Mittwoch, 31. Oktober 2018

Heute geht es los, Richtung Heimat. 🤔

Aber natürlich alles schön gemütlich (schließlich haben wir ja heute hier Feiertag) und ich laufe nochmals mit Lucy zum Strand und an ihm entlang. Und natürlich findet Lucy wieder ein paar Spielkameraden. 👍😊👍😊👍

Am Hafen holen wir uns noch zwei Matjes – Brötchen, die wir uns dann unterwegs schmecken lassen. Lecker! 😊

Es ist recht wenig Verkehr und um Berlin herum (hier ist heute und auch morgen Arbeitstag) geht es auch recht zügig vorwärts.

Einen Übernachtungsplatz finden wir in einem kleinen Dorf bei Leipzig. Hier in der Nähe müssen wir morgen noch etwas abholen, das Peter übers Internet gekauft hat.

Ja, und dann geht es weiter nach Bamberg, denn hier habe ich am Freitag und Samstag noch eine Weiterbildung. Und danach geht es dann endgültig nach Hause! 👍😊

 

Dienstag, 30. Oktober 2018

Heute hatten wir herrlichstes Wetter mit 18 Grad!

Hoffentlich geht es bald los: Lucy ist am Liebsten unterwegs. 😊

Natürlich wanderten wir nochmals unsere große Runde: am Strand entlang, durchs Dorf und am Bodden dann zurück zum Campingplatz. Unterwegs holten wir uns am Hafen noch zwei leckere Fischbrötchen. 😊👍

Die große  Sonnenbrille wird am Strand auch wieder abgebaut:

Im Hunde-Laden sind wir auch:

Und dann geht es nochmals zum Abschluss ins Schwimmbad und in die Sauna: beides hat bis 20 Uhr geöffnet und es war immer relativ leer. Herrlich!

Die Bilanz ist auch nicht schlecht – aber am Wichtigsten: es ist so herrlich hier zu laufen!

Montag, 29. Oktober 2018

Eigentlich wollten wir heute mal noch ins Nachbardorf nach Prerow fahren, blieben dann aber doch in unserem Dorf, wanderten am Strand und machten es uns im Wohnmobil gemütlich.

Der Campingplatz ist große Klasse: es macht einfach Spaß, schöne Waschräume zu haben und dazu noch die Sauna und das Schwimmbad nutzen zu können.

 

Samstag, 27. Oktober 2018

Punkt zehn Uhr ist wieder Hundetreffen 😊😊😊 und danach nutzen wir noch das gute Wetter zum Spaziergang.

Am Nachmittag ziehe ich dann nochmals mit Lucy los …….

….. und wir kommen in den Regen ( dafür gibt es viele Regenbogen 😉😉). Mein erster  Besuch mit Lucy  im Café verläuft super und ruhig.

Nicht nur Lucy ist abends „fix und alle“.

 

 

 

Freitag, 26. Oktober 2018

Lucy liebt es genauso wie wir hier raus zu gehen und kann es gar nicht erwarten, am Strand herum zu tollen:

Hier am Strand gibt es Kunst:

Der Heimweg geht über den Bodden zum Campingplatz: auch hier am eher ruhigen Gewässer ist es wunderschön.

Zum Aufwärmen geht es wieder in die Sauna und danach gibt es Obst:

 

 

 

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Guten Morgen, hier der heutige Blick aus meinem Bett:

Nach dem Frühstück und dem  morgendlichen Treff mit Caya ging es wieder an den Strand und von dort liefen wir in den Ort. Heute war Markt und ich kaufte mir meine geliebte Sanddorn – Marmelade. 😊👍

Beim Metzger gab es für uns Soljanka und Kesselgulasch und wir genossen beides in der Sonne.

Termine hat man ja auch im Urlaub bzw. macht sich welche – und so trafen wir uns um fünf wieder mit Caya und ihrem Herrchen. Toll war es – für alle! 😊👍

Wo bleibt sie denn? Sehnsüchtig wird Caya erwartet:

Und dann gibt es noch Sauna und dann Gemütlichkeit am Abend:

 

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Lucy gefällt es wohl auch hier und sie genießt die Ruhe – erst halb acht weckt sie uns: echt super! 😊👍😊👍😊

Heute waren wir am Strand, im Städtchen, am Bodden – und natürlich in der Sauna!

Das Wetter war super und Lucy fand viele Spielgefährten: besonders eine hat es ihr angetan, Caya, sechs Monate!

Dienstag, 23. Oktober 2018

Die Kraniche haben uns wieder geweckt und ich bin nach dem Frühstück nochmals zur Aussichts-Plattform, um sie aus der Nähe zu bewundern. 

Heute war mal „wieder“ Campingplatz und Duschen angesagt. Aber wohin? Wir entscheiden uns schließlich, den Campingplatz in Zingst anzusteuern. Und wir sind begeistert, als wir kurz nach 14 Uhr eintreffen. Natürlich ist nicht mehr viel los hier, aber das Schwimmbad und die Sauna (beides im Preis enthalten) sind super. Sie sind beide von 13 – 20 Uhr geöffnet.

