Mittwoch, 31. August

Heute früh wandere ich noch auf dem Küstenweg ein Stück allein, da Peter noch schläft. Aber kaum bin ich zurück, blubbert schon unsere Kaffeemaschine und der Tisch ist gedeckt – ist das nicht einfach wunderbar, so einen lieben Menschen um sich zu haben?
Wir starten gegen halb zehn: unser heutiges Ziel ist der Mount St. Michel! Der riesige Parkplatz dort ist schon gut gefüllt und viele Menschen sind schon zum Schloss unterwegs, auf direktem Weg (wie auch wir) – durch das Meer: ja, es ist Ebbe!
Das britische Schloß ist das Gegenstück zum Mont St. Michel in der Bretagne – Benediktermönche errichteten es hier nach bretonischen Vorbild. Jetzt wird das Schloß vom Schloßbesitzer Lord St. Levan und seinen wohl 30 Angestellten bewohnt.
Als wir uns dann gegen halb zwei noch ein Teechen im dortigen Café mit herrlichem Meerblick kaufen wollen, schauen Peter und ich fast gleichzeitig zum Festland und –
wir lassen Teechen Teechen sein, nehmen die Beine unter die Arme und los geht es, denn die Flut hat bereits eingesetzt…
Der Damm ist noch gut erkennbar und so waten wir auf ihm durch das an einigen Stellen bereits kniehohe Wasser und haben unseren Spaß. Klar hätte es auch noch ein Boot gegeben, das uns später ans Land gebracht hätte, aber so hat es uns definitiv besser gefallen. Und den Tee gab es dann im Wohnmobil.


Weiter geht es nach St. Ives auf einen Zeltplatz: er liegt wunderschön in dem breiten Dünengürtel und ich erinnere mich daran, dass wir genau hier vor vielen Jahren schon mal mit unseren Kindern waren. Wir gehen noch in den Laden am Platz und holen uns ein paar Würste und ein paar Lambribs zum Grillen und vespern sie dann gemütlich draußen, natürlich mit herrlicher Aussicht.
Abendstimmung in den Dünen bei St. Ives
Abendstimmung in den Dünen bei St. Ives

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