Mittwoch, 21. März 2018

Ist das paradiesisch! 😊👍

Wir sind heute nochmals auf einem Campingplatz und zwar am Ende der Bay of Plenty, kurz hinter Whakatane in Opotiki. Der Platz ist uns von dem Schweizer, den wir im Norden der Insel getroffen hatten empfohlen worden – und er ist definitiv sehr schön gelegen. Ich liege gerade in der Hängematte, höre das Meer und sehe in der Ferne White Island: Neuseelands einzige aktive Vulkaninsel. Es gibt vierstündige Schifffahrten bis dorthin oder Helikopter – Flüge: dann fliegt man wohl über den Krater,… bestimmt toll, aber der Preis übersteigt dann doch leider das Budget,…

Wir sind um vier hier angekommen und es tut dann gut, auszuspannen und sich  über die Erlebnisse des Tages nochmals zu freuen. Außerdem steht heute noch Wäsche waschen an,….ist inzwischen gewaschen und getrocknet! 👍😘

Heute morgen sind wir früh aufgestanden, schon um halb neun und haben dann am Strand gefrühstückt. Herrlich! 👍😊

Und es ist hier einfach natürlich, dass man von Einheimischen angesprochen wird, manchmal kurz, manchmal geht es länger. Auf jeden Fall wollen sie wissen, woher man kommt, wohin die Reise noch geht. Ja, sie  sind schon stolz auf ihr Land, das kommt immer wieder durch: erst heute Abend sagte jemand, dass die hier zwar sehr „isolated“ sind, aber dafür weit weg von all dem Chaos in der Welt,…. ja, die Leute hier sind unendlich freundlich, das macht Spaß und das werden wir wieder verstärkt nach Deutschland bzw. Europa importieren 👍👍👍👍.

Durch Tauranga ging es zügig, es ist eine große moderne Hafenstadt: Kreuzfahrtschiffe und Frachter machen hier Station, um ihre Waren / auch Kiwis – übers Meer zu verschiffen. Schön ist der Blick auf den Mt. Maunganui: er ist ein 232 m hoher toter Vulkan, am Ende eines 20 km langen Landstreifens zwischen Tauranga und Pazifik. Der Ort selbst  ist ein geschäftiger Touristenort, „Schicki-micki“ (wie ich las) oder Lifestyle-Ort. Das Autofahren hier ist viel anstrengender als ich es gedacht hatte: es gibt viele kleine Straßen und unendlich viele Laster, die einen mit 100 „Sachen“ verfolgen oder auf kleinen Straßen entgegen kommen. Gar nicht so leicht – Peter meistert das ganz prima! 😘😘😘😘

Unsere nächste Rast war einige Kilometer weiter südwärts bei Te Puke, der Kiwi – Hauptstadt fällig und zwar direkt bei den Kiwis! 👍😊

Hier gab es eine Plantage, die Führungen anbot. Das wollten wir aber nicht und so erklärte uns die junge Angestellte alles über Kiwis, was wir wissen wollten. Wir waren fast die einzigen Gäste dort. 1904 brachte ein neuseeländischer Gärtner ein paar schwarze Samen von einem Chinabesuch mit, die hier bald fleißig trieben. Erst 1952 kam die Kiwi nach Europa – und das nur, weil ein englischer Importeur seine Ladung Zitronen nicht voll bekam. Deswegen nahm er versuchsweise ein paar Kisten der bisher in Europa unbekannten Frucht mit, die ja, zumindest im unreifen Zustand so säuerlich wie eine Zitrone ist. Wegen eines Streiks war das Schiff ewig unterwegs, bis es in England landete. Da waren die Zitronen verfault, die Kiwis  hingegen waren gerade reif. Wie man jetzt sieht, war das sehr gut so! 👍👍👍👍Geerntet wird zwischen April und Juni, und es gibt goldene und grüne Kiwis.

Die junge Frau stammte aus Zürich und hatte hier in Neuseeland die Liebe ihres Lebens gefunden und ist geblieben. Wir probierten noch Kiwi Eis (wird nur hier hergestellt) und nahmen zwei Gläser Marmelade mit. Da freu ich mich schon auf morgen früh, denn so klein unser Wohnmobil auch ist, ein Toaster gehört hier zur Grundausstattung! 👍😊

Weiter ging es an einen wunderschönen Strand, an dem wir wieder mal Pies gegessen haben. Herrlich diese Weite und Leere,…. da kommt man schon ins Schwärmen! 👍

Durch Whakatane fuhren wir auch, ist wohl ein netter gemütlicher Ort der Entschleunigung (wenn man dem Reiseführer glaubt) und es gab viele hübsche Häuser,….

Wir machten nochmals Rast und zwar in Ohope Beach, an Neuseelands schönstem Strand (so stand es auf dem  Schild) – es war wunderschön und es herrschte eine ganz besondere Stimmung hier.  Es war gerade Ebbe und die Berge spiegelten sich, der Strand war weit und es war im Strand ein wunderschönes Muster zu sehen (hab ich noch nie gesehen). Hier gab es auch öffentliche Grills und jeder konnte sich hier sein  Grillgut schmecken lassen.

Durch eine wunderschöne, zum Teil naturbelassene Küstenlandschaft mit ausgedehnten Feuchtgebieten ( ist grad Ebbe 😉) geht die weitere Fahrt vorbei an stillen, friedlichen, mit Mangroven bewachsenen Inlets, die an Dünen grenzen. Wunderschön! Man ist echt begeistert, wie schön die Natur ist! 👍😊

Und  wie schon gesagt, jetzt stehen wir in Opotiki: hier haben sich seinerzeit sehr viele Maori angesiedelt, da es durch das Meer, die vielen Meeresbuchten und die Flüsse sehr viel zum Essen (Fisch) gab. Andererseits gab es gerade hier auch viele blutige Auseinandersetzungen, wie ich gerade las.

Morgen werden wir ins Maori – Land fahren: wir wollen ans East-Cap und von dort aus nach Wellington und dann –  wohl wird es Anfang nächste Woche – auf die Südinsel mit dem Schiff übersetzen 👍😊.

Aber erst mal gab es heute noch ein Lagerfeuer am Strand. Zwei Würste hatten wir noch, die wir am Stecken gegrillt haben und dann ins Toastbrot gewickelt haben. Einfach schön war es und lecker! 👍😊

 

 

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