Während ich die Wärme genieße, hat Peter mal wieder ausführlich Zeit, im Internet zu stöbern. 

Und in das Städtchen und zum Meer ist es auch nicht weit. Herrlich! 👍😊👍😊👍

Heute haben wir kein einziges Foto gemacht 🙈🙈🙈.

Montag, 22. Oktober 2018

Das Trompeten der Kraniche hat uns halb acht geweckt – herrlich war es, zu sehen, wie sie in ihren Formationen über uns flogen. 

Bei uns ging es dann etwas später ein paar Kilometer weiter zum Kranich – Informationscenter nach Groß Mohrdorf. Hier schaute ich mir einen Film über diese wunderschönen Vögel an und kaufte mir ein Buch über sie. 

Hier die Flugroute der Kraniche:

Unser nächster Halt war in Günz, einem weiteren Kranich-Zentrum, von dem aus man die Kraniche beim Futtern beobachten kann. Das Wetter war herrlich und ich stand zwei Stunden am Beobachtungspunkt und freute mich, noch so viele Kraniche zu sehen. 

Der Hunger trieb mich wieder ins Wohnmobil und danach ging es nochmals los zum Schauen und Fotografieren – und wir merken schon, dass wir mal ein größeres Objektiv brauchen 😉.

Jetzt wird nicht mehr allzu lange geschaut, denn ich erfuhr, dass es heute um halb fünf ab Zingst noch eine Kranichfahrt auf dem Schiff geben würde. Eventuell die letzte, denn die meisten Kraniche waren schon abgezogen. 😊

Super war die Fahrt und Kraniche gab es auch noch zu sehen. 

Eiseskalt war es dann geworden, aber ich hatte vorgesorgt:

Die Nacht verbrachten wir neben dem „Futterplatz“ der Kraniche in Günz. Hier gibt es einen ruhig gelegenen großen  Parkplatz und wir waren hier auch nicht die einzigen (eine ganz neue Erfahrung für uns, denn sowohl in Finnland als auch im Baltikum und Polen hatten wir kaum Wohnmobile gesehen). 

Und so freute ich mich schon auf morgen früh, wenn die Kraniche wieder hier eintrudelten. 😊

Sonntag, 21. Oktober 2018

Nach einer ruhigen Nacht starten wir heute schon halb zehn: unser Ziel ist Deutschland! 👍😊

Anbei die Übersichtskarte:

Und zwar wollen wir gerne noch auf den Darss (hinter Stralsund): Kraniche gucken 👍😊👍😊👍. 

Ich habe schon ein paar mal wegen der Kraniche mit dem dortigen Kranich – Informationszentrum telefoniert und nachgefragt, ob die Kraniche noch auf dem Darss sind oder schon in den Süden weitergezogen sind. Es sind einige schon aufgebrochen, aber es sind auch noch welche da! 👍👍👍👍Na denn mal los! 👍👍👍

Einen Zwischenstopp legen wir auf der polnischen Insel Wolin ein, die so schön sein soll. Die Fahrt und die Insel selbst sind auch wunderschön: es geht durch den Nationalpark, durch unendlich viel Buchenwald. Herrlich! Viele Sammler sind im Wald unterwegs.

In Misdroy waren wir noch am Strand: na ja – viele Leute (aber es ist ja Sonntag und herrliches Wetter). Parkgebühren mussten hier auch entrichtet werden – da kommt immer gleich Freude auf 😉😉😉😉. Aber wenigstens darf man hier ohne Kurkarte an den Strand. 👍😊👍😊

Dann waren wir noch am „Türkissee“, leider schien er auf Grund des Nebels noch nicht türkis, aber man kann schön um den See wandern. 

Hurra! Wir entdecken endlich noch in einem Garten einige „Gartenzwerge“ – ist, wie wir hörten, typisch polnisch.

Und diese schönen Plakatsäulen dürft ihr auch noch sehen:

An einer Fischbude holten wir uns noch geräucherten Butterfisch und geräucherten Lachs für das Mittagessen und steuerten dann die Fähre nach Swinemünde auf Usedom an. Ist das nun wirklich die letzte Fähre in dem Urlaub? Sie ist kostenfrei und bringt uns – von Tausenden von Möwen begleitet – zur Grenze und schwupp-di-wupp sind wir wieder in Deutschland. 

Und gleich merkt man den Unterschied: die Straßen sind – auch wenn sie hier eng sind und es auch noch Alleen gibt – viel, viel besser zu fahren, haben einen Seitenstreifen und man wird nicht so oft überholt. 

Da wir auf Usedom schon mal waren (hat uns sehr gut gefallen), lassen wir diese Insel „rechts“ liegen und sind nach kurzem Vesper schon um halb vier in Kinnbackenhagen. Diese Ansammlung einiger Häuser liegt direkt am Bodden und es ist nicht weit zur Kranich-Beobachtungshütte Bisdorf. Hier, so dachte und hoffte ich, müsse man die Kraniche schön sehen können, wenn diese zurück von den Feldern zu ihren Schlafplätzen flogen. 

