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08.04.2016 Blanes – Roses (bei Figueres) (100km)

Gegen Mittag sind wir gestartet und hatten eine sehr schöne Panorama – Fahrt entlang der wunderschönen Küste der Costa Brava Richtung Norden/Richtung Frankreich. Lange Sandstrände wechseln sich hier mit wildromantischer Steil- und Klippenküste und kleinen Sand- oder/und Kieselbuchten ab. Dazwischen leuchten immer wieder rostrot die bizarren Felsklippen der Costa Brava auf. Angedacht war von mir, das Museum in Tossa de Mar aufgrund einiger Chagall -Bilder zu besuchen, aber wir fanden in dem kleinen Ort keinen geeigneten Parkplatz für unser großes Gefährt. So ging es bei wunderschönem Sonnenschein weiter, an Figueres vorbei und durch ein Naturschutzgebiet (mit Beobachtungstürmen für Vogelfreunde) bis auf die Halbinsel nach Roses. Dieses Naturschutzgebiet entstand durch durch den Fluss Ter. Er hat im Laufe der Jahrhunderte gewaltige Schlammmassen abgelagert und eine ehemalige Meeresbucht aufgefüllt. Reisanbau wird auch hier, wie im Ebrodelta (waren wir an Tag 4 unserer Reise) betrieben. Wie ich (leider erst) hinterher las, gibt es in dem Gebiet und den vorgelagerten Medes-Inseln herrliche Korallenbänke, die entweder mit Taucherausrüstung oder auch mit Glasbodenbooten bewundert werden können. War ich wieder mal zu spät dran,….. 😳

 

Wir übernachteten hier in Roses auf dem Zeltplatz – denn leider ist hier freies Übernachten fast überall verboten: wir sind halt nun im südlicheren Teil Spaniens- im Norden waren wir da wirklich freier,  fast überall stehen zu können, wo wir wollten. Und natürlich war im Norden auch viel weniger los als jetzt hier. Möchte nicht wissen, wie es hier zur Hauptsaison aussieht: „Blechstange an Blechstange“?
Wir machten noch eine lange Strandwanderung und schauten uns das Örtchen Roses, das sich an einen Berg schmiegt an. Landschaftlich ist die Gegend hier sehr bergig. Sieht schon schön aus!
Roses übrigens wurde bereits im 4. Jahrhundert vor Christus als griechische Kolonie Rhode gegründet.