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20.02.2016 Besichtigung der Alhambra und der Stadt Granada

Um 8:45 Uhr werden wir vom Taxi abgeholt (10 €) und direkt zur Alhambra gebracht. Wir haben glücklicherweise am Vortag noch Tickets für den Besuch um 9:30 Uhr für den Palast bekommen. Kurzes Anstehen und alles klappt wie am Schnürchen: der Palast ist einmalig, wundervolle Kunst mit Präzision und Liebe zum Detail ausgeführt, arabische Einflüsse, viel Wasser, Springbrunnen, sehr hübsch angelegte Gärten, einmalige Aussichten auf die Stadt und auf die Sierra Nevada – wir sind begeistert, lassen uns bis nachmittags um drei Zeit.

Einige Eindrücke – im Bild festgehalten:

Alhambra_2_Blog

Alhambra_3_Blog

Alhambra_1_Blog

Zwei der glücklichen Besucher:
Jette vor der Sierra Nevada

Granada_Jette_Blog

Peter, im Hintergrund Granada:

Granada_Peter_Blog

Dann nehmen wir einen kleinen Touristenbus (Hop on, hop off) und fahren mit ihm durch die Stadt- ohne auszusteigen, denn man lernt ja aus Erfahrung. Eine Stimme durch den Kopfhörer erklärt uns, was es hier zu sehen gibt. Wir steigen dann nach über einer Stunde schließlich oberhalb des maurischen Viertels aus und setzen uns in ein Café: schließlich hat man ja auch mal Hunger. Peter bestellt sich ein Omelett und ich versuche die Blutwurst mit Kartoffeln. Lecker war es und Musik gab es gratis dazu! Dann geht es zum hoch über der Stadt liegenden Aussichtspunkt Mirador san Nicolas und ich besteige noch für 2 EURO den Turm der Kirche: ein grandioser Fernblick auf die Alhambra, die ganze Stadt und natürlich auf die schneebedeckten Dreitausender der Sierra Nevada. Ähnlich wie auf dem Mont Martre ist es hier oben: viele junge Menschen, Lokale en masse, ausgelassene Stimmung, Gitarrenmusik und Freude, die einfach ansteckend ist.

Alhambra mit Sierra Nevada im Hintergrund
Alhambra mit Sierra Nevada im Hintergrund

Der Wind bläst sehr kühl da oben (wir sind auch recht sommerlich, nur mit Pulli bekleidet), also schlendern wir durch die gemütlichen Gassen, in denen unendlich viele arabisch anmutende Läden sind zurück in die Stadtmitte. Was ich da alles hätte kaufen können,….  Das Angebot ist verlockend, von warmen Mützen über Hausschuhe hin zu Tassen und Schneekugeln,….Und es wimmelt nur so von Menschen.

Wir entschließen uns zum Zeltplatz zurück zu laufen, denn wir haben keine Ahnung, welche Linie dorthin fährt. Das Navi sagt, es sind ja auch „nur“ 6 km. Gesagt – getan! Und Peter pflückt mir noch eine Mandarine vom Baum – leider war sie ungenießbar,….  ;-((((