Wir hatten bis dahin noch Zeit und tranken noch gemütlich Kaffee. Während Peter noch telefonierte, zog ich kurz nach fünf Uhr los zu der Hütte. Unterwegs traf ich eine nette Bewohnerin des kleines Dorfes und wir hatten ein sehr nettes Gespräch. 

Kurz nach Sonnenuntergang hörten wir dann „meine geliebten Kraniche, die Vögel des Glücks – wie sie genannt werden – trompeten und über uns fliegen. Wunderschön war es! Und ich sah auf der gegenüberliegenden Seite – auf dem Darss – einen Hirsch. Natürlich mit dem Fernglas – trotzdem war ich begeistert! 😊👍

Gemütlich liefen wir dann zurück, trafen Peter und Lucy und hörten und sahen noch viele Kraniche über uns fliegen. Die Nacht verbrachten wir in dem Dörfchen und schliefen total gut. 

Samstag, 20. Oktober 2018

Wir haben ruhig geschlafen und können uns heute sogar frische Brötchen im nahegelegenen  Laden holen. Alles, was hier abgebildet ist (Brötchen und Marmelade) hat 1,24 € gekostet:

Leider scheint heute mal nicht die Sonne! Es war so herrlich, sie jetzt fast zwei Wochen ununterbrochen genießen zu dürfen. 😊😊😊😊

Die erste Etappe unserer heutigen Fahrt (auf total enger und holpriger Allee – ich bin immer weiter zu Peter hinüber gerutscht, da es auf meiner Seite so wacklig war 🙈😳 – manchmal konnte ich nicht mal ein Foto machen, weil es so geschaukelt hat 🙈) ……….

…….. ging nach Darlowo, Rügenwalde. Hier besorgte ich uns in einer netten Bäckerei  bei freundlichen Angestellten (die aber auch – wie es hier sehr oft vorkommt – leider weder deutsch noch englisch sprachen) etwas zu essen und schaute mir kurz das Städtchen an. Es ist vom 2. Weltkrieg verschont geblieben. 

Ein paar Läden und die Fußgängerzone:

Ja, das Städtchen besitzt eine Fußgängerzone! So etwas sah ich in Polen und im Baltikum sehr, sehr selten. 

Nett? Na ja, etwas gewöhnungsbedürftig. Ein Leben hier könnte ich mir nun so gar nicht vorstellen. Und vergesst nicht, wir sind hier nicht „mitten in der Pampa“, sondern in einer Urlaubsregion: im Sommer sollen hier die Strände voll Touristen sein! 😳

Aber ich fand auch noch etwas Nettes und ein paar buntere Häuser:

Auch beobachte ich, dass die Mentalität dieser Menschen anders ist, sie sind verschlossener und ernster als „wir“.  Es ist schwierig mit ihnen zu kommunizieren. Da ist Neuseeland das krasse Gegenteil: da kamen sehr oft die Leute auf uns zu! 👍😊

Wir fuhren dann noch zwei Kilometer weiter an die Küste, ins Ostseebad Rügenwaldermünde. Es ist sehr touristisch, aber jetzt hatte fast alles schon geschlossen.  Ausser dem Strand! 👍😊👍😊 Lucy genoss es sich hier auszutoben und Peter und ich ließen uns Kaffee und den gekauften Kuchen schmecken. 

Wer von euch kennt den Namen, Rügenwald?

Die Geschichte des Familienunternehmens beginnt nämlich 1834 in Rügenwalde, genau in dieser Stadt in Pommern, die schon damals für ihre Wurstspezialitäten bekannt war.

Hier eröffnet Carl Müller eine kleine Fleischerei und legt damit den Grundstein für das heutige Unternehmen Rügenwalder Mühle.

1903 stellte dann Wilhelm Gottfried Müller die Rügenwalder Teewurst her. So genannt, weil man sie in Rügenwalde am liebsten zum damals üblichen Nachmittagstee isst.

Und 1945 verliert dann Familie Müller leider ihre Heimat und flieht (mit den Rezepten) ins Ammerland und wagt da einen Neuanfang. Finde ich sehr interessant. 😊

Wir fuhren dann über Ködlin und Ploty mehr landeinwärts (hier gibt es eine größere und gut ausgebaute Straße, auf der man wie im „Westen“ fährt).

Wenn man das nur im Vorfeld wissen würde, welche Straße sich fürs Wohnmobil gut oder einigermaßen eignet!  Wir übernachten nun – da es dunkel wurde – in einem kleinen Dorf, das auf dem Weg zur Insel Wolin liegt. Grad haben wir hier sogar einen Fuchs gesehen. 😳

Man riecht es hier, dass in jedem Dorf noch mit Holz (und und und) geheizt wird: ein unangenehmer Geruch, der mich an die alten DDR – Zeiten erinnert. Und was noch typisch für die Dörfer hier in Polen ist, ist ständiges Hundegebell. 😳

 

Freitag, 19. Oktober 2018

Wir waren ganz alleine auf dem großen Parkplatz in Rabka (2.5 km von Leba entfernt) und haben total ruhig im Naturschutzgebiet geschlafen. 

