Dienstag, 17.09.2019

Die ersten 130 km Richtung Heimat haben wir gestern zurückgelegt und sind jetzt nochmals an den Landungsstränden. Keine einzige deutsche Fahne ist hier zu sehen. 😳🙈🤔Schon ein komisches Gefühl. 🤔

Dafür gibt es hier sehr viele Blumen, Blumenampeln und Rabatten. Echt schön. 

Während unser Übernachtungs-Ort Arromanches, den wir vor 2,5 Wochen angesteuert hatten (er ist circa fünfzehn  Kilometer von dem heutigen entfernt) recht klein und hübsch in den Hügeln gelegen ist, ist unser heutiger Übernachtungsort Luc-sur-Mer recht groß und das ganze Gebiet hier ist recht platt. Im Meer gibt es hier – natürlich nur bei Ebbe sichtbar – Austernbänke. Ansonsten liegt am Strand viel „Grünzeug“ und es sieht nicht besonders einladend aus.

Wir frühstücken nicht an dem Platz in der Stadt, sondern natürlich ein letztes Mal (😉) am Meer, mit Blick vom Frühstückstisch auf den Strand.

Die Croissants und das Baguette, das Peter besorgt hatte, war so gut wie fast noch keins vorher. Ich glaub, er darf jetzt öfter zum Bäcker gehen. 😉😉😉

Ein Tipp für alle die, die mal eine Reise in die Normandie planen: fahrt nach Arromanches, schaut das Städtchen an und den Kinofilm, der hier im Museum gezeigt wird – und ihr habt einen guten Einblick in die damalige Geschichte. Fahrt dann möglichst an der Küste weiter Richtung Westen (hier ist bestimmt ein Fahrrad bestens geeignet): und ihr erlebt Geschichte pur! Enge Strässchen, Dörfer und Häuschen (typisch normannisch – mit viel Fachwerk oder aus Stein), jedenfalls  wie damals,…. so kann man in die damalige Atmosphäre bestens eintauchen, wenn man das möchte. 

Wir haben heute lange überlegt, welche Strecke wir heimwärts nehmen – und haben uns dafür entschieden über Caen und Lisieux nach Dreux und Versailles zu fahren. Dann klar – Paris streifen, um dann über die N4 nach Nancy und Strasbourg zu kommen. 

Auf schnurgeraden Straßen kommen wir bei wenig Verkehr an vielen Apfelplantagen und an riesigen Maisfeldern vorbei. Es wird eindeutig Herbst! Die Blätter färben sich schon sehr. Überall gibt es hier entweder Pferde oder Kühe. Nun weiß ich endlich auch, woher die „weiße Schokolade“ kommt,….. 😉😉😉😉😂😂😂

Und wisst ihr, was es hier noch Tolles gibt? Automaten, an denen es Baguette gibt und sogar Automaten, an denen man sich eine Pizza heraus lassen kann. Ich wollte das nach langem Überlegen auch probieren, aber als ich mich endlich dazu entschlossen hatte, sah ich keinen Automaten mehr. Oh Mann! 🙈🙈🙈 Nicht mal ein Foto hab ich von den „Dingern“,…. 😢

Die Fahrt auf der Strecke klappte sehr gut und wir legten eine längere Mittagspause ein (was es gab? Obst und Käse) und natürlich ein Käffchen mit einem Pain au chocolat. 

Kurz nach Dreux war dann sehr viel Verkehr und 20 km vor Versailles fing es schon mit Stau an. Wir versuchten unserem Navi zu gehorchen und den Stau zu umfahren. „To make a Long Story Short“: es dauerte über zwei Stunden, bis wir um Paris herum waren und unser Tipp für das nächste Mal: Paris möglichst meiden – außer man möchte unbedingt in die Stadt,… 

Mit Wohnmobil UND Hund ist uns das persönlich momentan ein zu großes Abenteuer und zu anstrengend. 😢 Na ja, vor circa 15 Jahren waren wir seinerzeit mit unseren drei Kindern UND Tootsie mitten in Paris (Eiffelturm, Sacre Coeur) – 😳 und hinterher noch in der Bretagne.

Ja, und seit halb neun stehen wir nun 100 km östlich von Paris in einem kleinen Städtchen namens Esternay. Es ist ein wirklich hübscher und sehr ruhiger Wohnmobilplatz, im Grünen, fast direkt an der Kirche und den wenigen Geschäften. Entsorgungsmöglichkeiten gibt es auch und zwei andere Wohnmobile übernachten auch noch hier. Heute Abend gab es Suppe und dazu Baguette mit Käse. 😉

Über 420 gefahrene km waren es heute gen Heimat. 

Bis bald 👍😊👍😊

Ein Gedanke zu „Dienstag, 17.09.2019“

  1. Marietta, ich glaube, die Generation nach uns wird vermutlich den zweiten Weltkrieg und den Beginn des Ende mit der Landung der Alliierten in der Normandie NUR NOCH als Geschichte sehen. Die haben überhaupt keinen Bezug mehr dazu. Trotzdem wäre es natürlich gut, ihnen das so vermitteln zu können, dass in Zukunft solche Kriege vermieden werden könnten.
    Das war jetzt aber genug zur Geschichte, ich wünsche euch eine gute Heimfahrt.

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