Sonntag, 01. April 2018

Erst mal wünschen wir euch allen ein frohes Osterfest und alles Liebe,…. 🌞🌞🌞🌞

Unsere letzte Nacht war kalt, nur sieben grad,… wird Zeit, die Schlafanzüge raus zu holen,… 😳😳😳🙈🙈🙈

Außerdem standen wir schief, so dass wir immer wieder nach vorne gerollt sind,… 😂😂😂😂

Aber nun scheint die Sonne und wärmt uns wieder und ich kann mit meinem Käffchen aufs Meer schauen. Herrlich!

Und herrlich ist es auch, was hier für „Wohnmobile“ herumfahren, umgebaute Busse oder liebevoll angestrichene VW-Busse und wie schon viele viele Oldtimer: die passen auch hierher,…. 👍

Peter  bereitet das Frühstück zu – 👍😘😘😘😘 Heute Brötchen mit Marmelade,…  Und nachher dann geht es wieder mal auf einen Zeltplatz nach Dunedin. Wieder mal waschen,….

Euch wünschen wir eine gute Nacht und wir sind nun nur noch zehn Stunden auseinander: haben seit heute Winterzeit. 🤔

Wir sind dann heute bei dem herrlichen warmen und sonnigen  Wetter erst mal an dem  Strand geblieben und haben tolle Muscheln gefunden. Eine Maori – Frau sammelte die Innereien aus diesen Muscheln zum Essen.

Ist es bei den Muscheln nicht so wie bei jedem von uns? Keine Muschel, kein Mensch gleicht einem anderen – jeder ist auf seine einzigartige Art etwas ganz Besonderes und unendlich wertvoll – auch wenn er es gerade nicht sehen „kann“,….  😊 Dafür gibt es dann andere, die es sehen – wie bei den Muschel-Suchern gibt es Menschen, die „tiefer“ sehen und den Inhalt oder das wahre Wesen erkennen,… 👍

Weiter ging es zu einer besonderen „Ostereier-Suche“:  so schön sah es – für den, der sieht – an den Moeraki Boulders aus:

diese Gebilde, die wegen ihrer segmentierten Oberfläche auch gerne mit Riesenfussbällen verglichen werden, entstanden vor circa 60 Millionen Jahren. Es sieht so aus, als hätte eine Gruppe von Riesen ihre Murmelsammlung achtlos verstreut. Das Dorf Moeraki ist ein Maori-Dorf. Hier teilten wir uns noch eine Pie mit Lachs und Spinat ……..

……. und nahmen uns einen „Coffee to Go“ mit, um ihn mit unseren süßen Stückchen von gestern am Strand zu genießen. Es war an dem Strandabschnitt sehr viel los – ist ja auch Ostern und gerade Ebbe – gut so, denn bei Flut sind die „Kugeln“ unter Wasser und man kann keine oder kaum welche  sehen,…. well done! 👍😊

Weiter ging  es dann nochmals zu Seehunden und wir kamen ganz nah an sie heran: war außerdem eine wunderschöne Küstenlandschaft hier, die mich sehr an Cornwall erinnerte.

Wer von euch weiß, was das für ein Kraut ist? Wächst hier auf Feldern,… irgendein Herbst-Kraut? 😳😳😳😳

Mittagessen oder whatever, gab es an diesem wunderschönen Strand: Peter briet uns eine Wurst und ich lief sie mir danach auch gleich wieder am Strand ab,….👍😊

Es folgte eine Strecke, die einen glauben machen wollte, man sei im Allgäu mit seinen Kühen und Hügeln  und kurz später glaubte man, man sei im tiefsten Schwarzwald. 😳

Und nun stehen wir- statt wie gedacht auf dem Campingplatz – auf einem Parkplatz bei vielen Seen – vielleicht könnte man es Lagune nennen, unweit des Meeres. Man hört noch die Vögel zwitschern und sieht den Vollmond hervorkommen.

Die Fahrt hierher war auf recht engen Straßen! Bisher hatten wir meist gut ausgebaute, relativ breite Straßen – außer auf der Nordinsel: da war es auch oft recht eng,… ist  schon eine Kunst – jedenfalls für mich – hier zu fahren: nicht dass die Neuseeländer aggressiv führen, NEIN – sie fahren nur schnell und sind recht flott. Ich bin nämlich heute zum ERSTEN Mal auch gefahren und Peter hat es „überlebt“: aber ich glaub, er war nach den zwanzig Kilometern (😂😂😂) genauso fertig wie ich,… 🙈🙈🙈🙈 Für mich war es schwierig, links zu schalten und das Fahrzeug nicht in den Graben zu fahren – sprich: ich war immer zu links unterwegs,… und hinter mir stauten sich die Autos,… 😳😳😳😳, weil ich halt noch am Üben war: werde mir mal noch eine Strecke aussuchen, wo nicht soviel los ist,… 😇😇😇😇

Apropos Wohnmobil -Fahrer: in Europa ist es Usus und hat es sich herumgesprochen, dass sich Wohnmobilisten auf der Fahrt, wenn man sich sieht und begegnet, grüssen – wir grüssen auch fleißig, aber kaum einer grüßt hier zurück,… 😰😰😰😰😰 Da haben wir noch Arbeit vor uns,… 😉😉😉🤔🤔🤔🤔

Morgen geht es nun wirklich mal wieder auf den Zeltplatz! Da werden auch die meisten Neuseeländer ihren Oster-Urlaub beenden und es gibt wieder mehr Platz,… wir wollen durch Dunedin ( die Stadt wurde in meinem Roman oft erwähnt) auf die Otago – Peninsula. Da gibt es besonders viele Tiere in Freiheit,…

So, jetzt wisst ihr das Neueste, ich trinke noch ein Teechen und leiste mir dazu noch ein ….. na, ihr wisst es bestimmt schon: ein Tim Tam. Ist das lecker! Kennt ihr das auch? 🤔

Bilder kommen morgen – heute ist die Verbindung so langsam,…. 🙃🙃🙃🙃 – hab es mit meinem Daten-Volumen doch noch geschafft,… 👍👍👍…, Gute Nacht denn,… 🌙⭐️🌙⭐️

Ach ja, das hab ich heute auch noch entdeckt: man braucht nur etwas Fantasie – und der sind hier in Neuseeland weniger Grenzen gesetzt,… ich finde es herrlich! 😊👍

 

Samstag, 31. März 2018

Da sahen wir unseren guten „Mister Cook“ gestern Abend noch so nah und nun sind die Wolken um ihn herum. Auch mit einem Frühstück draußen klappt es heute leider nicht – es hat die ganze Nacht gewindet und unser Wohnmobilchen hin und her„ geschüttelt“,….,

Heute geht es wieder zum Meer, zum Pazifik nach Oamaru: hier soll man abends Pinguine sehen können,…. und dann ist auch Dunedin (die Stadt der Schotten) nicht mehr so weit (gute 100km).

Anbei ein Bild zu eurer Orientierung:

Habt einen schönen Tag, wenn ihr wieder auf seid,…. 👍😘

Wir hatten eine schöne Fahrt, waren noch spontan einem Hinweisschild gefolgt und sind dann bei den Clay Cliffs gelandet: 8 km Schotterstrecke und 5 Dollar Eintritt, da sich diese Cliffs auf Privatbesitz befinden. Aber es hat sich gelohnt,…. Seht selber.👍😉 Ein paar mehr Bilder von der großen Kamera folgen noch,… 👍…. und hier kommen sie:

Und schaut mal, was hier auf der Spitze wächst,… 😳…. und ein Bild von der Landschaft drum herum:

Es ging dann weiter durch die Berge, an vielen Seen vorbei ……

……. und durch die Berge,…

……. und dann wurde es immer flacher, je näher wir dem Meer und Oamaru kamen. Es ist eine größere Stadt, wieder mit vielen kleinen Einfamilienhäusern mit relativ viel Grund und einem alten Stadtkern. Hier wurde eingekauft – Peter an seiner Lieblings-Theke,

getankt, entsorgt und wir bekamen was zum Essen – wir haben uns im Supermarkt je eine frittierte Kartoffel warm machen lassen: darin waren gehackte Zwiebeln, Schinken, Käse und natürlich Kartoffelpüree. Lecker war es und hat den ganzen Tag „gehalten“ oder fast,…. 😉

Dann sind wir zu den Pinguinen: ich wusste ja, dass es hier einige Kolonien gibt: also zuerst zur Gelbaugen-Kolonie, weil die laut meinem Reiseführer früher heim kommen, schon gegen 17 Uhr. Gesehen haben wir nur einen – oder Gott sei Dank einen – aber es war trotzdem nett, weil wir dort mit einigen jungen deutschen Mädchen ins Gespräch kamen,… sie lieben Neuseeland, weil alle so freundlich und gelassen sind – also etwas, was wir nach Deutschland importieren könnten,….😉😉😉

Wir sind noch kurz in die Stadt, die aus alten Gebäuden besteht:

Viele Oldtimer fahren hier herum,…

Übrigens schon ein ganz anderes Gefühl: Ostern UND Herbst,…die Herbstfärbung ist hier „unten“ voll im Gang.

Dann sind wir zum Hafen und haben dort Möwen, Kormorane und wie sie alle so heißen bewundert: sie saßen alle eng beieinander auf einer langen Landungsbrücke. Ein tolles Bild,…

Eine geführte Tour zu den kleinen Pinguinen wollten wir nicht mit machen – da standen zwei Tribünen, auf denen die Besucher sitzen sollten  und dann auf die Pinguine warteten – denn die kamen ja vom Meer. Sind zur Futtersuche anscheinend mindestens 50 km unterwegs und kommen dann bei anbrechender Dunkelheit in ihre Höhlen. Und auf dem Weg vom Meer zur Höhle oder zu ihrem Unterschlupf kann man die Pinguine watscheln sehen. Und das kostet 30 Dollar/Person. Ne, das geht gar nicht: entweder sieht man sie frei, aber mit den Tribünen – das passte für uns nicht. 🙈🙈🙈

Und so standen wir ganz frei am Hafen mit einigen anderen an einer Stelle, wo sie scheins aus dem Meer kommen – und JA! Wieder kam einer und wackelte vorwärts: man konnte ihn trotz Dunkelheit recht gut sehen.  Aber leider kamen nicht mehr,…. vielleicht haben wir in Dunedin wieder Glück, welche zu sehen?

Eigentlich wollten wir frei im Hafen übernachten, aber überall waren Verbots-Schilder (Camping verboten)  – und auf dem Zeltplatz war nichts mehr frei. Und wir trauten uns nicht so recht, einfach stehen zu bleiben. So fuhren wir halt noch 13 km in der Dunkelheit weiter und stehen jetzt mit anderen „Camper – Freunden“ direkt am Meer. Peter hat diese Adresse gefunden,… super!

Und jetzt wird geschlafen. Haben einen tollen Platz mit Sicht aufs Meer – und der Mond leuchtet und spiegelt sich im Meer wider! Herrlich,…. 🌙⭐️🌙⭐️

Hoffentlich komme ich da zum Schlafen,…. 😉

 

Freitag, 30. März 2018

Vielleicht sollten wir mit der Landkarte beginnen, damit ihr wisst, wo wir uns auf der Südinsel gerade herumtreiben: ist da, wo Peters Zehen sind! Fast im unteren Drittel der Insel:

Eigentlich haben  wir ja fast immer wunderschöne Stellplätze, aber der heutige ist ganz große Klasse! Von Wohnmobil aus blicken wir auf den türkis blauen Lake Pukaki und auf den Aoraki ( der maorische Name), das ist der Mt Cook, der höchste Berg Neuseelands mit über 3700 Meter Höhe.