Gegen zehn Uhr zogen wir zu der Lonsker Düne los: die Strecke war wunderschön durch den Wald zu laufen. Auf weiten Strecken wir ganz alleine für uns und haben die würzige Luft sehr genossen. Fünf Kilometer und 1,5 Stunden später waren wir an dem Punkt, bis zu dem man sich auch mit einem kleinen Elektrobus hätte bringen lassen können. 

Dann ging es steil durch den Sand bergan und wir waren alle drei froh, als wir – fast alleine – da ganz oben, auf der Höhe von 42 Metern waren. Eine riesige polnische Sand – Sahara erwartete uns: grandios! Sie befindet sich im Slowinski Nationalpark, ist rund 2,5 km breit und umfasst eine Fläche von rund 600 Hektar. 

Von hier hatten wir auch einen grandiosen Rundblick über das Meer und zum Lebskosee. Und einen Hirsch entdeckten wir in dieser Sahara auch noch! Super war es! 😊👍😊👍

Genauso super wie die Dünen an der Kurischen Nehrung. 👍😊

Oder die Düne von Pilat an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux, auf der wir letzten September waren. Sie war in der Tat die höchste Düne Europas. Sie ist bis zu 110 Meter hoch, 500 Meter breit und etwa 2,7 Kilometer lang. 

Wir liefen dann am Meer zurück und waren gegen zwei wieder am Wohnmobil.

Der Stellplatz war – in unseren Augen – überteuert: jede Stunde wurde berechnet und wir durften 19 (!!!) Euro berappen – es gab weder Wasser dort noch eine Toilette, von einer Dusche ganz zu schweigen. 

Im nächsten Ort entdeckten wir einen netten Platz und aßen erst mal was! 

Inzwischen war es auch schon halb vier und so entschlossen wir uns, die Nacht im 80 km entfernten Rowy zu verbringen: hier , so sagte die App, gäbe es einen sehr netten familiären Campingplatz, der bis November offen hatte. Super! 

Wieder mal fuhren wir über viele sehr enge und holprige Straßen, wieder mal gab es fast nur Alleen. 

Landschaftlich war es sehr schön, wir entdeckten viele Tannenbaum – Plantagen, viel Landwirtschaft und natürlich auch wieder jede Menge Storchennester. Hier gibt es sogar Warnschilder „Vorsicht vor Kühen“ (die hier kreuzen) und vor Hunden (sie laufen meist frei herum und überall in den Dörfern ist grosses Gebell. 

In Rowy angekommen, war leider alles geschlossen. Es ist ein reiner Touristenort mit vielen Campingplätzen, Hotels und Läden. Fast alles war geschlossen, außer der Kirche (man hörte die gerade stattfindende Predigt durch Lautsprecher auch draußen). Schließlich fanden wir hier noch ein Plätzchen auf einer großen Wiese, wo wir die Nacht verbrachten. Weiterfahren wollten wir nicht mehr, denn hier wird es schon um 18 Uhr dunkel. 

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Die Nacht war sehr ruhig, doch jetzt ab sieben Uhr rollt der Verkehr auf der nah liegenden Straße recht ordentlich und es ist entsprechend laut.

Nach dem Frühstück und Duschen schauen wir uns das Volkswagen-Museum an: es ist ein kleines privates Museum, in dem Autos aus den 50-er Jahren bis in die Moderne schön restauriert ausgestellt sind. Der Chef ist ein netter gesprächsbereiter (und geschäftstüchtiger) Mensch, der selbst viele Jahre in Deutschland gelebt hat.

Unsere Fahrt …….

…. geht durch kleine Dörfer nach Lebork, Lauenburg weiter. Hier auf dem Abschnitt sind besonders viele Baustellen.

Wir sind inzwischen in Pommern, in Ostpommern: die Teilung Pommerns (Bedeutung: „am Meer“) ist erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges entstanden. Davor war es preußisch. 

Wir sind hier jetzt mitten in der Kaschubischen Schweiz. Die Kaschubei ist ein Landstrich zwischen Danzig und Leba an der Ostseeküste. Es ist sehr ruhig, einsam und von Landwirtschaft (viele Kühe) geprägt. Auch fuhren wir durch viele Wälder, es ging hoch und runter und wir sahen einige Seen: sah sehr hübsch aus und für mich war es weitaus freundlicher als die Gegend in Masuren. Die Volksgruppe der Kaschuben sind ein westslawisches Volk. Günter Grass setzte den Kaschuben mit der kaschubischen Großmutter Anna Bronski in seinem Roman „Die Blechtrommel“ ein literarisches Denkmal. 

Am frühen Nachmittag sind wir auf einem Stellplatz in der Nähe von Leba im Slowinzischen Nationalpark angekommen. Hier wollte ich die Lonsker Düne mit ihren gut 40 Metern besteigen, erfuhr aber, dass man bis dahin erst noch 5 km wandern muss.

So wanderten wir durch Kiefernwald …….

……. und waren mit Lucy am Strand (dahin war es nur in Kilometer) und sie konnte sich mal wieder richtig austoben.

Wir stehen auch noch unmittelbar am größten See Pommerns, dem Lebasee – aber auch hier hat sich meine Hoffnung, rastende Kraniche beobachten zu können, leider (noch) nicht erfüllt. 

