Freitag, 12. Oktober 2018

Ein herrlicher Tag beginnt:

Und Lucy freut sich riesig, wenn ihr Herrchen aus dem Bett kommt:

Schon Wilhelm von Humboldt schwärmte von dieser Halbinsel: „Die Kurische Nehrung ist so merkwürdig, dass man sie eigentlich ebenso gut wie Spanien und Italien gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen soll.“

Thomas Mann ließ sich hier in Nida (Nidden) ein Sommerhaus bauen. 

Und das besichtigte ich gleich am Morgen. Gefiel mir sehr gut, das Haus und die Aussicht sind wunderschön. 😊👍

Die Breiten- ausdehnung der Kurischen Nehrung beträgt übrigens an der schmalsten Stelle 400 m und an der breitesten 3,8 km, das ist dann etwas nördlich von Nida.

Ich holte beim Bäcker noch drei herzhafte Stückchen (für unsere Wanderung) und zwei Stück Kuchen (Quark mit Apfel) für den Nachmittags – Kaffee. Hier werden wieder wie bei uns die Stückchen berechnet, in Estland wurde nach Gewicht des Kuchens berechnet. 

Heute war bei unserer Wanderung die berühmte Düne von Nida dran: es gibt befestigte Wege von Nida aus – durch das Tal des Schweigens – (gar nicht so einfach, ruhig zu sein, wenn man begeistert ist 😉).

Oben auf der Parnidzio – Düne steht eine Sonnenuhr und man kann den Blick fast ringsum bis weit nach Russland – in den russischen Teil der Kurischen Nehrung – hinein genießen.

Hier der russische Teil der Düne:

Und Enten oder Gänse im Flug:

Es war herrlich, einzigartig – einfach grandios. Drei Stunden waren wir in dem Dünengebiet, bevor wir wieder in den Ort hinunter stiegen. Gut, dass wir Essen und Trinken für uns und Lucy dabei hatten. 👍😊

Im Ort Nida fanden wir ein kleines Lokal, das Fischsuppe anbot. Da konnte ich nicht „nein“ sagen. Und sie schmeckte lecker, Peter hatte Fleisch mit Backpflaumen, Bohnen und Reis. War auch total lecker – ich durfte ja probieren! 😊😉

Hübsche Häuser im Ort:

Wir liefen dann noch an der Uferpromenade entlang und genossen die Sonne und die Wärme. Hier am Haff sieht es – für mich – wie am Bodensee aus. Auch hübsch, aber das Meer ist einfach das, was ich noch mehr liebe. 

Den Sonnenuntergang genossen wir von der höchsten Stelle in Nida – herrlich! Die Bilder sprechen ja für sich.

Und während ich Bilder knipse, buddelt Lucy:

Übernachtet haben wir wieder auf unserem netten Parkplatz in den Dünen – lagen nach unserer langen Wanderung von über zwölf Kilometern (und 33 Stockwerken) – berichtet uns immer unsere App – eh schon vor neun im Bett und haben wunderbar geschlafen. Auch Lucy! 😉😉😉😉

Ich hab mir auch ein Video von der Insel und ein kleines Buch besorgt und leihe es auf Wunsch gerne aus. 

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