Aber kurz der Reihe nach: wir haben wunderbar am Lake Tekapo geschlafen, beide sogar bis neun Uhr! Dann haben wir uns für unser Frühstück ein sonniges Plätzchen, direkt am See gesucht und es gefunden. Peter hat wieder gezaubert und es gab Rühreier mit Schinken, dazu baked beans und Ciabatta -Brötchen, und die dann noch mit Marmelade bestrichen. Lecker war es! 👍😊

Kurz vor elf Uhr haben dann die Glocken der kleinen Kirche gegenüber geläutet und …… ich bin hin. Und es war ein wunderschönes Erlebnis: ein freundlicher Pfarrer, der schon an der Tür jeden begrüßte, eine lange Lesung aus der Bibel zum heutigen „Good Friday“, eine Predigt, gemeinsam gesungene Lieder, gemeinsame Gebete  und ein bestimmt 10-minütiges Solo eines älteren Herrn, der danach auch einigen Tränen freien Lauf ließ. Dann wurde das Kreuz in die kleine Kirche getragen. Es herrschte eine wunderbare Atmosphäre und ich bekam danach noch von zwei neuseeländischen Damen „kisses“,…. und vom Pfarrer bekamen alle noch ein Rosinen-Brötchen geschenkt. 😊😊😊😊 Während der Predigt sah man auf den See und die dahinter liegenden Berge. Herrlich! 😊👍

Wir sind dann raus aus diesem für uns Touristen-Dorf …….

…… und weiter in die Berge und zwar zum Mount Cook und in den Nationalpark: es war ein Erlebnis für sich: eine fast 100 km lange Panorama -Strecke……..

……… mit herrlichen Blicken auf die Berge , alle mindestens 3000 Meter hoch und 17 Zipfel ( mit Gletschern sind es, die zu den südlichen Alpen gehören), den Mt Cook und den See: 30 km ging es nur am türkisenen See vorbei: wo ich doch türkis so liebe,…. 👍👍👍👍 Die Straße war wunderbar ausgebaut und es herrschte nicht besonders viel Verkehr. Das Wetter war grandios – anscheinend ist es selten, „Mister Cook“ ohne Wolken zu sehen,….👍😊

Und noch ein paar letzte Lupinen:

Wir genossen die Landschaft mit den so vielen 3000-ern und wanderten dann noch zum „Tasman Glacier View“. Von hier aus sahen wir etwas zum Tasman – Gletscher, der nun nur noch 24 Kilometer lang ist. Er ist der größte in Neuseeland. An seiner breitesten Stelle misst er 3 km.  Es gibt viel Schutt (Moränen)  zu sehen, da das Eis immer mehr zurückgeht. Trotzdem ist es total beeindruckend, da zu stehen! 😉

Peter wäscht noch seine Füße UND Schuhe im Bach:

Ist das etwa ein Kea – ein Vogel, der alles anknabbert?

Es finden auch Helikopter -Flüge statt:  hier sieht man dann die ganze Länge der Gletscher. Ich denke da immer noch gerne ans letzte Jahr zurück, als Peter und ich eine mehrstündige Wanderung zu einem Gletscher in Norwegen gemacht haben: das war auch super! 😊👍

Im Ort steht das Denkmal für den Everest – Erstbesteiger Sir Edmund Hillary: er ist ein Neuseeländer! 😊👍Und hat natürlich auch den Mt Cook bestiegen! 👍

Erforscht wurde der Berg durch den jungen Charles Douglas. Entdeckt von Charles Heaphy und Thomas Brunner zwischen 1846 und 1848. Und den Namen bekam er von Captain Stoker, der 1850 an der Westküste entlang navigierte. Cook selber hatte den Berg wegen schlechten Wetters nicht gesehen. So, jetzt wisst ihr (und ich) Bescheid! 😉😊

Und jetzt freue ich mich nochmals über den tollen Tag heute wieder und bewundere den Vollmond, der gerade aufgegangen ist und einen riesigen Kranz oder eine Lichthülle um sich hat – weiß leider nicht, wie das mit dem Fachausdruck heißt. 😳😳😳

Dazu gibt es jetzt drinnen noch ein heißes Teechen ( draußen wird es hier auf 600 Meter Höhe doch recht frisch, wenn die Sonne weg ist) und ein TimTam. 👍😊

Und hier kommt noch ein „Herz“ für euch: soll jedenfalls eins sein,…. 😘

Donnerstag, 29. März 2018

Heute morgen halb acht aufgewacht – und gleich bin ich mit Fernglas ausgerüstet zum Strand. Und – JAAAAAA- Delphine kamen ganz nah, sie sprangen wieder und es war einfach herrlich, das vom Strand aus zu beobachten. Natürlich habe ich Peter gleich geweckt und wir haben zusammen geschaut. Auch beim Frühstück – heute mit Toastbrot – haben wir Delphine beobachtet. Ein paar Bilder kommen noch von unserer großen Kamera,… 👍😊

Und da sind sie – hoffe, man erkennt die Delfine:

Nun ist es halb elf und wir sollten eigentlich schon seit 10 Uhr den Zeltplatz verlassen haben: das ist immer ganz schön stressig und deswegen übernachten wir auch gerne frei – ohne Zwang,…. 😊👍 Außerdem haben wir noch mit einem jungen deutschen Pärchen Reiseinformationen ausgetauscht,….

Aber wir sind wieder geduscht, der Camper ist leer (von Müll) und voll mit Wasser. Da könnten wir wieder einige Nächte frei stehen.

Euch eine gute Nacht und bis denn,….

Heute sind wir über 300 km gefahren und stehen nun seit 19 Uhr am wunderschönen türkisblauen Lake Tekapo – hier ist freies Campen stark reglementiert, aber wir haben ein Plätzchen gefunden, wo nichts von Verboten stand.

Dabei hat es heute gemütlich begonnen, waren noch für eine Freundin eine Kette besorgen und haben dann an einem Straßenstand Lachs und ein paar Muscheln gegessen (der Hummer war mir im Preis einiges zu hoch,… – und ich habe ihn ja schon mal in den USA probiert).

Dann haben wir noch wegen der Route geschaut, die wir fahren wollen – und haben uns auf Grund des Wetters dafür entschieden, uns erst mal die Ostküste (statt der Westküste) anzuschauen. Hier war das Wetter eindeutig viel, viel besser! Wir haben vor, ganz in den Süden zu fahren – in die Catlins, zum fast südlichsten Punkt Neuseelands.

Die Fahrt heute war anfangs sehr schön, am Meer entlang und dann durch Berge hindurch. Vor Christchurch wurde es dann „platter“, große Anbauflächen, viele (zu viele) Autos und – ja, einfach eine langweilige Gegend. Auch die Canterbury Plains, von denen ich in den Romanen von Sarah Lark soviel gelesen hatte, waren – für mich – hier recht eintönig. Deswegen hatte heute keiner von uns das Gefühl, anhalten zu müssen, um irgendeine Landschaft zu bewundern und so ging es auch km – mäßig vorwärts. Trotzdem entdeckt man immer wieder Schönes: ist der Wohnwagen samt Gefährt nicht witzig? So etwas sieht man hier übrigens öfter – viele Oldtimer, viele lustige zusammen“geschusterte“ Wohnmobile,…

Ab Geraldine wurde die Landschaft dann wieder so wie erwartet: Erst Hügel, dann Berge – die Straße schlängelte sich durch die Landschaft und es wurde richtig schön. Leider konnten wir hier kaum anhalten – man musste „im Fluss“ bleiben – es gab auch kaum Stellen zum Anhalten, geschweige denn zum Übernachten. Einige Bilder habe ich aus dem fahrenden Auto gemacht:

So schafften wir es bis Tekapo und erblickten einen wunderschönen türkis farbigen See: ich konnte es gar nicht erwarten, endlich aus dem Wohnmobil aussteigen zu können, zumal es bald dunkel wurde: es war herrlich – 😊😊😊

Der See ist wirklich eine Pracht: 20 km weit erstreckt sich seine intensiv türkisblaue Wasserfläche nach Norden, begrenzt vom steil aufragenden Alpenbogen (Southern Alps). Gletscher haben den See vor 20000 Jahren geformt, ihre Schmelzbäche füllen ihn heute. Das Wasser wird entsprechend kalt sein 😳.

Wir parken in der Nähe des Sees und drehten noch eine Runde: fast nur Japaner und Chinesen hier, .. sogar welche im Brautkleid,…

Diese Kirche ist 1935 errichtet worden und war die erste in dieser kaum besiedelten Hochlage: Church of the good Shepherd

Peter hat noch was Leckeres gekocht und unsere Reste verbraucht: Fleisch, Tomaten, Kartoffeln und Zwiebel – lecker war es! 😊👍

Nun versuchen wir mal zu schlafen – die Durchgangs – Straße ist gut zu hören,… waren wir gar nicht mehr gewohnt,… 🤔

Morgen gibt es noch mehr Bilder,… 👍IST ERLEDIGT! 👍

 

 

 

Mittwoch, 28. März 2018

Das war wieder ein toller Tag heute! 👍😊

Nach dem Frühstück sind wir weiter gefahren, circa 100 km bis nach Kaikoura, der berühmten „Wal – Stadt“: hier werden Walfahrten angeboten und ich bekam für den Nachmittag noch eine Karte! Hat mich riesig gefreut, obwohl sie eigentlich völlig überteuert war.

Auf der Fahrt nach Kaikoura gab es noch viele Baustellen: so wird hier gearbeitet,….

Der Name der Stadt bedeutet  übrigens „Languste essen“ und das versuche ich morgen noch zu machen. Heute hat es leider nicht mehr gereicht. Die Krustentiere werden hier gefangen und gleich am Grill zubereitet – sie heißen hier Crayfish.

Peter und ich haben heute Mittag eine wunderschöne Küsten – Wanderung gemacht -2 Stunden lang: erst oben entlang mit herrlichen Blicken aufs Meer und die dahinter liegenden Berge ( ist wahnsinnig schön) 👍 und dann zurück unten am Meer entlang, wo wir auch wieder Seehunde aus nächster Nähe bewundert haben.

Und nun von unten:

Heiss war es auch wieder und total sonnig – echt super!

Bevor ich dann los zu meiner Walfahrt bin, habe ich noch schnell eine Fischsuppe gegessen, die total lecker war. Und Peter hat mir noch ein Käffchen gebraut. Vor der Walfahrt gab es noch einen Film und dann wurden wir im Bus zur Anlegestelle unseres Schnellbootes gebracht: das war ein Flitzer, der uns in kurzer Zeit weit hinaus aufs Meer gebracht hat. Delphine gab es gleich in Massen zu sehen, sie waren unsere fast ständigen Begleiter. Der Wal hat länger auf sich warten lassen, aber dann hat es geklappt – er war an die zehn Minuten zu sehen und man hat seine Fontäne sehr gut gesehen. War total schön! 😊😊😊😊

Und zum Schluss hatten wir ein wunderbares Bild davon, wie er mit seiner Schwanzflosse wedelte – das war, wie wenn er uns nochmals zugewunken hätte. Echt schön, so was berührt mich immer. 😊😊😊😊

Wale sind besonders hier gut zu sehen, da hier nährstoffreiche Küstengewässer sind und der Hunger der riesigen Meeressäuger dadurch gestillt wird.

Auf der Rückfahrt hat mich noch ein Albatross beeindruckt: war super, wie er hochgeflogen ist, wie lange er gebraucht hat, bis er endlich hochkam. Ein total schöner „Vogel“! 👍😊

Robben haben wir auch noch beim Schwimmen gesehen. Und viele, viele Delphine. Auch diese Tiere sind einfach wunderbar – wie sie heute gesprungen sind, was da für eine  Lebensfreude war – einfach genial. Erinnert mich etwas an den Nürnberger Zoo: hier hatten wir unseren Töchtern mal einen Nachmittag mit einem Delphin geschenkt: ja, der Nürnberger Zoo hat welche! 😊

Von der Walfahrt könnt ihr leider keine Fotos sehen: den Stress mit Fotografieren habe ich mir nicht angetan, sondern mich voll und ganz aufs Genießen eingestellt. Außerdem war es auf dem Boot so schauklig, dass wahrscheinlich eh nichts dabei herausgekommen wäre.