Aber es ist trotzdem wunderschön und ruhig hier und morgen soll es auch nochmals bestes Wetter geben! 

Und wir haben uns heute zum ersten Mal Lebkuchen gekauft! Lecker 😀😀😀

Eine gute Nacht euch 🌙⭐️🌙⭐️🌙

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Es war sehr ruhig hier und wir werden auch gleich heute morgen sehr freundlich vom Hausherrn auf deutsch begrüßt. Er zeigt uns die Dusche und empfiehlt mir, doch noch eine kleine Paddeltour im Kajak, das schon am See liegt zu machen. Heute soll der letzte warme Tag sein, meint er. 

Und – ich mache es! Und bin natürlich vom Kajak-fahren begeistert. 😊😊😊😊😊

Ein Bilderbuch – See, die Sonne scheint und es ist schon richtig schön warm. Ich entdecke viele Enten im Schilf, und bestaune vom Wasser aus die herrlichen Herbstfarben der den See umgebenden Bäume. 

Wie schön, dass ich diese Möglichkeit bekam und auch nutzte. 

Peter flog mit seiner Drohne und filmte diesen Teil der masurischen Seenplatte. 

Unsere Fahrt geht weiter zum oberländischen Kanal und während Peter bei Lidl in Morag (Geburtsstadt von Gottfried Herder) noch schnell etwas einkauft, google ich, wie man am Besten mit dem Wohnmobil zu dem Kanal kommt. Denn hier gibt es was ganz Besonderes, etwas in Europa Einmaliges! Hier werden seit 1860 die Schiffe auf Loren verladen und über fünf schiefe Ebenen gezogen. Und das durch Wasserkraft! Der Kanal gilt als Meisterwerk und technisches Weltwunder. „Die Schiffe fahren über den Berg“! 

Der Kanal beginnt in Masuren und ist zwischen Osterode und Elbing. Es wird insgesamt ein Höhenunterschied von insgesamt 104 Metern überwunden. Früher diente er dazu, Baumstämme an die Küste zu bringen und dann ab Danzig zu verschiffen. Heute ist er im Sommer eine Touristenattraktion. Wir standen am Rollberg bei Katy. Ganz alleine! 👍😊

Bilderbuch-Idylle gleich nebenan:

Weiter ging es dann auf kleinen Straßen zur Schnellstraße. Irgendwie kam man sich wie im Allgäu vor, es ging hoch und runter, mit viel Gewackel (😂😂) und sehr viel Wald und Kühen. Und natürlich überall dieser herrliche bunte Blätter-Teppich. 

Immer wieder tauchen neben uralt Häusern auch Neubauten auf: echt schöne und sehr wertige. 

Auf einer relativ gut ausgebauten Straße erreichen wir dann die Stadt Marienburg, Malbork: hier steht DIE Marienburg, das größte Backsteinbauwerk Europas und zugleich UNESCO-Welterbe. 1270 – 1300 wurde die Burg für den Deutschen Orden (geistliche Rittergemeinschaft) gebaut. 

Hier trinken wir mit wunderbarer Sicht auf die Burg gemütlich Kaffee im Wohnmobil und teilen uns noch eine Portion Sauerkraut, Bratkartoffeln und Eisbein, die ich aus der daneben liegenden Gaststätte für uns hole. Lecker war es! 

Weiter geht es auf einer gut ausgebauten Straße, die aber urplötzlich in eine Kopfsteinpflaster – Straße mit Rillen und Wellen übergeht. Ist denn das möglich? Kaum zu glauben! 🙈🙈🙈🙈

Unser heutiger Übernachtungsplatz liegt hinter Danzig in Pepowo an einem Volkswagen-Museum, das wir morgen anschauen werden. 

Eigentlich wollte ich auch gerne nach Danzig hinein, aber der starke Verkehr und die Größe der Stadt halten uns davon ab. Ein anderes Mal vielleicht,…… 😊👍 Denn auch hier haben alle Zeltplätze schon geschlossen. 🙈🙈🙈

Dienstag, 16. Oktober 2018

Ein wunderschöner und anstrengender Tag beginnt:

Wir starten halb elf von dem Campingplatz. 23 € hat die Nacht auf dem Platz für uns mit Strom gekostet und jeder konnte einmal für drei Minuten duschen. Es gab keinen Aufenthaltsraum, keine Küche nichts. Nur eine Toilette und eine Dusche für jedes Geschlecht. Gut, dass wir alleine hier waren. 👍😊

Der Blick auf die Seen war natürlich super, trotzdem finden wir den Preis (für Polen) überteuert und irgendwie kommt man sich – kommen wir uns in dem Fall – etwas „ausgenommen“ vor. 

Zu eurer Orientierung: wir befinden uns in Masuren, im Nord – östlichsten Teil Polens, sehr nah an der Grenze sowohl zu Litauen als auch zu Weißrussland. 

