgen – schaut mal! 

Mein Krimi, den ich gerade lese ist von Maria Dries und heißt „Der Kommissar und der Mörder vom Cap de la Hague“. Passt ja bestens zur Gegend,… 🤔🤔🤔

Diesen herrlichen Sonnenuntergang können wir direkt aus dem Wohnmobil heraus bewundern. Euch allen eine gute Nacht! 

Übrigens waren es heute circa 180 km, die wir zurückgelegt haben. 

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