Aber ich hab euch die Karte eines Albatrosses abfotografiert:

Viertel sieben war ich zurück und dann sind Peter und ich noch auf den nahe gelegenen Campingplatz gefahren, der uns auch von unserem Schweizer – Freund empfohlen worden war. Er liegt herrlich am Meer und wir haben die Dusche sehr genossen  – und vielleicht sehen wir hier vom Strand aus morgen früh Delphine. Ich werde auf jeden Fall Ausschau halten,….

Macht es alle gut,…. 😊👍…, wir schlafen dann erst mal,… ⭐️🌙⭐️🌙⭐️

 

 

Dienstag, 27. März 2018

Guten Morgen,

heute bin ich schon früher (7 Uhr) aufgewacht: auf einem Zeltplatz ist es halt doch lauter als in der Natur. Man hört die Nachbarn – die Schiebetüren der Kastenwagen – den Autolärm, den man in der Form gar nicht mehr gewohnt war. Wellington ist übrigens die Hauptstadt Neuseelands  mit über einer halben Million Einwohnern. Es liegt an einer Seite am Meer – sonst hat es Ähnlichkeit mit Stuttgart – lauter Hügel und überall Menschen,…. Man sagte uns, Wellington sei die Stadt der Künstler, Auckland die der Büro-Menschen,….

Unser Wohnmobilchen ist übrigens von einem deutschen Verleiher (Wendekreisen): es ist erst ein paar Monate alt, ist sechs Meter lang und hat alles, was man so braucht: Toilette und Dusche (aber sehr eng), kleine Küchenzeile, ein paar kleine Schränkchen (gut, dass wir nicht viel Kleidung mit haben und die Rucksäcke gut verstaut werden konnten – bei Koffern wäre das schwieriger), und es hat ein großes Bett: je nachdem wie wir stehen, können wir längs oder quer schlafen,…. Klar freuen wir uns wieder auf unser Wohnmobil daheim: da ist einfach mehr Platz, auch eine kleine Ecke, in der man sitzen kann. Man muss hier bei dem ständig umbauen – denn das Bett ist zugleich Essecke. Gut, dass das Wetter so toll ist, da essen wir draußen und der Umbau entfällt. Bettwäsche. Bettdecken und Handtücher waren auch dabei und sind warm genug: nachts wird es schon recht kühl,…auf jeden Fall fühlen wir uns hier „drinnen“ sehr wohl. 😊👍

Wir haben übrigens noch keine Zeit – Umstellung: diese erfolgt hier erst am 1.4.

Bis später dann – 👍😊

Die Nordinsel ist wohl auch traurig, dass wir gehen,…. es hat gerade ziemlich geregnet und unsere ganze Wäsche, die wir gewaschen und zum Trocknen draußen aufgehängt hatten, ist wieder nass 😳🙈🙈🙈  – na ja, kommt sie halt nachher noch in den Trockner 😊👍😇.

Heute morgen gibt es Baguette und Kiwi – Marmelade: haben ja einen Toaster im Wohnmobil  und es wird auf Grund des Wetters  drinnen (ist glaub das erste Mal seit unserer Wohnmobil-Tour) gegessen. 🙃 Aber so seht ihr auch gleich was von unserem „Heim“,… 😊

Eine kurze Stadt – Rundfahrt durch Wellington ( wär auf den ersten Blick nicht meine Stadt)  und ein Einkauf bei einem wirklich großen „New World“ ,……..

……. und schon stehen wir am Fähr-Terminal. Pünktlich um zwölf, denn halb zwei geht es los.

Ach ja, das Parken war auch noch kompliziert: da musste man seine Nummer, auf der das Auto stand in den Parkschein-Automat eingeben und dann das Geld einwerfen (oder Scheckkarte). Hätte ich ohne Peters Hilfe gar nicht „geschnallt“,…. 😳

Das was ich in Wellington gerne gesehen hätte, wäre das „Te Papa“ Museum gewesen: hier gibt es Ausstellungen, was Neuseeland ausmacht: eine Kunst- und Kulturgeschichte der Maori. Na ja,… wird das halt mal nachgelesen,… 😳😰

Habe noch zwei Landkarten – Bilder gemacht von unseren Fahrten: erst mit dem Auto – da wir jeden Tag mindestens um die 250 km gefahren sind, kann man sich bei 14 Tagen die gesamten Kilometer leicht ausrechnen. 👍👍👍👍 sollt ja auch noch etwas zu tun haben. Generell dachte ich, dass auf der Nordinsel viel weniger Verkehr sei,… 🙈 ich finde leider meinen Textmarker nicht, deswegen habe ich es mit Kuli markiert.

Und nun noch unsere Strecke (9 Tage) mit dem Wohnmobil:

Neuseeland sollte man wirklich von der Größe her nicht unterschätzen,…. 🤔

Es geht los:

Der letzte Zipfel der Nordinsel:

Nun sind wir schon seit zwei Stunden auf der Südinsel: es ist viiieeeel weniger los hier, es gibt wieder nette und hilfsbereite Menschen und die Landschaft wird immer noch grandioser! 👍😳😊

Unsere Überfährt über die Cook‘s Strait nach Picton verlief weitgehendst ruhig: sie ist bekannt für ihre starken Winde (😉) und eine halbe Stunde hat es auch bei uns kräftigst geweht. Nichts desto Trotz saßen Peter und ich draußen und haben die Sonne, die wieder herauskam, voll genossen. Ein Käffchen und ein Blaubeer- Muffin haben wir uns auch schmecken lassen. Die fast einstündige Einfahrt in den Hafen von Picton durch die Marlborough Sounds war gigantisch – auch wenn es hier wieder Wolken gab.

Bilder kommen noch,….und da sind sie auch schon: und denkt dran, sie geben nur einen Bruchteil dessen wider, was wir wirklich gesehen haben,…. unglaubliche Schönheit! 😊

Mit Regenbogen, wie man sieht. Wofür doch so ein Schauer gut ist,…. 😉

Und nun kommt noch der Mini – Hafen von Picton:

Und so chaotisch sah es auf der Ladefläche aus:

Und nun stehen wir wieder am Meer, ca. 100 km von Picton entfernt, in südlicher Richtung. Ganz in unserer Nähe sind Straßenbauarbeiter, die hier gerade in Wohncontainern leben. Sie waren gleich äußerst hilfsbereit und haben uns sogar die Möglichkeit angeboten, ihre Dusche zu benutzen.

Peter hat noch Was Leckeres  gebrutzelt: Fleisch und Tomaten, und hinterher gab es noch Tee,…

Montag, 26. März 2018

Heute war es ganz besonders toll: konnten wieder draußen frühstücken, haben uns schon mal mit einem Hund angefreundet …….

…… und sind danach nochmals zum Leuchtturm gefahren: die Strecke war zwar nach wie vor nicht gut zu fahren, aber landschaftlich so schön …..

……. und  die Seelöwen zogen uns an,…. und wir sahen etliche, die auf den Felsen lagen oder auch im Meer schwammen. Super! 😊👍 So schön, zu sehen, wie langsam sie sich bewegt haben,… und dass es ihnen gar nicht weh tut, auf den spitzen Steinen zu liegen,…

Auf den Leuchtturm sind wir dann auch noch gestiegen – toll war es!

Und erst die Fahrt an der Küste entlang: all die blauen und türkisenen Schattierungen des Meeres – gigantisch,….

Diese kleine Kirche fand ich auch besonders hübsch – dahinter die Schafe – das erinnert einen doch auch an etliche Geschichten aus der Bibel. 😊

Und ihr kennt uns ja – so schnell geben wir nicht auf, sondern waren heute noch in der „French Bakery“ in Greytown und haben uns ein leckeres Croissant und ein  Eclair schmecken lassen: zudem haben wir uns dort nett unterhalten und ein Baguette geschenkt bekommen! 👍😊😊😊😊 Thank you Barbara, it was really delicious! 👍👍👍👍👍 And we enjoyed it very much! 😊😊😊😊

Und weiter ging es Richtung Wellington: bis auf 500 m hoch schlängelte sich die Straße und wir hatten herrliche Blicke auf den umgebenden Wald. Dann wurde es aber immer voller, mehr Autos, mehr Häuser, sogar ein kurzer Stau und gegen halb fünf hatten wir den Zeltplatz, ca. 30 Minuten vor Wellington, das übrigens herrlich in bewaldete Berge eingebettet liegt erreicht. Es war der bislang teuerste auf unserer Reise, 50 Dollar mit Strom. Aber den brauchten wir wieder mal und wir selber freuten uns über eine ausführliche Dusche. Tat sehr gut – und gewaschen haben wir auch noch, wenn auch nur per Hand.

Peter brutzelte dann noch die beiden Würste, die ich beim Metzger gekauft hatte und so gab es Baguette mit Wurst – die Enten und Vögel kamen auch alle zu uns und erhofften sich ein  paar Krümel.

Am Abend drehten wir noch eine Runde und sahen Wellington wenigstens von weitem in der Bucht liegen – und ein paar dieser „Pfeifenputzer“,….

Klar hätten wir per Bus nach Wellington hineinfahren können, aber wir wären vom Zeltplatz über eine Stunde einfach unterwegs gewesen. Und waren einfach froh, noch etwas Zeit und Ruhe zu haben, um auch so langsam von der Nordinsel Abschied zu nehmen: war eine tolle Zeit hier, wir haben viele nette Menschen – auch durch Airbnb – kennengelernt, tolle Landschaften gesehen, Geysire erlebt, haben im warmen/heißen Wasser geplantscht, sind im Pazifik schwimmen gewesen, haben die Maori -Kultur etwas kennengelernt, „meine“ Berge, all die Schafe – ja, der Norden der Nordinsel – das Cape Reinga – hat uns ganz besonders gefallen, schon wegen der Einsamkeit, dann fand ich das East Cape großartig und etwas unheimlich, die Mitte mit den Geysiren aufregend und nicht zuletzt das Cape Palliser einfach super! 👍👍

Meine Empfehlung nun für die, die mal nach Neuseeland wollen: Der Noden – ganz oben – ist einsam und landschaftlich wunderschön. Die Fahrt an der Tasmanischen See ist auch herrlich einsam, kaum Verkehr. Und dann das Cape Palliser ganz im Süden: wenn das Wetter passt, bestens! Und auf dem Weg natürlich das „Zentrum“ – meine Schwefelstadt Rotorua und die Vulkane mitnehmen. 😊😊😊😊

Wir sind gespannt auf die letzten oder besser gesagt auf die nächsten vier Wochen Neuseeland auf der Südinsel und hoffen auch da auch auf gutes Wetter! Bis jetzt war alles ganz einmalig! 👍👍👍 Und auch unsere Entscheidung in Auckland mit unserer Rundreise zu beginnen, war goldrichtig – schon alleine das ist ein tolles Gefühl! 👍😘 „Danke!“ 👍😊

Morgen um halb zwei geht es auf die Fähre und wir erwarten schönes und ruhiges Wetter,…. 👍👍👍👍

Aber nun wird erst mal geschlafen: um zehn Uhr morgen früh müssen wir den Zeltplatz schon wieder verlassen,…. 😳

Sonntag, 25. März 2018

Wir haben die Nacht gut hier oben auf dem Berg verbracht – kurz vor 22 Uhr kam noch ein Guardian und sagte uns, dass die Schranke hinunter erst wieder um 5 Uhr heute morgen öffnet und dass wir, wenn wir nicht hinunter müssen, hier oben stehen bleiben können. So waren wir also hier oben ganz allein, keiner konnte hoch kommen. Schon ein tolles Gefühl,….👍😊

Es regnete noch ziemlich viel in der Nacht, hat aber nun aufgehört und die Sonne kommt langsam durch: immer wieder verschwinden die Wolken oder der Nebel und man bekommt freie Sicht! Wunderschön ist es,… ich werde mal weiter genießen,…

Leute hat es seit acht Uhr hier oben, die meisten wandern hoch! 👍 Neuseeländer scheinen recht sportlich zu sein,….