Und hier kommt unsere heutige Strecke quer durch Masuren:

Wir fahren heute durch wunderschöne Wälder, überall leuchtet es dank der Sonne gelb, orange und rot. Einfach herrlich! Und die Strecke fängt auch ganz gemütlich an! 😊😊😊

Überall sehen wir Storchennester. Polen gilt als das Land der Störche. Ein Viertel aller Störche weltweit leben in Polen. In manchen Dörfern gibt es mehr Störche als Menschen. Die Landwirtschaft bietet ideale Lebensbedingungen für sie. Es gibt kaum chemische Düngung. Also ein perfektes Nahrungsrevier. 

Wir sehen viele Seen, kommen aber leider gar nicht an sie heran. Schade 🙈😳  – Ich hatte von den Masuren wohl andere Vorstellungen. 😉

Wir fahren durch kleine und große Orte und Städte, die uns auf den ersten Blick nicht besonders ansprechen. Im Gegenteil! „Nur schnell wieder heraus!“, ist unsere Devise. 

Wir kaufen Wurst und Kuchen (wieder wird er abgewogen) ein und freuen uns über die niedrigen Preise. 

Wir sind erschrocken über die teils oder meist sehr, sehr schlechten Straßen. Schlaglöcher, Buckel, Rillen in Massen. 

Dazu gibt es viele Alleen (vor allem Buchen), die zwar wunderschön aussehen, aber eben sehr eng sind und ich bewundere Peter, wie er diese Situationen so erstklassig meistert – sogar im Dunkeln. 

Und ich bin entsetzt über die polnischen Autofahrer, die an den unmöglichsten Stellen überholen und sehr, sehr schnell unterwegs sind. 

Wie ist das Autofahren da in Skandinavien entspannend! Auch für den Beifahrer! 

Wir fahren heute über Elk, Lyck – hier in der Hauptstadt von Masuren ist der Schriftsteller Siegfried Lenz 1926 geboren und die Attraktion der Stadt, die Schmalspurbahn verewigt er in seinem Roman „So zärtlich war Suleyken“. Es geht weiter durch die Seenlandschaft nach Orzysz, Pisz (Johannisburg) und die Johannisburger Heide nach Sensburg.

Unterwegs wird an einer super tollen Station unser Hunger gestillt: es gibt eine leckere dicke Suppe (Gemüse) und eine sehr leckere Wurst und Brot dazu. Und ich komme hier ins Gespräch mit einem LKW Fahrer, der oft zwischen Polen und Deutschland unterwegs ist. 

Peter und ich fahren bzw. holpern noch nach Swieta Lipka, Heilige Linde und besuchen die Pilger – Klosterkirche. 

Überall gibt es hier Kreuze, oft ist Maria dargestellt und oft sind bunte Fähnchen dabei:

Die Reste der Wolfsschanze, des ehemaligen Bunkers der Nazi – Führung und Hitlers größtes Kriegsquartier, das er im Zusammenhang mit dem Angriff auf Russland errichten ließ (hier war das Attentat 1944 durch Oberst Graf von Stauffenberg auf Hitler) lassen wir „links liegen“. 

Wir fahren noch durch Allenstein, Olsztyn: hier im Schloss wohnte der Astronom Nikolaus Kopernikus: hier stellte er seine Berechnungen am und stellte als erster fest, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Damit läutete er das Ende des Mittelalters ein. 

Einen Stellplatz finden wir heute im riesengroßen Garten einer Familie in Pelnik. Der Garten grenzt an einen sehr schönen See. Die Fahrt dahin war aufgrund der Dunkelheit und der Alleen sehr abenteuerlich und wir sind sehr froh, dann gegen sieben endlich DA zu sein. Den Platz fanden wir mit unserer Stellplatz – App, die ist wirklich Gold wert. 

Montag, 15. Oktober 2018

Wir haben wunderbar ruhig geschlafen und ich bewundere schon ab viertel acht, wie sich der Himmel in den schönsten Orange- und Rottönen färbt. Einfach herrlich!

Kurz vor acht steige ich nochmals auf den Aussichts – Turm und höre und sehe dann auch einige Vogel – Schwärme.

Heute leuchten die Farben wieder besonders intensiv:

Unser Ziel ist 160 km entfernt und liegt bereits in Polen: das Naturschutzgebiet um Suwalken: hier soll ein netter Campingplatz liegen und den brauchen wir unbedingt mal wieder.

Die Fahrt hierher ist zum großen Teil sehr anstrengend, denn es sind auf der Strecke wieder mal viele LKW unterwegs und man wird ganz schön gejagt. Um den Grenzübergang ist alles voll – und wir müssen uns kurz danach noch eine Viatoll – Box für die Durchfahrt durch Polen besorgen. Peter schafft es und wird dabei  erst mal 75 € los – unsere gefahrenen km werden dann verrechnet und wir bekommen den Differenzbetrag zurück.

