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16.03.2016 Foz do Arelho – Nazaré

Wir ziehen um die Mittagszeit gemütlich weiter; kommen aber nur zehn Kilometer voran! Da wartet bereits – für mich – das nächste Highlight!

Kurz vor San Marinho do Porto liegt Salir Do Porto: eine Traumlandschaft, die man am Besten von oben, indem man auf eine ca. 60 Meter hohe Riesendüne klettert, aus entdecken und bewundern kann. Oben sind noch herrliche Wege durch Dünen, überall blüht und duftet es; Vögel zwitschern – bei uns schien die Sonne und es war warm – und wir haben es genossen!

Weiter geht es, noch ein kurzer Zwischenstopp beim Intermarché und dann auf den Zeltplatz hinter Nazaré: er ist sehr schön angelegt und das Personal sehr freundlich. Die Duschen sind gewöhnungsbedürftig. Wir verbringen einen gemütlichen Tag hier, waschen und trocknen hier sogar unsere Bettwäsche – und grillen am Abend.

15.03.2016 Foz do Arelho

Es regnet und ist eisekalt – 11 Grad zeigt das Thermometer an!

Aber wir haben ja WLAN hier, wenn es auch langsam ist und so kümmern wir uns um unseren Reiseblog, den wir schon vor langer Zeit erstellen wollten.

Und gegen 13:00 ist es auch draußen wieder relativ schön und ich kann mich nochmals für gut 2 Stunden in mein Kajak setzen – es gibt hier unendlich viel zu entdecken. Peter packt seine Drohne aus und begleitet mich mit ihr ein Stück: sind tolle Aufnahmen dabei herausgekommen!

Später mache ich dann noch einen Strandspaziergang und bin einfach baff über die Schönheit und Wunder der Natur! Und die „Wunder“ meines lieben Mannes – denn als ich heimkomme, ist mein Kajak bereits wieder bestens im Wohnmobil verstaut!

Wir planen etwas für morgen, wollen weiter nach Nazaré, müssen mal wieder auf einen Campingplatz – die Duschen hier auf dem Stellplatz sind leider nur was für Hartgesottene und da zählen wir (noch) nicht dazu.

Und dann gucken wir natürlich noch unsere „Nonnen“ in der ARD an – 😉

14.03.2016 Foz do Arelho

Nachdem am Vorabend die meisten portugiesischen Wohnmobile wieder abgefahren sind (das Wochenende ist vorbei – die Arbeit ruft), wechseln wir den Platz und stehen nun direkt vorne am Strand. Das Wetter ist bestens und so kommt mein Kajak heute zum Einsatz! Ist das ein Traum, in der Lagune herum zu „schippern“.
Es gibt tiefe Stellen, denn auch Fischerboote sind draußen und die Fischer sammeln körbeweise Muscheln, entweder vom Boot aus oder im flachen Wasser stehend. Aber es gibt auch sehr viele flache Stellen und ich muss auch aufpassen, nicht aufzusitzen. Spannend ist das! Das Wasser ist recht ruhig, aber schon eine Stunde später wird es welliger: kein Wunder – natürlich gibt es auch hier Ebbe und Flut.

Bin ich froh, mir das Kajak im letzten Jahr geleistet zu haben: es ist genau meins: in Ruhe auf dem Wasser sein, die Vögel von hier aus zu betrachten und seinen Gedanken nachhängen,… so toll, dass Peter herausfand, dass es zerlegbare Kajaks gibt und dass er ein Gestell in die Garage unseres Wohnmobils baute, wo es verstaut werden kann. Und dass er immer dabei ist, mir zu helfen, es sowohl heraus als auch wieder hinein ins Wohnmobil zu bringen!

Den späten Nachmittag verbringen wir in einem netten Lokal direkt am Meer, die Sonne scheint und wir kommen noch mit einem Berliner Ehepaar ins Gespräch,……

13.03.2016 Foz do Arelho / Obidos

Heute erkunden wir die Gegend mal mit dem Rad: erst an der Lagune entlang und dann nach Obidos – dank Peters technischem Know How und seines Handys finden wir den Weg.

Obidos ist eine der schönsten mittelalterlichen Städte, umgeben von über 12 Meter hohen Zinnenmauern. In 40 Minuten kann man auf dem Wehrgang rund um die Stadt laufen –

Wir genießen diese Atmosphäre natürlich mit einem Käffchen und ein paar kleinen landestypischen Leckereien.

Weiter geht es zum Südufer der Lagune, des Lagoas de Obidos und wir kommen auf unserem Weg durch herrliche Eukalyptuswälder, durch landwirtschaftlich betriebene Flächen und durch kleine Örtchen und sind wieder mal sehr froh, E-Bikes zu haben. Schließlich haben wir das Ende der Lagune erreicht und nur gut 1 Kilometer Luftlinie trennt uns noch von unserem Wohnmobil – wenn da nicht dieser Fluss wäre. Und so bleibt uns nichts anders übrig als den Umweg über 10 km um die Lagune wieder zurückzufahren, natürlich wieder hoch und runter! Aber der Akku reicht und schließlich waren es über 50 herrliche km, die wir bestimmt nicht missen möchten.

12.03.2016 Lourinha – Foz do Arelho

Es ist wunderschön hier und ich erkunde noch etwas die Gegend, bevor wir auf die Halbinsel nach Peniche (ca. 20 km) aufbrechen. Der Zugang nach Peniche erfolgt durch Festungsmauern und wir steuern erst den nördlichsten Punkt und natürlich den Leuchtturm an: hier ist Steilküste aus Kalkstein, ein riesiges Felsenchaos mit tiefen Schluchten zwischen den Felsenschloten, auf denen wir auch Kormorane sitzen sehen. Herrlich! Auf dem Weg zurück entdecken wir einen Fischverkauf und ich besorge einige Leckereien, die wir dann gleich am nächsten Plätzchen mitten auf den Felsen unter dem Geschrei der Möwen und dem Tosen der Brandung genießen.

Weiter geht es dann zum nächsten Stellplatz: ich gebe die Koordinaten ein und wir lassen uns führen: durch Eukalyptuswälder hindurch, über Obidos bis zum Foz do Arelho. Der Stellplatz erschreckt uns erst, so voll ist er. Aber die Landschaft ist so schön: ein unglaubliches Panorama – Dünen über Dünen und eine riesige Lagune. Wir checken ein, zahlen unsere 3 EURO pro Nacht und finden wenigstens einen Platz am Rand. Dann erkunden wir die Landschaft und sind beide begeistert – vor uns die Lagune mit vielen Sandbänken vor der Mündung ins Meer. Je nach Stand der Gezeiten fließen Bäche oder auch Ströme zwischen den Sandmassen meer- oder landwärts. Beeindruckend, dass dann auch noch von oben aus und bei solch herrlichem Wetter zu sehen!