Wir starten gegen zehn Uhr, nachdem die Sonne wieder da ist. Eigentlich wollen wir heute bis nach Wellington – 300 km – müsste in vier Stunden gut zu schaffen sein. Wir fahren auf einer gut ausgebauten Straße, es ist einiges los – die Neuseeländer sind sehr sportlich unterwegs (sehr schnell, aber doch vorsichtig), sonntags  auch gerne mit ihrem Oldtimer (gibt es recht viele), aber die Landschaft ist zum ersten Mal für mich irgendwie eintönig: die Strecke zieht sich,… wir machen eine Pause an einem Zeltplatz, um unser Wohnmobil sowohl zu entleeren als auch wieder mit Wasser zu füllen. 5Dollar müssen wir dafür berappen.

Einkaufen müssen wir auch noch – kein Problem, manche Läden haben auch heute, am Sonntag offen. Dann entdecke ich noch in einem Mini-Ort einen Flohmarkt und gönne mir eine neuseeländische Bratwurst, mit Zwiebeln und Toastbrot – schmeckt sogar gut!

Peter besorgt sich ein Pizzabrot mit Schinken, Käse und Ananas, dazu noch Tomaten. Wir kommen heute an vielen Obstplantagen vorbei, Hecken bieten auch hier natürlichen Schutz. Und es gibt Wein und „wine Tasting,… Und unendlich viel Mais,….und gevespert wird auch noch,… aber natürlich nur die Kiwi,… 😊👍

Viele Häuser liegen auch recht einsam und sie haben alle für ihre Wasserversorgung  mindestens einen Wassertank im Garten. Mit Kanalisation ist hier natürlich „mitten  in der Pampa“ nichts los.

Die Städtchen selber sehen alle sehr gleich aus – sind Strassendörfer mit mehr oder weniger vielen Läden  – bis auf einige Ausnahmen. Greytown ist uns von Barbara, unserer Airbnb Gastgeberin empfohlen worden, denn hier gäbe es eine sehr gute französische Bäckerei: wir haben natürlich auch die gefunden! Nur hatte sie seit 45 Minuten leider zu,… 😰😰😰😰😰 waren erst 16.45 Uhr im Ort.

Das Städtchen selber ist echt sehr hübsch: nette kleine Läden und sehr viele Blumen,… ich glaube, wenn ich hier irgendwo in Neuseeland wohnen würde, würden mir unsere deutschen hübschen Städtchen schon sehr fehlen: die sind einfach gemütlich. 😊

Kaum wieder auf der Straße, kommt mitten in der Landschaft wieder Werbung für Cafés oder Bars und ab und zu auch ein netter Spruch „Kiwis can‘ t fly. Drive Safe!“

Wieder viel Grün, viel Platz für Schafe, Rinder und Bienen (siehe die Kästen):

Ihr seht, ich bin von den Bergen ( und den Schafen)  hier total begeistert: es gibt sie – die Berge – in allen Ausführungen und ihre Struktur erst – für mich sehen sie wie Berge auf der Modelleisenbahn aus. Und die „silbernen Bäume“ auf dem Bild links daneben  sieht man auch überall und sie leuchten in der Sonne so herrlich! 😉

Und wir haben unsere Pläne für heute „über Bord“ geworfen. Eigentlich wollten wir ja nach Wellington, aber der viele Verkehr heute  und in Wellington wird es ja nicht besser-  das ist nicht unser Ding. Und so stehen wir jetzt am südlichsten Zipfel der Nordinsel, dem Cape Palliser, einer rauhen wilden Küste. Die Fahrt hierher war sehr ruhig, kaum Autos. Sie verlief  durch malerisches Farmland mit einsam gelegenen Höfen schon wunderschön und wir sind dann auch an den Putangirua Pinnacles vorbeigefahren.  Eine absolut grandiose, wild-spektakuläre Felsnadel-Landschaft. Wunderschön und auch so sehr mystisch, dass diese Putangirua Pinnacles auch zu einer der Kulissen im dem Film „Herr der Ringe“ wurden. Manchmal gibt es einfach Landschaften, da staunt man nur noch,…. hier kommen auch noch ein paar Bilder mit der großen Kamera,… 👍

Nur wenig weiter ist auch schon Ngawi, ein kleiner, verträumt gelegener Ort in der Mitte von Nirgendwo zu erkennen.

Bis nach Ngawi ist die Cape Palliser Road befestigt. Kurz danach geht sie in eine unbefestigte, gut befahrbare 7 km lange Piste über. Die letzten 3 km sind dann mit einigen Schlaglöchern versehen. Und fast hätten wir es bis zum Leuchtturm nicht mehr geschafft, denn die Straße war auch noch überschwemmt und es wurde immer schmaler für uns.

Aber Peter war super! Er hat die Strecke wunderbar gemeistert – echt super! 😘👍 Wir erreichten den Leuchtturm – er sieht klasse aus!

Das Cape Palliser Lighthouse wurde 1897 in Betrieb genommen. Heute ist es ein unbemannter Leuchtturm, der alle 20 Sekunden blinkt.

Das Cape Palliser Lighthouse wurde aus einer Felsspitze erbaut und thront dort wie in einem großen Adlernest. So wie es sich von Weitem schon vermuten lässt, darf der Besucher sich die wunderbare Aussicht auf die Küste zumindest ein bisschen „erarbeiten“. 🙂

Eigentlich auch gerne, nur hoch steigen (253 Stufen) schafften wir heute nicht mehr,… leider,…😰  wir wollten ja auch ursprünglich beim Leuchtturm übernachten und es gab auch genug Platz (wir waren die einzigen), aber auf Grund der Überschwemmung fuhren wir zurück in den Ort: da hätte ich nicht hinten bleiben können – wer weiß, wie es morgen aussieht,… wir hatten schon viele Stellen auf unserer Reise gesehen, wo Straßen wegen Felsabbrüchen  total gesperrt waren. Nein, das musste nicht sein – 🤔 – hier ein  Bild davon, wie es aussah:

Aber: wir fanden noch Robben!!!! Und das hat uns riesig gefreut,… 😊😊😊😊😊 sind mit dem Handy aufgenommen – die Bilder von der großen Kamera kommen noch,…. 😉

Bei den Robben am Cape Palliser handelt es sich um Neuseeländische Seebären (engl. Seals, was manchmal nicht eindeutig und zu deutsch als Pelzrobbe übersetzt wird). Definitiv sind es aber keine Neuseeländischen Seehunde (engl. True Seals), wie ich so oft lese, denn Seehunde gibt es soweit südlich überhaupt nicht.
Wer sie getarnt auf den umliegenden Felsen nicht gleich erkennen kann, riecht sie aber dennoch sofort. 🙂

Sie krochen auf den Felsen herum, gar nicht weit weg von uns – so stellen wir uns Naturerlebnisse vor,… 👍😊 – ganz natürlich und kostenfrei,…

Zurück im Ort standen da schon einige Camper und wir fanden ein nettes Plätzchen für uns direkt am Meer – heute mit Sonnenuntergang im Meer. Herrlich! Peter briet noch unsere restlichen Hamburger und danach ließen wir uns noch ein paar Süßigkeiten schmecken.

Ist das Grün auf dem ersten Bild nicht einzigartig? Wie vieles andere, begeistert es mich immer wieder aufs Neue total,… 👍😊

 

 

 

Samstag, 24. März 2018

Das Datum schreibe ich gerne, denn heute vor dreißig Jahren wurde unsere Andi geboren, was uns natürlich riesig freut. Auch ihr auf diesem Wege alles, alles Gute. 😘👍😘👍 Wir feiern nach, wenn wir wieder da sind! Vielleicht dann zusammen mit Vati?  😊😊😊😊….. und auch gleich mit Markus?

Wie ihr schon gemerkt habt, hatten wir gestern Abend leider kein Netz. Natürlich werden der Bericht und die Fotos von gestern nachgereicht. Standen über Nacht  in einem wunderschönen Naturschutzgebiet. Sehr einsam war es und etwas „Muffe“ war dabei, aber wir haben trotzdem wunderbar geschlafen und einen sehr schönen Sonnenaufgang erlebt. Ab und zu kam ein Auto vorbei, vor allem mit Leuten, die dort ihren und Gassi führten – sie im Auto und der Hund rannte mit. Hoffe, wir machen so etwas nie,…. 😳

Nachdem wir wieder draußen gefrühstückt haben, sind wir nun im gemütlichen Städtchen namens Wairoa. Es liegt an einem Mündungstrichter, hat 9000 Einwohner und war einst Exporthafen für Holz und Vieh. Der schöne Portland Leuchtturm ist aus Kauri – Holz gezimmert.

In der Bäckerei, die 2006 Neuseelands „Bäckerei des Jahres“ war,  habe ich gerade eingekauft.

Könnt ihr auch mal sehen, was es hier so gibt,….

Peter versucht grad unsere Fähre zu buchen: ist wie wie gestern gesehen haben, schon gut ausgebucht. 😳 Jetzt versuchen wir wenigstens am kommenden Dienstag noch eine Fahrt nach Picton zu ergattern. Nach vielen Anläufen hat es endlich geklappt 👍👍👍 und wir wollen heute weiter Richtung Napier (100km) fahren. Von dort aus sind es dann noch gut 300 km bis zu Neuseelands Hauptstadt, Wellington. Liebe Annette, deinen Tipp mit dem See haben wir aus Zeitmangel leider nicht umgesetzt. 😳 Es sind doch große Entfernungen hier in Neuseeland, da verschätzt  man sich leicht: sieht auf der Landkarte alles so klein aus,….. wenn man nur dran denkt, dass es von unten (Wellington) bis oben zum Cape Reinga um die 1200 km sind,…..🙈😳

Aber nun weiter zum Text: wir sind jetzt – um 11 Uhr – schon total verschwitzt,…. es ist heiss hier,… aber wir genießen es trotzdem,.. schon allein der blaue Himmel – einfach grandios 👍😘.

Wir beobachten, wie Schafe von Hunden zusammengetrieben werden,…

Schulen gibt es hier „mitten in der Pampa“, alle schön bunt angemalt – auch sehen wir viele Kindergärten, die auch sehr bunt auf uns wirken.

Unsere Fahrt ging wieder mal durch viel Wald und hoch und runter in die Hawke‘s Bay nach Napier ………

…….. und wir waren erstaunt: die erste Stadt mit Fußgängerzone nach Auckland: sehr hübsch. 👍😊 Danke Alex für den guten Tipp!

Im Hafen von Napier holten wir unsere Stühle raus und ließen uns bei Sonnenschein den gekauften Kartoffelsalat und Fischsalat schmecken und zum Abschluss das Stückchen Kuchen, das wie Eierschecke schmeckte.

Die Stadt hat uns recht gut gefallen, als wir durch sie gebummelt sind und wir saßen dann auch gemütlich bei Starbucks und haben Kaffee geschlürft und gesurft. 😉

Hier wird gerade Wintermode angeboten:🙈😉

Napier ist das Highlight der Ostküste – so steht es im Reiseführer – es ist eine Art-deco-Stadt (verspieltes Dekor, dekorative Elemente, Zackenlinien, parallele Dekorstreifen, ägyptische Elemente,…), sie ist am Meer und in einer Bucht gelegen und bringt einige der besten Weine Neuseelands hervor. Vor fast 100 Jahrrn fand hier ein großes Erdbeben statt und da fast alles zerstört wurde, wurde es neu, eben in dem Art-deco- Stil gemacht, der eigentlich von 1924 -1928 seine Blütezeit hatte. Neuseeland hinkte künstlerisch hinterher, hatte aber den Mut, seine Ideen trotzdem als Stadt durchgängig umzusetzen.