Aber wir sehen in Litauen noch ein Pferdefuhrwerk:

Litauen hat uns wie auch Lettland und Estland recht gut gefallen: es ist echt schön, auch diese Länder und die Bewohner mal etwas näher kennenzulernen. In Litauen hat es uns besonders gefallen und es gibt hier noch viel zu entdecken: nach Vilnius würden wir auf jeden Fall noch gerne mal und zum Mittelpunkt Europas, der circa eine halbe Stunde von Vilnius entfernt ist. Auch einige Nationalparks ( mit ihrer Stille und Einsamkeit) würden uns im gesamten Baltikum noch reizen. Die Menschen hier sind allerdings nicht sehr gesprächig, eher recht ernst und man tut sich mit Kontakten etwas schwer. Das waren wir vor allem von Neuseeland (und unserem geliebten Schweden) anders gewohnt. 😳

Gegen Nachmittag erreichten wir nach sehr holpriger Fahrt endlich den Campingplatz und dann genossen wir die wunderschöne Aussicht und die Wärme. Lucy genoss es im See zu schwimmen und auf dem leeren Zeltplatz herum zu toben. Jedenfalls etwas. 😉😉😉

 

Sonntag, 14. Oktober 2018

Nun geht es hier wirklich zum letzten Mal an den Strand. 🙈

Schon am frühen Morgen war ich mit Lucy „vorne“. Es war kurz vor Sonnenaufgang (kurz vor acht Uhr) und ich bin total begeistert von den Farben am Himmel. Dazu zwitschern die Vögel und fliegen über uns hinweg: die Freude, die sie dabei haben ist (fast)spürbar. Solch eine Leichtigkeit – echt wunderschön ist es! 

Nach dem super tollen erstklassigen Frühstück (Spiegelei und gebratener Speck und danach noch etwas Porridge) gehen wir alle drei nochmals eine Runde am Strand laufen: ist das ein kristallklares und sauberes Wasser! 👍😊

Viele Steine liegen am Strand und auch wir schauen, ob ein Bernstein dabei ist.  Neulich abends haben wir sogar mit einer speziellen Lampe nach Bernstein geschaut, aber bisher (noch) nichts gefunden. 

Den Weg durch die Dünen zurück genieße ich auch und atme den würzigen Geruch der windschiefen Kiefern ein: ist das schön! 👍

Aber trotzdem nehmen wir heute Abschied von dem Unesco – Weltkulturerbe, der Kurischen Nehrung – es fällt uns sehr, sehr schwer. 😢😢😢😢

Anbei noch eine Karte der Nehrung:

Wir fahren für knapp vierzig Kilometer auf einer schlechten holprigen Straße zu der Fähre zurück, die uns dann in knapp zehn Minuten zurück nach Klaipeda bringt. Zahlen müssen wir für die Rückfahrt nichts mehr: man zahlt nur, wenn man hinüber auf die Halbinsel fährt. Eintritt auf die Insel mussten wir übrigens auch zahlen – um die 15€ – egal für wie lange. 

Schade, dass es mit der Fahrt nach Kaliningrad (ehemals Königsberg), also durch die russische Oblast nicht geklappt hat. Das hätte uns unter anderem einen Umweg von circa 500 km erspart. 

So fahren wir nach einem kurzen Einkauf (wieder bei Lidl) weiter durch die ehemalige Kornkammer Deutschlands, sehen viele Grasflächen, Getreidefelder (momentan blüht noch der Raps) und Landwirtschaft. Aber auch viel Wald. 

Die Landschaft ist etwas hügelig, die Häuser meist grau. 

Storchennester gibt es in jedem Dorf, dazu viele große Holz-Kreuze. 

Wir haben angenehme 20 Grad und nähern uns langsam – teils auf sehr schlechten Straßen unserem heutigen Ziel: 

dem Naturschutzgebiet Novaraistis, kurz vor Kaunas. 265 km waren es bis hierher! 

Was es hier gibt? 

Es ist der größte Kranich-Schlafplatz Litauens! Und wir hoffen auf viele Kraniche. 

Besucher sind schon da und wir schaffen es gerade noch vor Sonnenuntergang hier zu sein. 

Es kommen auch einige Kraniche, aber leider nicht soviel wie erhofft. Sie sind auch recht weit von den Aussichtstürmen entfernt. Schade 😢

Aber ich habe noch ein sehr nettes Gespräch mit einem jungen Familienvater aus Kaunas, das in der Nähe hier ist.

Und Peter und ich entscheiden uns, auch gleich hier zu übernachten. Es ist zwar völlig einsam (alle anderen sind natürlich weggefahren), aber wir sind mutig 😉😊👍. Wir bewundern (wie jetzt jede Nacht) noch einen herrlichen Sternenhimmel und gehen früh schlafen.

Samstag, 13. Oktober 2018

Die preußische Provinz Ostpreußen war von 1871 bis 1945 der östlichste Landesteil Deutschlands. Hier herrschten adelige Gutsbesitzer, die große Ländereien besaßen, Getreide und Kartoffeln anbauten und oft auch Pferdezucht betrieben. Um 1900 hatte Ostpreußen etwa zwei Millionen Einwohner, rund drei Viertel der Bevölkerung lebten von der Landwirtschaft.

Bereits um 1900 wurden in Ostpreußen moderne Agrar-Techniken entwickelt und angewandt. So gab es ein ausgeklügeltes Drainagesystem mit Pumpen und Kanälen, um der weit verbreiteten Moorlandschaft das Wasser zu entziehen und diese als Agrarfläche nutzbar zu machen. Den daraus resultierenden reichen Ernten verdankte Ostpreußen seinen Namen als „Kornkammer Deutschlands“.

