Montag, 04. September 2017

In der Nacht hat es geregnet und das Frühstück draußen fällt leider aus. Wir stellen uns schon auf einen gemütlichen Tag im Wohnmobil mit Lesen ein, aber nichts da: die Sonne kommt! Und wer mich kennt, weiß, dass mich dann drinnen nichts mehr hält.

Und so starten Peter und ich zu einer Wanderung am Meer entlang.

Es ist gerade Flut und irgendwann heißt es für uns, zurück oder hoch in die Dünen! Klar, zurück geht gar nicht – (wer kennt nicht unser Motto: “ vorwarts immer, rückwärts nimmer“), also klettern wir nach oben. Fast senkrecht, manchmal auf allen vieren ( jedenfalls ich). Wir schaffen es, finden sogar ein kleines Kiefern-Wäldchen und genießen im Schatten der Bäume die wunderbare Aussicht. Da hat sich doch die Anstrengung mal wieder voll gelohnt!

Lange sitzen wir noch, bevor wir dann zum Zeltplatz „auf dem Höhenweg“ zurücklaufen. Der Weg ist zwar anstrengend, es geht immer wieder im Sand hoch und runter und die Sonne brennt, aber es macht Spaß, zusammen hier sein zu können und so was Schönes gemeinsam zu erleben. Und das beflügelt!

Apropos „beflügeln“: Gleitschirm-fliegen geht heute (noch?) nicht, da fehlt wohl der Wind. Also kann ich leider auch nirgends mitfliegen,….. 😉 Ja, ich hatte es mir ernsthaft überlegt, wäre schön toll, hier drüber zu schweben,… und wie oft kam es schon vor, dass ich erst Angst vor was hatte, es aber dennoch tat und hinterher total glücklich war. Ich denke so gerne ans Schnorcheln im Great Barrier Riff zurück. Da hatte mich Katrin regelrecht an der Hand genommen und was war ich von der Unterwasser-Welt begeistert gewesen…

Nach einem leckeren Käffchen gehe ich wieder schwimmen und am Abend bewundere ich dann noch den Sonnenuntergang: lange stehe ich noch da und freue mich über die „Wunder dieser Welt“.

2 Gedanken zu „Montag, 04. September 2017“

  1. Angst vor etwas haben und sich (meistens) später dann doch überwinden, das kenne ich.
    Das erste Wagnis war meine Ballonfahrt (ich bin nicht schwindelfrei, habe also auch in den Bergen genügend Respekt) und das zweite Wagnis war eine Überquerung einer Hängebrücke am Ende des Lechtals. Und weil es so schön war, ging es nicht nur rüber, sondern sofort auch wieder zurück.

    1. Super, dass du das gemacht hast, Alf! Ist schon immer wieder ein tolles Gefühl, etwas gemacht zu haben, vor dem man erst einmal Angst hatte. Kenne ich zu Genüge,….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.