Noch ein paar Dinge, die mir-uns aufgefallen sind:

Es gibt hier am Meer tolle Parks mit Grillmöglichkeiten,  Spielplätze, Mountainbike-Parcours, Verkehrsübungs-Plätze für Kinder und Halfpipe. Eine angenehme Stadt, klasse Ideen,… 👍😊 Das macht das Leben angenehm und schön,…. 😊

Kurz vor und nach Napier gab es dann viele Obstplantagen und Weinanbaugebiete. Auch Pflücker werden hier noch gesucht,…. ich besorgte in einem sogenannten Hofladen noch etwas Obst: Pflaumen (so leckere habe ich noch nie gegessen), Weintrauben, Pfirsiche und Äpfel – halt „Herbst-Obst“. 😊 Auch grosse orangene Kürbisse wurden von uns gesichtet,…

Dann ging es zu meinem bereits ausgewählten Stellplatz (wurde in meinem Reiseführer erwähnt) in die Nähe des Cape Kidnappers: na ja, …… die Plätze waren schon gut belegt (obwohl es erst gegen 17 Uhr war) und wir versuchten unser Glück dann noch auf einem Campingplatz direkt am Cape. Von hier aus starten die Touren zu den Tölpeln: morgen aber erst um vier nachmittags, da es mit einem Traktor dahin geht und der auf Ebbe angewiesen ist. Schade,… denn die Tour dauert vier Stunden und ist recht teuer. Außerdem ist es ab halb acht abends stockdunkel,… 😳 Natürlich kann man auch hinlaufen, aber ist natürlich auch auf die Ebbe angewiesen: es sind außerdem acht km hin und acht wieder zurück.

Ihr merkt schon, eigentlich würde ich gerne hin, andererseits ist alles zu umständlich,… 🙈🙈🙈

Von dem Zeltplatz waren wir dann ganz schnell  wieder weg: da war man nur auf Profit aus,…. und so stehen wir jetzt auf dem Berg, dem Te Mata Peak (370 m) und haben einen einmaligen Blick – eigentlich auf alles, rundum. Hier wollen wir auch übernachten und hoffen, dass es nicht zuviel windet und uns keiner „vertreibt“. 😊

Doppelt hält besser,….. Im Moment regnet es – wie so oft abends oder nachts,… ist ja auch sinnvoller als tagsüber,… 😉

 

 

 

 

 

 

Freitag, 23. März 2018

Guten Morgen,

hier am East Cap geht die Sonne zuerst – als erstes – in der Welt auf. Die Stadt Gisborne – in ca 100 km Entfernung – ist die erste Stadt, in der morgens die Sonne den neuen Tag begrüßt. Und auch ich machte heute schon um acht einen Strandspaziergang! Nichts hielt mich mehr im Bett, die Vögel zwitscherten und das Meer rauschte – und ein Blick aus dem Wohnmobil verhalf mir, mich ganz schnell anzuziehen. Hinter uns sind zwar dunkle Wolken, aber hier am  Meer ist es sonnig und warm.

Das Meer fasziniert mich einfach! So etwas Gewaltiges,… der Wind hat die Wolken vertrieben und wir haben draußen Cornflakes gegessen. Im Hintergrund das Maori – Dorf, an dessen Strand wir stehen. Irgendwie riecht es hier auch anders,… vielleicht weil für Maori noch andere Gewohnheiten haben? 😳

Ja, Neuseeland ist wunderschön. Ich bin so froh,   dass wir kurzentschlossen unseren viele Jahre andauernden  Traum hierher zu reisen umgesetzt haben.

Bin gespannt, wie es auf der Südinsel wird,…. da schwärmen ja alle noch mehr von; aber es ist hier auf der Nordinsel auch schon wunderschön: da hat die  Natur alle Register gezogen – und wie gesagt, die Menschen, die hier leben sind sehr freundlich: jedenfalls die, die wir „kennengelernt“ haben. 😉

So, jetzt hab ich wieder „Arbeit“, muss schauen, ob ich Wale oder Delfine sichte – gut, dass ich mein Fernglas mitgenommen habe! 👍👍👍

So sieht das Maori – Städtchen aus: sind bestimmt auch viele abgewandert,….

Und weiter geht es,…..

Im nächsten Maori – Ort:

Und es kommen wunderschöne Strände: an einem von ihnen ist James Cook seinerzeit gestrandet und geblieben. Hier in Gisborne (die Hälfte der Einwohner sind Maori) ist ihm eine Statue errichtet worden.

Ich hätte es ähnlich gemach, dass ich geblieben wäre: es ist so herrlich hier! 👍😊 Die wunderschönen Berge, alles so wellig und rund, wie ich es liebe.

Mehr Bilder gibt es noch – wir haben eine Möglichkeit gefunden, mit der großen Kamera Bilder zu machen und sie auf die Webseite zu setzen. Braucht nur etwas Geduld,…. schaut halt immer mal wieder rein,…. 👍

Hinter Gisborne dann Marschlandschaft, unendliche Weite (die ich in dem für mich seinerzeit noch kleinen Land gar nicht erwartet hätte) mit Rindern und Schafen. Auch auf der Strecke brettern wieder Laster – vor allem sind sie mit Holz und auch Vieh beladen. Auf den Straßen liegen oft tote kleine Tiere, wie Marder, die dann von den Raubvögeln gefressen werden. Oft muss man hupen, dass fie Raubvögel von der Straße verschwinden.

Dann kommt der Ort bzw. besser gesagt die Häuser -Ansammlung von Morere und unser Besuch in den Morere Hot Springs: es ist ein ganz kleiner Heilkurort. Die Hot Springs haben stark eisenhaltiges, saures Wasser, das hier einen kleinen Bachlauf bildet und in acht heissen Becken gesammelt und für Kur – Zwecke verwendet wird. Man liegt im Becken im naturnahen Busch, unter Palmen und hört die Vögel zwitschern. Herrlich war es! 👍😊

Unseren Platz für die Nacht finden wir im Naturschutzgebiet, 50 km weiter,…. 😊👍.

 

 

Donnerstag, 22. März 2018

Immer wieder verschreibe ich mich im Datum …. erst mal kommt immer September! Wohl wegen des Herbstes hier,….😳😉

Meine Küchen-Fee ist schon wieder tätig und ich freu mich schon aufs Frühstück: mal sehen, was es gibt,…. Frühstücks-Kaffee ans Bett bekam ich schon! Das liebe ich ganz besonders,…😘

Frühstück gab es draußen – jetzt um zehn war es so heiss, dass wir flüchten mussten: die Sonne ist hier doch recht kräftig.

Ganz hinten ist der Vulkan  White Island wieder tätig: man sieht es an seiner „Fahne“ 😉,…. auf dem Campingplatz ist es sooooo schön,….

Kaum dass man zum Duschen geht, bin ich schon wieder von Neuseeländern angesprochen worden: er käme eigentlich aus Holland und seine Frau aus Deutschland – wieder wollten sie wissen, ob es uns gefalle,… und ein anderer kam und wollte wissen, ob wir mit dem Camper zufrieden seien. Mit dem jungen  österreichischen Pärchen dagegen haben wir nicht viel geredet,….

Habt eine gute Nacht und bis später dann,….

Grad erst haben wir einen Stellplatz für die Nacht gefunden: stehen frei (kostenfrei)  und direkt am Meer in einer wunder-, wunderschönen Bay. 👍😊 Das Meer rauscht und wir genießen drinnen ( wird dunkel) noch ein Teechen. 😊 Für die, die es genauer wissen wollen: die Bay heißt Tokomaru Bay und diente früher nur dem Fischfang. Im gesamten Gebiet verdienten viele ihr Geld als Walfänger.

Wir haben heute zur Hälfte das East Cap umrundet und waren erst vorher noch in Optiki in „New World“ einkaufen und tanken. Denn im gesamten East Cap gibt es wenig Läden geschweige denn Tankstellen: es ist sehr, sehr dünn besiedelt, nur Maoris leben hier, es gibt wenig Ortschaften, dafür viele vereinzelte Häuser im Wald und an der Küste. Und es gibt einige Holzlaster, die über die Straßen brettern – aber los war eigentlich nicht viel: oft waren wir allein unterwegs,…

Erst fuhren wir der Küste entlang und hatten herrliche Ausblicke. Viele Flüsse münden hier ins Meer. Man hat herrliche Blicke aufs Gebirge – der höchste Berg hier ist um die 1700 Meter hoch. Es ging dann hoch und runter. Ewig. Nur Wald. Wunderschön. 👍😊

Und hier ein ganz besonderes Kanu oder Kajak? Dazu wieder dieses intensive Grün,…. einfach herrlich! 👍

In einer Bucht herrscht so mildes Klima, dass hier sogar Macadamia – Nüsse gedeihen. Leider hatte die Farm heute geschlossen. Dafür entdeckte ich andere Pflanzen:

Einsam und idyllisch steht eine weiß gestrichene anglikanischer Kirche auf einer kleinen Halbinsel.

Nach einer halben Ewigkeit kam dann endlich „meine“ Hicks Bay, wieder am Meer gelegen und wunderschön, da sie von steilen, mit Busch bewachsenen vulkanischen Hängen umgeben ist. Hier – so las ich – gibt es tolle Stellplätze für Camper. Wir haben gesucht und gesucht, aber nichts war da! 🙈🙈🙈

Dann nach 20 km der nächste Ort, Te Araroa, wieder mit einer langen einsamen Sandbucht.

Die Häuser selbst sind sehr „in die Jahre“ gekommen, viele Wellblech – Baracken, alles für den Besucher wenig ansprechend. Hier wäre es auch zum East Cape (Leuchtturm) gegangen, 21 km auf größtenteils unbefestigten Wegen. Das war uns zu lange, da es inzwischen schon um 17 Uhr war – und wer weiß, ob man vorne übernachten kann oder wieder zurück muss? Auf jeden Fall liegt Tausende Seemeilen entfernt das nächste Festland: Chiles Küste! 👍

Unsere Strecke verläuft wieder im Landesinneren, da es an der Küste nur unzugängliche Steilküsten gibt. Die Fahrt ist wunderschön, teils durch Wald und teils an Schafherden, an Kühen, Pferdeweiden vorbei – natürlich immer hoch und runter. Nach jeder Kurve gibt es neue Blicke, aber so viel und so schnell kann ich gar nicht knipsen,….

Das letzte Bild zeigt eine Ladestation für die Kühe.

In Tikitiki steht eine schöne Kirche, die ein Wunderwerk der Maori Schnitz- und Flechtkunst ist. Im nächsten Ort, in Ruatoria habe ich im Laden versucht, nach einem Stellplatz für die Nacht zu fragen, aber Fehlanzeige,…. Und einfach an den Straßenrand stellen wollten wir uns auch nicht,…. also ging es weiter,…

In Te Puia Springs gibt es ein Hotel und klar habe ich auch da nachgefragt, ob wir auf dem Parkplatz stehen können, aber es war nichts. Gut so, denn sonst stünden wir jetzt nicht hier am Meer!

Peter hat nach seiner fleißigen „Kurbelei“ im Auto (10000 Kurven) …….,

……… noch ein paar Kartoffeln gekocht und wir haben sie uns mit Quark und Butter schmecken lassen. Und jetzt gibt es noch ein Teechen und ein paar TimTam! Voll lecker sind diese Kekse und sie erinnern mich an meine Australien -Zeit mit Katrin! 👍😘

Mittwoch, 21. März 2018

Ist das paradiesisch! 😊👍

Wir sind heute nochmals auf einem Campingplatz und zwar am Ende der Bay of Plenty, kurz hinter Whakatane in Opotiki. Der Platz ist uns von dem Schweizer, den wir im Norden der Insel getroffen hatten empfohlen worden – und er ist definitiv sehr schön gelegen. Ich liege gerade in der Hängematte, höre das Meer und sehe in der Ferne White Island: Neuseelands einzige aktive Vulkaninsel. Es gibt vierstündige Schifffahrten bis dorthin oder Helikopter – Flüge: dann fliegt man wohl über den Krater,… bestimmt toll, aber der Preis übersteigt dann doch leider das Budget,…

Wir sind um vier hier angekommen und es tut dann gut, auszuspannen und sich  über die Erlebnisse des Tages nochmals zu freuen. Außerdem steht heute noch Wäsche waschen an,….ist inzwischen gewaschen und getrocknet! 👍😘

Heute morgen sind wir früh aufgestanden, schon um halb neun und haben dann am Strand gefrühstückt. Herrlich! 👍😊

Und es ist hier einfach natürlich, dass man von Einheimischen angesprochen wird, manchmal kurz, manchmal geht es länger. Auf jeden Fall wollen sie wissen, woher man kommt, wohin die Reise noch geht. Ja, sie  sind schon stolz auf ihr Land, das kommt immer wieder durch: erst heute Abend sagte jemand, dass die hier zwar sehr „isolated“ sind, aber dafür weit weg von all dem Chaos in der Welt,…. ja, die Leute hier sind unendlich freundlich, das macht Spaß und das werden wir wieder verstärkt nach Deutschland bzw. Europa importieren 👍👍👍👍.

