Freitag, 29. September 2017

Guten Morgen 😊.

Ganz hinten seht ihr die Picos: das herrliche Gebirge, in dem wir soviel herumgekurvt sind.

Wie ihr seht, hat es heute Morgen geklappt und ich sitze schon  seit einer halben Stunde (es ist jetzt kurz nach neun Uhr) in „meiner“ Bar, nippe am Kaffee und freue mich riesig, hier schnelles Internet zu haben. Die Bilder von gestern sind also eingefügt! 👍

Nun überlegen wir, wie es mit unserer Reise weitergeht: das Wetter ist hier immer noch herrlich! Sollen wir noch einen weiteren Tag bleiben oder nun mal weiter ziehen? Das Guggenheim – Museum in Bilbao steht noch auf unserem Programm, bevor wir dann wieder zur französischen Atlantikküste und vor allem auch in die Bretagne wollen.

Nach dem Frühstück entscheiden wir uns, zusammen zu packen, das Motorrad wieder in seiner „Garage“ zu parken und zwar den Zeltplatz zu verlassen, aber noch nicht den Ort. Man kann sich auch für eine Nacht vor den Campingplatz stellen – und genau das taten wir,  in aller Ruhe.

Wir haben noch unsere gesamte dreckige Wäsche, sogar die Bettwäsche gewaschen und getrocknet (davor hatten wir ja keine Zeit dafür 😉) und zum Mittagessen gab es dann noch Spaghetti (mit Käsesauce),

Danach wird noch geduscht und ich war noch kurz im Meer – aber wirklich nur ganz kurz, denn es war für mich noch sehr, sehr frisch.

Dann sonnten wir uns noch am Strand, tranken ein Käffchen dazu und chillten, wie unsere Kinder das immer nennen.

Als die Sonne dann hinter Wolken verschwand, verzog sich Peter im Wohnmobil und ich zog nochmals zu einer „Abschiedstour“ ins Städtchen. Hier läuft der nördliche Pilgerweg vorbei:

Ich brauchte für die zwei Kilometer ewig lang, denn immer entdeckte ich interessante Motive zum Fotografieren.

 

Grün, grüner, am grünsten,…..

Wer kennt diese Frucht? Der Baum ähnelte oder ist gar ein Gunmibaum (glaube ich),….

Die meisten Häuser haben Balkone (Wintergärten?) dieser Art:

Ich schaffte es sogar noch bis ganz hinter zum Leuchtturm und entdeckte dort einen extra duftenden Blumenpfad mit genauen Beschreibungen der jeweiligen Kräuter. Super gemacht!

Genau gegenüber, circa 300 Meter Luftlinie  (aber vier Kilometer Fußmarsch) ist unser Campingplatz – da sitzt Peter jetzt:

An der Kirche kam ich auch vorbei bzw. an einer der vielen:

Im Städtchen war noch ein Mittelalter-Markt: es gab Musik und dazu Geschnitztes, Gehäkeltes, Gestricktes, Gewürze für jedes Wehwehchen, dann noch Käse und Wurst, Pizza und Crêpes.

Mittelaltermarkt

Nun war voll Ebbe und ich musste einfach noch ein paar Mal den Auslöser drücken:

Peter und ich ließen es uns nochmals im Lokal des Campingplatzes schmecken: natürlich wieder Hamburger und dazu noch ein paar Muscheln. Lecker war’s und wir haben uns noch lange mit einem netten jungen Paar aus Essen unterhalten. Echt schön 👍😊😊 so schön, dass wir sogar unseren Freitags-Krimi verpassen (und das, obwohl wir heute Nacht TV-Empfang haben).

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