Donnerstag, 12.April 2018

Gut geschlafen, aber leider regnet es jetzt – wie so oft an der neuseeländischen Westküste. 😳

🙈🙈🙈Und dabei hatten wir letzte Nacht wieder einen herrlichen Sternenhimmel und ich erwartete natürlich für heute Sonne,… ⭐🌙⭐🌙⭐
Aber – kein Problem! 😉 Nur zwanzig Kilometer weiter ist das größere Städtchen Greymouth (entstanden durch Gold und Kohle, recht unscheinbar und na ja, sagen wir gewöhnungsbedürftig) und das hat ein Hallenbad – und sogar eine Sauna! 👍👍👍👍 Das hatte ich schon vor unserer Reise eruiert,…. Und es freut uns riesig, denn eine große Wäsche tut bestimmt mal wieder gut,… 😉😉😉😉
Wir fahren hin – das Bad hat offen und kostet „nur“ 5,50 Dollar Eintritt.

Hier ein Schwimmbad zu finden, ist was ganz Besonderes – bisher haben wir nicht viele Hallenbäder gefunden,.. 🤔
Ja, es war sehr schön und wir konnten uns in der Sauna aufwärmen, ein paar Runden schwimmen und es tat einfach gut. Wir in Deutschland sind allerdings mit unseren Bädern schon verwöhnt – Liegen gibt es hier keine, nur ein paar Plastikstühle und Holzbänke zum Sitzen. Gegessen wird das, was man mitbringt und draußen, im Vorrraum. Zu kaufen gibt es außer Eis nichts, nicht mal einen Kaffee. „Dafür“ kann man aber auch mit Schuhen ins Bad und ohne Schuhe nach draußen. Insgesamt war es recht kühl und – klar, auch hier geht man im Badeanzug in die Sauna – dafür aber ohne Badetuch. 🙈
Nach unserem zweistündigen Aufenthalt gingen wir noch einkaufen – unsere Reserven waren aufgebraucht (einen Bäcker suchten wir im
Ort vergebens) und danach wollten wir eigentlich im Waschsalon unsere Wäsche waschen. Leichter gedacht als getan! Alle Waschmaschinen waren besetzt und so stehen wir nun auf einem Zeltplatz, 50 km nach Greymouth in Pinakaiki bei den berühmten Pancake Rocks am Meer, an der Tasmanischen See. Die Fahrt von Greymouth bis nach Westport (die Hälfte sind wir gerade gefahren) gilt als eine der schönsten Küsten-Strecken der Welt,….sie führt mal direkt an der Küste entlang, mal weiter oben an den Bergen, die hier ganz besonders üppig und windschief bewachsen bis ans Meer heranreichen, das unablässig gegen die felsige Küste peitscht.

Hier auf dem Camping-Platz waren die Waschmaschinen frei und wir haben nun gewaschen und getrocknet UND sind vorhin gerade noch zu den Rocks gelaufen: und DIE sind definitiv SUPER!!! 👍😊
Es war ein wunderschöner Wanderweg – wieder durch dichten Regenwald – der mit Aussichts-Terrassen angelegt ist – echt klasse und alles ohne Eintritt!

Ab und zu sieht man, wie die Straßen kaputt sind, wie etwas am Rand ausbricht und das erklärt auch, warum so viel Bauarbeiten hier sind,…

Und dann besonders hier diese wunderschönen  Palmen hier überall:

Zu dem Namen „Pfannkuchenfelsen“ kam die einzigartige Formation, weil die unterschiedlich stark erodierten Gesteinsschichten schon vor 230 000 Jahren aus Kalk bzw. Ton wie riesige aufgestapelte Pfannkuchen anmuten. Brandung, Wind und Regen leisten hier seit jeher ganze Arbeit: Höhlen und Tunnel durchlöchern den spektakulären Küstenabschnitt. Echt super! Und das Meer schäumt heute ganz besonders,… ist halt die Westküste! 🤔

Und während ich wieder unseren heutigen Tag ins Handy „tipple“, brät Peter noch eine leckere Wurst und wir haben dazu unseren Lieblingssalat, Cole Slaw gegessen. Da das Wlan nicht gut funktioniert, kann ich wieder nichts ins Netz stellen,… 🙈🙈🙈
Hier sind übrigens auffällig viele Nikau-Palmen – sie deuten auf ein überraschend subtropisches Mikroklima an diesem Stück der Westküste hin, die doch als Schlechtwetterküste verrufen ist.
Es regnet auch gerade wieder – 21:15 – das heißt, momentan schüttet es – tropenmässig – wie aus Kübeln. 😳 Dafür ist es jetzt wärmer geworden, auch draußen. 👍😊

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