Durch Tauranga ging es zügig, es ist eine große moderne Hafenstadt: Kreuzfahrtschiffe und Frachter machen hier Station, um ihre Waren / auch Kiwis – übers Meer zu verschiffen. Schön ist der Blick auf den Mt. Maunganui: er ist ein 232 m hoher toter Vulkan, am Ende eines 20 km langen Landstreifens zwischen Tauranga und Pazifik. Der Ort selbst  ist ein geschäftiger Touristenort, „Schicki-micki“ (wie ich las) oder Lifestyle-Ort. Das Autofahren hier ist viel anstrengender als ich es gedacht hatte: es gibt viele kleine Straßen und unendlich viele Laster, die einen mit 100 „Sachen“ verfolgen oder auf kleinen Straßen entgegen kommen. Gar nicht so leicht – Peter meistert das ganz prima! 😘😘😘😘

Unsere nächste Rast war einige Kilometer weiter südwärts bei Te Puke, der Kiwi – Hauptstadt fällig und zwar direkt bei den Kiwis! 👍😊

Hier gab es eine Plantage, die Führungen anbot. Das wollten wir aber nicht und so erklärte uns die junge Angestellte alles über Kiwis, was wir wissen wollten. Wir waren fast die einzigen Gäste dort. 1904 brachte ein neuseeländischer Gärtner ein paar schwarze Samen von einem Chinabesuch mit, die hier bald fleißig trieben. Erst 1952 kam die Kiwi nach Europa – und das nur, weil ein englischer Importeur seine Ladung Zitronen nicht voll bekam. Deswegen nahm er versuchsweise ein paar Kisten der bisher in Europa unbekannten Frucht mit, die ja, zumindest im unreifen Zustand so säuerlich wie eine Zitrone ist. Wegen eines Streiks war das Schiff ewig unterwegs, bis es in England landete. Da waren die Zitronen verfault, die Kiwis  hingegen waren gerade reif. Wie man jetzt sieht, war das sehr gut so! 👍👍👍👍Geerntet wird zwischen April und Juni, und es gibt goldene und grüne Kiwis.

Die junge Frau stammte aus Zürich und hatte hier in Neuseeland die Liebe ihres Lebens gefunden und ist geblieben. Wir probierten noch Kiwi Eis (wird nur hier hergestellt) und nahmen zwei Gläser Marmelade mit. Da freu ich mich schon auf morgen früh, denn so klein unser Wohnmobil auch ist, ein Toaster gehört hier zur Grundausstattung! 👍😊

Weiter ging es an einen wunderschönen Strand, an dem wir wieder mal Pies gegessen haben. Herrlich diese Weite und Leere,…. da kommt man schon ins Schwärmen! 👍

Durch Whakatane fuhren wir auch, ist wohl ein netter gemütlicher Ort der Entschleunigung (wenn man dem Reiseführer glaubt) und es gab viele hübsche Häuser,….

Wir machten nochmals Rast und zwar in Ohope Beach, an Neuseelands schönstem Strand (so stand es auf dem  Schild) – es war wunderschön und es herrschte eine ganz besondere Stimmung hier.  Es war gerade Ebbe und die Berge spiegelten sich, der Strand war weit und es war im Strand ein wunderschönes Muster zu sehen (hab ich noch nie gesehen). Hier gab es auch öffentliche Grills und jeder konnte sich hier sein  Grillgut schmecken lassen.

Durch eine wunderschöne, zum Teil naturbelassene Küstenlandschaft mit ausgedehnten Feuchtgebieten ( ist grad Ebbe 😉) geht die weitere Fahrt vorbei an stillen, friedlichen, mit Mangroven bewachsenen Inlets, die an Dünen grenzen. Wunderschön! Man ist echt begeistert, wie schön die Natur ist! 👍😊

Und  wie schon gesagt, jetzt stehen wir in Opotiki: hier haben sich seinerzeit sehr viele Maori angesiedelt, da es durch das Meer, die vielen Meeresbuchten und die Flüsse sehr viel zum Essen (Fisch) gab. Andererseits gab es gerade hier auch viele blutige Auseinandersetzungen, wie ich gerade las.

Morgen werden wir ins Maori – Land fahren: wir wollen ans East-Cap und von dort aus nach Wellington und dann –  wohl wird es Anfang nächste Woche – auf die Südinsel mit dem Schiff übersetzen 👍😊.

Aber erst mal gab es heute noch ein Lagerfeuer am Strand. Zwei Würste hatten wir noch, die wir am Stecken gegrillt haben und dann ins Toastbrot gewickelt haben. Einfach schön war es und lecker! 👍😊

 

 

Dienstag, 20. März 2018

Guten Morgen,

das Hochladen der Bilder klappt nur ganz langsam: jetzt geb ich auf und steh erst mal auf. In einer Stunde, um zehn müssen wir den Zeltplatz schon verlassen. Und mein Magen knurrt schon,… und meinen lieben Mann versuche ich auch mal mit Frühstück zu wecken,..

Bis später dann,…. 🌙⭐️🌙⭐️🌙

Wir haben es mit einer halben Stunde Verspätung geschafft, den Zeltplatz zu verlassen. Nun sind wir – wie leider viele andere auch – auf dem Weg zu der berühmten Cathedral Cove bei Hahei: das ist ein naturgeformter Felsbogen auf einem pittoresken Strandabschnitt – bei uns war Flut, das hatte auch was,…. 👍

Wir stellen unser Wohnmobil in Hahei am Strand ab und dann geht es hoch und runter: circa zwei Stunden hin und zurück! 👍😊 Es ist ein wunderschöner Küstenwander-Weg mit herrlichen Ausblicken auf die Bucht und die vorgelagerten Inseln, hindurch durch Palmen, Teebäume, Puriri – Bäume, Corkwood – Bäume (die herrlich duften), bis dann ein steiler Treppenweg zum Strand hinunterführt. Der weiße Strand ist von hellen Felsen aus Rhyolit umgeben, links öffnet sich das gewaltige Tor der Cathedral.

Auf dem letzten Bild ist übrigens ein Jellyfisch / eine Qualle – abgebildet. Ein Neuseeländer hat uns vor ihr gewarnt,…

Unsere kurze Fahrt geht bei herrlichstem Sonnenschein weiter zum Shakespeare Cliff und zur Cooks Bay – einer wunderschönen ruhigen Teilbucht der Mercury Bay, in der Captain Cook 1769 ankerte. Hier genossen wir den Blick und stillten unseren Hunger: Peter briet Spiegeleier und eine Wurst! Lecker war es! Danach gab es natürlich noch ein Käffchen.

Ist das Grün auf dem letzten Bild nicht total intensiv?

Und hier noch ein seltener Vogel,…. 😉

Erst gegen vier Uhr starteten wir Richtung Süden und verließen mit sehr viel Kurverei die Coromandel Halbinsel; hier ist unendlich viel Wald und viele Berge und man erhascht immer mal wieder einen Blick zum Meer. Es ist ein wunderschönes Gebiet, das man nur weiter empfehlen kann und – wer es ruhiger möchte, ist auf der anderen Seite der Insel im beschaulichen und ruhigen Coromandel (alte Goldgräber – Stadt)  gut aufgehoben. 😊👍

Wir haben es heute noch bis kurz vor Tauranga geschafft: hier stehen wir in einem kleinen Ort „frei“ am Hafen. Die Straße führte uns über Waihi (getankt) nach Katikati (eingekauft) und vorbei an unendlich vielen Obstplantagen: das Klima hier an der Bay of Plenty (Bucht des Ünerflusses) ist mild und subtropisch und eignet sich bestens für Obst. Dafür sorgen auch die fruchtbaren vulkanischen Böden. Zum offenen Meer ist die Bucht durch eine Insel geschützt und sonst gibt es sehr hohe Hecken, die das Obst schützen. Das wollen wir uns dann morgen genauer anschauen,…. 😊👍

Euch allen einen schönen Tag. Wir schlafen nun erst mal,…. 🌙🌙🌙🌙🌙🌙

Montag, 19. März 2018

Die erste Nacht im Wohnmobil war ganz gut, wir standen ja direkt am Meer und das Meeresrauschen ist ganz schön laut gewesen. Auch hat es die Nacht geregnet – wie gut, dass wir nicht mehr im Zelt geschlafen haben. Aber unser Blick heute Morgen aufs Meer – auf den Pazifik – war super und mit diesem Blick genoss ich auch mein erstes Käffchen. Klasse!

Ohne Frühstück ging es dann erst mal zum Einkaufen in den Supermarkt…….(einige Preise anbei)

Und Peters Lieblings-Theke:

…….und erst auf dem Campingplatz beim „Hot Water Beach“ stärkten wir uns mit Rühreiern und Brot. Lecker war es! Hinter uns eine „Bambus-Hecke“ (knarrt ganz schön, wenn es windig ist),…. 😉

Und dann ging es gegen ein Uhr zum Hot Water Beach: ab halb zwei haben hier die ersten gebuddelt. Ebbe war für um vier Uhr angekündigt. Wir hatten das ja schon mal vor einer guten Woche in Kawhia gemacht, und da waren wir die Einzigen. Aber heute – gab es Massen-Buddeln! Oh je, wir flüchteten erst mal und liefen am wunderschönen Strand entlang. Das Wetter war noch gemischt und später kam dann die Sonne immer mehr durch.

Und dann packte auch uns das „Buddel-Fieber“ und wir versuchten unser Glück. Erst einmal fanden wir nichts Warmes, nur kaltes Wasser. Ein englisches Ehepaar zeigte mir dann ihr Loch, in dem es herrlich warm war. Und ich – ich fragte höflich und setzte mich dazu. Herrlich war es – vielleicht aber nur für mich?  👍😊 😳😉

Wir fanden etwas später noch ein anderes Loch und hier war es uns fast zu heiss: man musste ganz schön aufpassen, damit man sich nicht verbrühte. Aber wir meisterten das und freuten uns, in unserer „Höhle“ zu sein und das Treiben um uns herum zu betrachten: war das ein Gewusel,…..

Gegen fünf gingen wir dann, verließen schweren Herzens unser „Loch“ – die Flut setzte  auch schon ein und bald war der gesamte Strand und alle mühsam gebuddelten Löcher wieder vom Meer „verschluckt“.

Zu Hause auf dem Campingplatz freuten wir uns auf die Dusche: wir sahen ja vorher aus wie Streuselkuchen. Tat das gut, wieder ohne Sand zu sein. Wie gut, dass wir gleich hier heute Morgeh den Campingplatz angesteuert

Wir genossen in der herrlichen Sonne ein selbst gebrautes Käffchen und teilten uns einen Apfelkuchen, bevor wir uns zum Abendessen noch Fish and Chips teilten. Diese ließen wir uns im Gemeinschaftsraum schmecken und kamen hier mit einem netten älteren Deutschen ins Gespräch, der seit drei Jahren mit dem Rad unterwegs ist: ein wahrer Weltenbummler! War toll, sich mit ihm zu unterhalten.

Ich wollte jetzt grad noch die Bilder von gestern und heute hoch laden, aber ihr müsst euch bitte noch gedulden, denn das wlan ist hier einfach zu langsam. 😳😰

 

Sonntag, 18. März 2018

Guten Abend, 🌙⭐️🌙⭐️🌙

ich hab erst mal noch einige Ergänzungen zum Bericht vom Freitag und Samstag gemacht und nun kommen wir zu heute: klar, wir haben wieder ausgeschlafen, kurz gegessen, ja auch geduscht und dann ging es um zehn Uhr auch schon los zur Autovermietung.