Als der Erste Weltkrieg vorüber war, wurde Deutschland die alleinige Schuld am Krieg gegeben. Die Siegermächte beschlossen im Versailler Friedensvertrag von 1918, große Teile Westpreußens, Danzig, die ostpreußische Stadt Soldau und das Memelgebiet vom Deutschen Reich abzutrennen und dem polnischen Staat zu übertragen. 

Das hatte ich alles mal in der Schule, jetzt – wo ich das Glück habe, hier zu sein – wird es wieder lebendig. 

Heute ging es bei uns nach der morgendlichen Strandrunde weiter nördlich! So langsam müssen wir uns ja mal wieder von dieser herrlichen Halbinsel verabschieden.

Nochmals der Blick zu den Dünen: nicht überall darf man laufen.

Kurz vor Juodkrante besuchten wir noch eine Kolonie von Reihern und Kormoranen: leider sieht man nur noch die leeren Nester. Die Vögel sind bereits im August Richtung Süden gestartet.

Im Ort selber fanden wir einen kleinen Fischladen und besorgten uns einen … (keine Ahnung – Viele Litauer sprechen weder deutsch noch englisch).  Wir vesperten ihn im Steinskulpturenpark auf einer Bank mit Sicht aufs Haff und er schmeckte auf jeden Fall ganz lecker. Und danach gab es wieder ein Käffchen aus dem Mobil:

Der Ort ist auch hübsch:

Danach ging es noch in den Wald zu den Holzskulpturen im Park „Hexenberg“. Und der begeisterte uns sehr: aber seht selber! 

Sogar eine Wippe und Rutsche aus Holz:

Und Lucy, die nicht mehr ins Auto zurück will:

Den Nachmittag verbringen wir gemütlich am Meer: ich mache es mir im Sand gemütlich und lese mal wieder ein paar Seiten. Es war herrlich warm! 

Die Nacht verbringen wir wieder wie gewohnt auf unserem Stellplatz bei Nida. 😊👍

Freitag, 12. Oktober 2018

Ein herrlicher Tag beginnt:

Und Lucy freut sich riesig, wenn ihr Herrchen aus dem Bett kommt:

Schon Wilhelm von Humboldt schwärmte von dieser Halbinsel: „Die Kurische Nehrung ist so merkwürdig, dass man sie eigentlich ebenso gut wie Spanien und Italien gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen soll.“

Thomas Mann ließ sich hier in Nida (Nidden) ein Sommerhaus bauen. 

Und das besichtigte ich gleich am Morgen. Gefiel mir sehr gut, das Haus und die Aussicht sind wunderschön. 😊👍

Die Breiten- ausdehnung der Kurischen Nehrung beträgt übrigens an der schmalsten Stelle 400 m und an der breitesten 3,8 km, das ist dann etwas nördlich von Nida.

Ich holte beim Bäcker noch drei herzhafte Stückchen (für unsere Wanderung) und zwei Stück Kuchen (Quark mit Apfel) für den Nachmittags – Kaffee. Hier werden wieder wie bei uns die Stückchen berechnet, in Estland wurde nach Gewicht des Kuchens berechnet. 

Heute war bei unserer Wanderung die berühmte Düne von Nida dran: es gibt befestigte Wege von Nida aus – durch das Tal des Schweigens – (gar nicht so einfach, ruhig zu sein, wenn man begeistert ist 😉).

Oben auf der Parnidzio – Düne steht eine Sonnenuhr und man kann den Blick fast ringsum bis weit nach Russland – in den russischen Teil der Kurischen Nehrung – hinein genießen.

Hier der russische Teil der Düne:

Und Enten oder Gänse im Flug:

Es war herrlich, einzigartig – einfach grandios. Drei Stunden waren wir in dem Dünengebiet, bevor wir wieder in den Ort hinunter stiegen. Gut, dass wir Essen und Trinken für uns und Lucy dabei hatten. 👍😊

Im Ort Nida fanden wir ein kleines Lokal, das Fischsuppe anbot. Da konnte ich nicht „nein“ sagen. Und sie schmeckte lecker, Peter hatte Fleisch mit Backpflaumen, Bohnen und Reis. War auch total lecker – ich durfte ja probieren! 😊😉

Hübsche Häuser im Ort:

Wir liefen dann noch an der Uferpromenade entlang und genossen die Sonne und die Wärme. Hier am Haff sieht es – für mich – wie am Bodensee aus. Auch hübsch, aber das Meer ist einfach das, was ich noch mehr liebe. 

Den Sonnenuntergang genossen wir von der höchsten Stelle in Nida – herrlich! Die Bilder sprechen ja für sich.

Und während ich Bilder knipse, buddelt Lucy:

Übernachtet haben wir wieder auf unserem netten Parkplatz in den Dünen – lagen nach unserer langen Wanderung von über zwölf Kilometern (und 33 Stockwerken) – berichtet uns immer unsere App – eh schon vor neun im Bett und haben wunderbar geschlafen. Auch Lucy! 😉😉😉😉

Ich hab mir auch ein Video von der Insel und ein kleines Buch besorgt und leihe es auf Wunsch gerne aus.