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18.02.2016 Ebro-Naturschutzgebiet – Alicante (380 km)

Der Stellplatz ist super – wir haben eine ruhige Nacht verbracht und der Laden bzw. das Café hat bereits geöffnet. Wir holen uns ein Brot und da das noch etwas dauert, trinke ich mal gleich vor Ort ein Käffchen.
Viele Arbeiter kommem zu dieser Zeit ebenfalls ins Café, holen sich Getränke und essen ihre mitgebrachten Brote. Wir können auf dem Stellplatz gleich auch noch Wasser tanken und alles Überflüssige entleeren. Halb zwölf starten wir von dieser wunderschönen ruhigen Halbinsel. Peter kauft dann ein paar Orte erst mal noch was ein – wie gut, dass er Mandarinen mitbringt, denn unsere Strecke ist von Orangen- und Zitronenbäumen regelrecht gesäumt. Das macht Appetit! Die Landschaft verändert sich schnell- erst noch Hügel und Berge, dann um Valencia herum wieder flacheres Land – und Unmengen besagter Orangenbäume! Wir fahren mitten durch Valencia – Orangenbäume mitten in der Stadt, an den Straßen – das sieht hübsch aus! Einige futuristische Gebäude fallen uns beim Passieren auf, ein Gebäude erinnert mich an das Sydney Opera House – ja, Valencia ist hübsch! Da könnte man mal länger sein,….

Beim Bezahlen an der Tankstelle war ein besonders netter Tankwart, der einige Brocken deutsch sprach, u.a. „Auf Wiedersehen!“

Aber ich werde immer begeisterter, denn nun kommt wieder ein Naturpark, der „parc naturel del Albufera“: überall Seen, Wasservögel, Schilf – herrlich! Ich liebe das! Wir kommen durch ein kleines Örtchen, das – wie ich las – für seinen Aal berühmt ist. Wir finden im Vorbeifahren ein nettes Lokal mit Wintergarten und haben von ihm aus auch unser Wohnmobil im Blick. Leider war der Aal aber alle und so teilten Peter und ich uns eine Paella Valencia: war auch sehr lecker und auch eine Spezialität von hier!

unsere leckere Paella
unsere leckere Paella

Inzwischen ist es fast halb fünf und wir schauen, dass wir weiterkommen: ich hab einen besonders schönen Stellplatz direkt am Meer in einem hübschen Badeort ausgesucht, ca. 100 km von Valencia entfernt. Ins Navi geben wir die Koordinaten ein und lassen uns führen. Normalerweise klappt das ganz gut, aber heute gar nicht. Den Ort fanden wir, aber den Stellplatz? Wir waren in allen möglichen Gassen, es war eng und ich bewunderte Peter, wie er die Ruhe behielt und das Wohnmobil rückwärts wieder sicher aus diesen Gassen herausbrachte. Echt super!

Irgendwann gaben wir dann die Suche nach diesem besonders tollen Stellplatz auf – inzwischen war es auch stockdunkel – und folgten den Wegweisern im Ort. Wir wurden fündig, aber der Platz war bereits voll! Auch die Zeltplätze im Ort waren alle voll. Schließlich fanden wir kurz vor Alicante noch einen Stellplatz: zwar war auch der voll, aber einige Wohnmobile standen schon an der Seite und so stellten wir uns einfach dazu. War zwar etwas laut, aber wir waren zu müde, um nicht gut schlafen zu können.