Unser erst einmal letztes Airbnb war wieder sehr sauber und wir haben wunderbar geschlafen. Es gab hier auch ein nettes Körbchen mit allerlei Kosmetika, was ich ganz klasse fand. Natürlich auch Tee und Kaffee. Lustig, das Zimmer war eigentlich mal eine Garage, nun nur neu hergerichtet – was man alles so machen kann,….. man braucht nur Ideen,…. 👍👍👍

Das Auto war schnell abgegeben und schon um zwölf saßen wir am Steuer des Wohnmobils –  bzw. sass Peter da natürlich 😉. Es ist recht kurz, nur sechs Meter lang, hat aber alles, was wir brauchen, vor allem eine Toilette 😉.

Und los ging es wieder – nun zur Coromandel Halbinsel, die ist rechts, etwas unterhalb von Auckland gesehen. Wir passieren das alte Goldgräber – Städtchen Thames, besorgen uns ein paar Vorräte und was zum Essen……..

…… und dann kommt eine wunderschöne Fahrt entlang am Meer, an langen Stränden, an herrlichen Buchten. Echt super! Das Meer vor uns glitzert. Es geht hoch und runter, die Straße wird immer enger und wieder einmal bewundere ich Peter, wie toll er das mit dem Fahren – noch auf der „verkehrten“ Seite hinbekommt,… 🙈

Die  Insel ist geprägt von bizarren vulkanischen Formationen, Bergen, viel Grün mit typischem neuseeländischen Wald voller Baumfarne, Teebäumen, Kauri – Bäumen und auch Kiefern. Und natürlich wieder mit Tausenden von Schafen und Kühen.

In Coromandel, einem kleinen verträumten Fischerdorf auf der Westseite –  fast am Ende der Zivilisation – machen wir am Strand (es ist grad Ebbe – sowohl am Meer als in unserem Magen 😂) – ein Kaffee – Päuschen mit ……. – ja, mit Apfelstrudel. Sorry, hab leider kein Bild davon gemacht 😳. Kein Mensch war hier, nur ein paar Möwen. Man denkt, die Zeit ist hier stehen geblieben, seit das Gold zu Ende ging und die Goldgräber anderswohin wanderten. Es gibt hier nette, aber altmodische  Vorgärtchen. Viele Künstler haben sich gerade hier wohl gefühlt und sich hier für immer nieder gelassen.

Auf ihre Kauri – Bäume geben die Neuseeländer übrigens sehr acht, man muss sich auch danach und davor (vor und nach dem Betreten des Waldes) die Schuhe reinigen.

20 Kilometer ging es dann bei uns mit dem Fahren noch weiter und so stehen wir jetzt auf der Ostseite der Halbinsel in Whitianga direkt an der Promenade am Meer. Wir hören das Rauschen des Meeres und machen es uns noch hier drinnen gemütlich. Das Einzige, das fehlt ist momentan Wlan, und so bekommt ihr die Bilder später nachgeliefert.

Ich lese gerade noch in meinem Reiseführer, dass hier auch Captain Cook war! Na, wenn das nichts ist,….  😊👍

Und morgen geht es noch ein kleines Stückchen weiter nach Hahei und zum Hot Water Beach – ja! Schon wieder einer,…. ist auch zu toll so was! 👍👍👍 Ich lese gerade, dass es bis dahin nur 4km Luftlinie sind, wir aber 39 km durch das Landesinnere fahren dürfen,…schade,… aber auf eine Personenfähre passen wir nun mal nicht,… 😳. Das passende Bild ist etwas nach oben gerutscht. 😳😉 Da bekommt ihr einen kleinen Einblick.  👍😘

 

Samstag, 17. März 2018

‎Guten Morgen, ihr Lieben 😊

heute war Barbara daheim (ist auch bei ihr Wochenende) und hat uns ein ganz leckeres Frühstück bereitet: Rühreier, Müsli und Toast. Wir haben noch geschnackt und es war einfach so gemütlich und schön mit ihr! 😊

Thank you Barbara for your Love and for the Communication with you: we enjoyed you so much! 👍👍👍👍

Und wir finden es toll, dass Barbara auch ihre  eigene Kuh im angrenzenden Garten hat – natürlich hab ich gefragt warum? Und sie meinte, dann würde sie wissen, was sie isst. Ihr Ziel ist es, jedes Jahr eine Kuh zu haben: drum hat sie neben der Kuh noch ein Kälbchen. Das hat mich schon sehr berührt,…

Und nun ein paar Bilder für euch: ich bin so glücklich dass wir Geysire sehen konnten – das war für mich wieder ein ganz besonderes Highlight! Bis später,…. 👍😘

Wir waren heute noch über drei Stunden in Te Puia: es ist ein Thermalgebiet mit dem imposanten Pohutu Geysir, der ein- bis zweimal pro Stunde ganz natürlich ausbricht. Wir sahen ihn sogar von Barbaras Haus aus, aber dass wir nun so nah dran waren, war einfach gigantisch – es brodelte und zischte, es kam viel Dampf, kleine Fontänen und irgendwann mit viel Getöse ging es dann knapp 30 Meter in die Höhe. Das war SPITZE! 👍😊 Pohutu ist der größte Geysir in der südlichen Hemisphäre.

Wir spazierten noch im Park umeinander, wieder an Schlammlöchern vorbei. Und an wunderschönen Farnen,……

Ein weiteres Highlight war das Kiwi – Haus, in dem jwir den nachtaktiven „Vogel“, der nicht fliegen kann, aus nächster Nähe sahen. Fotos konnte man nicht machen, aber ich hab euch ein Foto abgelichtet,…😉😉😉

Maori – Kultur gab es hier auch nochmals,… und ein rekonstruiertes historisches Dorf, das einem den Eindruck gibt, wie die Maori gelebt haben, bevor die Europäer ankamen.

Und eine „Kochgelegenheit“ – hier dürft ihr euch selbst informieren,…. 😉 Das Essen wird im kochenden Wasser in Flachskörben zubereitet.

Und ein Speicher für die Nahrungsmittel:

Und lange Namen,…..

Und Handarbeiten der Maori – Frauen:

Und …….. natürlich eine Anleitung, wie die Toilette benutzt werden soll – hier gibt es sehr, sehr viele japanische und chinesische Touristen,….

Gegen 15 Uhr verließen wir dann schweren Herzens den Park und auch Rotorua und machten uns auf den Weg Richtung Auckland. Kurz vor Auckland haben wir noch ein (letztes) Airbnb gebucht – ihr erinnert euch? Morgen geben wir unseren Mietwagen ab und bekommen dafür einen Campervan. Früher hatte es mit dem Campervan nicht geklappt (wir sind nun mal eher Last Minute Menschen 😉) und wir haben die Zeit im Zelt und in den Airbnb auch sehr genossen: war eine ganz tolle und wertvolle Erfahrung für uns. 👍😊  Ein großes Dankeschön an unsere Kinder, die uns diese Möglichkeit vorgeschlagen hatten,…. 😘😘😘 Es war toll, mit Neuseeländern zu sprechen (mal mehr, mal weniger), gespannt darauf zu sein, wie das Frühstück ist und ob es überhaupt etwas gibt,… und toll war es auch, Shampoo, Duschmittel und ab und zu eine Lotion vorzufinden und auszuprobieren. Macht Spaß – und habt ruhig auch den Mut, es auszuprobieren,… 👍😊

In der Stadt Matamata kamen wir noch vorbei, hier ist der Drehort für die Hobbits und „Herr der Ringe“. Ob wir uns die Tour noch „antun“, sehen wir in den nächsten Tagen: sie ist so teuer, dass wir das nicht unbedingt unterstützen wollen, zudem wir nicht unbedingt DIE Fans für diese Filme sind.

Anbei noch einige Kastanien – so würde ich mal sagen: hier kommt nun langsam der Herbst,….

Gegen halb sieben waren wir in unserer Unterkunft: ein nettes jüngeres Paar begrüßte uns und wir räumten unser Gepäck vom Auto zusammen, damit es morgen bei der Übergabe schneller und leichter geht. Gute Nacht dann: hier haben wir im Garten ein herrliches Grillen – Konzert! 👍😊🌙⭐️🌙⭐️

Freitag, 16. März 2018

Barbara, unsere Hausherrin ist beim Arbeiten und hat uns alles fürs Frühstück bereitgelegt: lecker war es, Rühreier gab es, Müsli mit griechischem Joghurt und Toastbrot.

Jetzt warte ich noch auf Peter und dann geht es los,… heute wartet Rotoura nochmals auf uns 😊👍. Es ist die Stadt mitten in Neuseeland, die total amerikanisch ist, in der es Hunderte von Motels an den Straßen gibt und die man trotzdem – meiner Meinung nach – unbedingt gesehen haben muss. Denn: hier qualmt es überall, hier brodelt und hier zischt es. Der Dampf trägt den Schwefelgeruch durch die Luft und fast überall duftet (oder stinkt?) es nach Schwefel. Gut, dass wir außerhalb – in guter Luft – übernachten und auch einen wunderschönen Blick über das ganze Gebiet und den ganzen See haben:

Und diese Gegend hier ist auch so intensiv von der Maori – Kultur geprägt wie kaum ein anderes Gebiet  Neuseelands. Seit vielen hundert Jahren haben die polynesisch stämmigen Ureinwohner hier gelebt und die natürlichen heißen Quellen und mineralhaltigen Schlicke zum Kochen, Wärmen, Waschen, Baden und Heilen genutzt.

Bis später dann,…👍👍👍👍

Jetzt  ist es inzwischen 22 Uhr und ich liege im Bett: sind erst viertel zehn heimgekommen, haben noch einen Tee mit Barbara getrunken und etwas „geschwätzt“. Ich bin hundemüde,….⭐️🌙⭐️🌙  Es war ein toller Tag heute, morgen erfahrt ihr dann mehr,…. 😊😊😊

Es geht nun weite mit dem Bericht: zuerst waren wir also im Waimangu Volvanic Valley, dem weltweit jüngsten Thermalgebiet, einem Tal, 25 km südlich von Rotorua (ist uns auch von dem netten Schweizer  auf dem Zeltplatz empfohlen worden), in dem es überall gebrodelt und gezischt hat. Es ist durch den Ausbruch des Vulkans Tarawera 1886 gestaltet. Wir sind über 5 km hoch und runter durch dieses Tal gewandert und haben uns über all die Naturschönheiten (siedende Quellen, Bäche und Seen, die durch die Erdmineralien in unglaublichen Farben schimmern und köcheln) gefreut und waren über die Naturgewalten hier total beeindruckt.

Und hier plubbert der Waimangu Cauldron, der größte Heißwassersee der Welt, auch „Bratpfannensee“ genannt. Es sind hier unglaubliche Kräfte am Wirken,….

Und der – auch wenn ich nicht weiß, wie er heißt – (vielleicht findet es ja jemand von euch heraus? 😉) – gefällt mir von seiner Farbe her ganz besonders: ich liebe Türkis,…..👍

Und jetzt kommt noch der Vulkansee Rotomahana: auf ihm schwimmen schwarze Schwäne:

Mit dem Bus ging es dann zurück zum Ausgang und dann haben wir noch Barbaras Geheimtipp ausprobiert: Kerosine Creek! 👍 Wie gut, dass Peter schon daheim die Strasssenkarten von Neuseeland auf sein Handy geladen hat: das war richtig gut und wir konnten auch ohne Wifi alles finden. War auch bei Airbnb total gut – ein ganz dickes Lob an meinen lieben Mann! 😘😘😘😘

Ja, Kerosine Creek: es ist ein Bach, der sich durch ein Waldgebiet schlängelt und – man höre und staune – in dem es heiße Quellen gibt. Man kann sich in den Bach legen, sich zwischen den Steinen oder im Sand ein Plätzchen suchen und dann die Wärme (wie in der Badewanne, circa 35 – 40 grad) genießen – klar taten wir das! Es war herrlich in dem Wald,…. 😊 …… und ich fand immer bessere „Liegeplätze“.  Danke Barbara für den tollen Tipp! 😊😊😊👍👍👍👍

Heute war ja ein Tag voller Aktivitäten: die nächste, um viertel fünf war der am Vortag gebuchte Maori – Abend: ja so etwas muss hier ja auch sein! Und es hat uns sehr gut gefallen. Zwei Brüder hatten den Traum, ihre Kultur jedem – auch den Neuseeländern – näher zu bringen, so dass jeder ein besseres Verständnis bekommt, wie die Maori als Menschen wirklich sind. Die beiden Brüder verkauften ihr Motorrad und kauften einen Mini – Bus, um ihre Idee zum Laufen zu bringen. Heute beschäftigen Sie mehr als 150 Maori in ganz Neuseeland, die von den Geschichten, die die Maori auf ihrem Weg des Überlebens machen mussten, berichten.

Es gab eine Begrüßung des Maori – Häuptlings, verschiedene Aktivitäten, Gesang, Tanz und das berühmte Hangi – Essen, das in Erdhöhlen zubereitet wird. Wir haben auch Filme aufgenommen: wer die von euch sehen möchte, ist nach unserer Rückkehr herzlich zu uns nach Hause eingeladen. Anbei einige Bilder erst einmal:

Die Begrüßung ist für Maori – auch heute noch – sehr wichtig. Sie behandeln Fremde wie jemanden aus der Familie, mit Berühren oder Zusammenpressen der Nasen (Hongi). Dies besiegelt die Freundschaft zwischen den unterschiedlichen Kulturen.

Und nun kommt das berühmte Essen, das echt lecker war: auf den Bildern seht ihr es: erst ist es noch unten in der Höhle, dann stehen die Körbe oben und mein Essen ist auf dem Teller -echt fein! Aber erst – vor dem Essen – wird noch gebetet und das Mahl gesegnet. Und Nachtisch gab es auch noch – mal ohne Bild, sonst bekommt ihr nur noch Hunger,…. 😉😉😉😉

Dieses traditionelle Hangi, das für drei oder vier Stunden auf heißen Steinen unterhalb der Erde gegart wird, ist die Kochmethode der Maori. Die Steine werden mit natürlichem Holz erhitzt, bis sie eine weiße heiße Beschaffenheit aufweisen. Dann kommen sie in das gegrabene Loch und die Körbe mit dem Fleisch werden direkt auf die heißen Steine gelegt, darauf dann das Gemüse. Oben drauf kommt ein nasses Tuch, und dann ein nasser Jutesack. Dann wird schnell Erde über alles geschüttet, damit die Hitze im Ofen bleibt.

Ein kurzer Rundgang durch dieses Maori -Viertel, mit allem Drum und Dran:

Gegen halb neun brachte uns der Bus zurück in die Stadt und wir schauten uns noch im Redwood Forest den beleuchteten Baumwipfelpfad an: toll sah er aus mit lauter kleinen Lampions. Es gab mutige Leute, die es sich zutrauten, in der Dunkelheit da oben herumzulaufen – wir bestaunten es lieber von unten. Sah in Wirklichkeit viel beeindruckender aus – aber auch hier gilt: Peter hat noch viele Aufnahmen mit unserer großen Kamera gemacht und wir zeigen euch gerne Bilder, wenn wir daheim sind.

Jetzt ging es aber richtig heim und wir tranken noch gemütlich einen Tee mit Barbara – und dazu gab es frische Feigen vom Baum und auch Feigen / Kekse. Lecker und kommunikativ war es,… wie wenn wir uns schon ewig kennen würden. 👍😊😘

Donnerstag, 15. März 2018

Ich bin mit den Tagen immer noch ganz durcheinander hier und weiß oft nicht, welcher Tag gerade ist,…. 🙈😳

Wir erleben auch soviel und freuen uns an allem: heute sind wir kurz nach sieben in unserem Airbnb bei Barbara, 15 km nördlich von Rotorua (mit toller Sicht) angekommen und wurden gleich freundlichst mit Tee begrüßt. Schon toll diese Gastfreundschaft! 😊👍 Wir bekamen Tipps und erzählten noch zwei Stunden von unserer Reise. Nun liegen wir im Bett, Peter liest noch „Flugangst 7a“ und ich tippele.

Der Tag heute fing seeeeeehr gemütlich an, gemütliches Kaffeetrinken im Freien (wie eigentlich fast immer), duschen und erst um zwölf starteten wir: das war auf dem Campingplatz möglich, bei den anderen mussten wir immer schon möglichst um zehn Uhr los. So konnte heute unser Dachzelt und die Matratze noch etwas trocknen, denn es hatte zwar nicht geregnet, war aber feucht in der Nacht gewesen: standen ja auch an dem Lake Taupo.

Nach einer Stunde erreichten wir Taupo, eine hübsche lebhafte Stadt mit sehr vielen Geschäften am Ufer des Sees, mit herrlichen Blicken auf den See und die dahinter liegenden Berge. So eine Stadt waren wir schon gar nicht mehr gewohnt,…. deswegen fuhren wir auch dreimal durch die Stadt! Warum? Weil wir zu dem Spa Park wollten und ihn nicht auf Anhieb fanden – denn dort kann man nach einem kurzen Spaziergang in heißen Quellen baden!!!👍👍👍 Und das war gigantisch – es kostete keinen Eintritt und wir genossen es beide sehr.

Wir kamen an weiteren geothermischen Feldern und etwas Maori – Kunst vorbei:

Nach einer weiteren  Stunde Fahrt kamen wir nach Rotorua – und diese Stadt erschlug mich erst mal. Ich hatte mich schon riesig drauf gefreut, aber hier war „die Hölle“ los, Touristen über Touristen und Stau (so etwas kennen wir schon gar nicht mehr). Ich ging erst mal ins Touristenbüro und buchte für Peter und mich für morgen Abend um 17 Uhr eine Maori – Veranstaltung: den Tipp bekamen wir von Louise und Dick, unseren letzten Airbnb – Gastgebern.

Danach schlenderten wir durch die Stadt, aßen ein paar Lamm-Spieße beim Straßenfest und ließen uns danach noch auf gemütlichen Knautsch – Sesseln einen Kaffee und was Süßes bei Starbucks schmecken. Dann entdeckten wir im Park noch viele brodelnde Schlammlöcher, die auf Grund ihres Schwefelgehalts ganz schön stinken. Ja, in der ganzen Stadt riecht es ziemlich und an vielen Stellen steigt Dampf aus der Erde auf. Besonders schön war es für mich im Maori – Viertel bei der St. Faith’s Anglican Church. Da war es so ruhig und andächtig.

Ich finde dieses Gebiet hier total beeindruckend und freue mich schon ganz riesig auf morgen, denn da sehen wir hoffentlich einen Geysir,…. Es gibt einige Parks, die man besuchen kann und wir haben von Barbara zwei Tipps bekommen: mal sehen, wie es wird,… 😇😇😇😇

 

 

Mittwoch, 14. März 2018

Hallo ihr Lieben „in der Ferne“, 😊👍

ich bzw. wir haben in dem Airbnb bei Louise und ihrem Mann einfach wunderbar geschlafen. 😇Peter musste mich um halb neun wecken, da es um neun Frühstück gab. Und wer mich kennt, weiß, wie ungewöhnlich das für mich ist, dass ich im Urlaub länger schlafe,…. das Bett war so himmlisch weich, ich schlief wie auf Wolke sieben! 😊😊😊😊

Das Frühstück war reichhaltig mit Toast und Müsli. Sehr lecker,… aber ihr seht es ja selber.

Nachdem wir dann noch Louises Wohnwagen und Garten angeschaut hatten (man bemerke die Raupe auf dem linken Bild, aus der scheins ein ganz besonderer Schmetterling wird) und ein paar leckere Äpfel von ihrem Baum bekommen hatten………,,

……, ging es um halb elf los in den Tongariro Nationalpark zu den Vulkanen – einer davon ist mit circa 2700 Metern (bitte nicht festnageln, muss mein Buch noch zu Rate ziehen – aber ich liege momentan wieder oben in unserem Dachzelt und es wird gerade dunkel, so dass  ich im Buch, das im Auto liegt, nicht schauen kann. Aber weitere Infos folgen natürlich noch, auch zum gestrigen Tag) der höchste Berg der Nordinsel Neuseelands.

Wie gut, dass wir wifi haben: Also: der Mount Ruapehu ist mit 2797 m der höchste Vulkan Neuseelands und der höchste Punkt der Nordinsel. Er steht im Volcanic Plateau der Insel und ist Teil des Tongariro-Nationalparks. An den Hängen des Ruapehu befinden sich sieben kleine Gletscher. Der letzte Ausbruch war im September 2007 😳🙈.

Erst hatten wir noch bewölktes Wetter, aber nach einer Stunde Fahrt, als wir dann vor Ort waren, verschwanden nach und nach die Wolken. Wir freuten uns riesig. Wir fuhren auf 1700 Meter mit dem Auto und waren erstaunt, dass mitten in den Lava-Gesteinsfeldern Häuser errichtet wurden. Im Winter ist hier ein Riesen – Skizirkus mit vielen Liften und teuren Preisen: 100 Dollar zahlt man für die Tageskarte.

Wir um- und durchfuhren dann das gesamte Gebiet mit dem Auto, waren noch einen Kaffee trinken und erstaunt, welche Gesteinsbrocken hier immer wieder abgehen,… (3.Bild). Das 2. Bild zeigt den Preis für ganz normale Eier  👍.

Gegen 18 Uhr landeten wir auf einem – könnte man sagen – liebevollen, sehr sehr freundlichen Vintage – Zeltplatz: zu dem passen wir ja auch bestens 😂😂😂😂. Ich habe euch noch ein paar Bilder von der Möglichkeit, hier in einem Bully zu übernachten angehängt…..,

….. und von unserer Abendrunde – hübsche Häuser gibt es hier auch,….

Diese Nacht wird leider die letzte im Zelt sein,…. 🙈😰😰😰 – wo es doch hierin so gemütlich ist. Für morgen und übermorgen konnten wir das Airbnb in Rotourora  nicht (oder nur gegen hohe Gebühr) stornieren und am Sonntag werden wir dieses tolle Auto dann um die Mittagszeit schon wieder in Auckland bei unserem deutschen Vermieter, Wendekreisen gegen einen Kastenwagen „tauschen“.

 

Dienstag, 13. März 2018

Wir sind heute Abend um halb sieben wieder mal in einem Airbnb angekommen und sind so freundlich empfangen worden, dass wir 2,5 Stunden mit dem älteren Ehepaar zusammen saßen und erst mal erzählten. Deswegen gibt es heute erst mal nur Fotos und der Bericht folgt dann. Inzwischen ist es nämlich halb elf und ich bin hundemüde.

Waren heute circa 300 km, die wir unterwegs waren – teils auf Schotterstraßen, zum grössten Teil auf kurvenreichen Strecken. Peter hat das toll gemeistert, die Neuseeländer sind sehr, sehr schnelle Fahrer – Gott sei Dank sind wir einsame Straßen gefahren.

Das erste Bild zeigt den Blick aus unserem Zelt: schon toll, da oben zu schlafen – vermisse ich schon heute,…. aber morgen „darf“ ich wieder,… 👍👍😊😊😊

Unser erster Zwischenstopp:

Das letzte Bild ist mal ein origineller Briefkasten! 😊

Dann geht es was einkaufen und ich hab für euch mal ein paar Preise fotografiert, damit euch das Einkaufen wieder mehr Spaß macht 😉😉😉: das vorletzte Bild ist übrigens Süssstoff ( den wir dann nicht gekauft haben,…).

Das Kino im Ort:

Weiter ging es auf den Berg – heute leider mit Nebel:

Und dann ging es auf dem berühmten „Forgotten Highway“ (120 km, circa vier Stunden Fahrt) zum nächsten Airbnb:

Und hier das Highlight:

Und weiter geht es,…

Und endlich „daheim“,…