Freitag, 19. Oktober 2018

Wir waren ganz alleine auf dem großen Parkplatz in Rabka (2.5 km von Leba entfernt) und haben total ruhig im Naturschutzgebiet geschlafen. 

Gegen zehn Uhr zogen wir zu der Lonsker Düne los: die Strecke war wunderschön durch den Wald zu laufen. Auf weiten Strecken wir ganz alleine für uns und haben die würzige Luft sehr genossen. Fünf Kilometer und 1,5 Stunden später waren wir an dem Punkt, bis zu dem man sich auch mit einem kleinen Elektrobus hätte bringen lassen können. 

Dann ging es steil durch den Sand bergan und wir waren alle drei froh, als wir – fast alleine – da ganz oben, auf der Höhe von 42 Metern waren. Eine riesige polnische Sand – Sahara erwartete uns: grandios! Sie befindet sich im Slowinski Nationalpark, ist rund 2,5 km breit und umfasst eine Fläche von rund 600 Hektar. 

Von hier hatten wir auch einen grandiosen Rundblick über das Meer und zum Lebskosee. Und einen Hirsch entdeckten wir in dieser Sahara auch noch! Super war es! 😊👍😊👍

Genauso super wie die Dünen an der Kurischen Nehrung. 👍😊

Oder die Düne von Pilat an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux, auf der wir letzten September waren. Sie war in der Tat die höchste Düne Europas. Sie ist bis zu 110 Meter hoch, 500 Meter breit und etwa 2,7 Kilometer lang. 

Wir liefen dann am Meer zurück und waren gegen zwei wieder am Wohnmobil.

Der Stellplatz war – in unseren Augen – überteuert: jede Stunde wurde berechnet und wir durften 19 (!!!) Euro berappen – es gab weder Wasser dort noch eine Toilette, von einer Dusche ganz zu schweigen. 

Im nächsten Ort entdeckten wir einen netten Platz und aßen erst mal was! 

Inzwischen war es auch schon halb vier und so entschlossen wir uns, die Nacht im 80 km entfernten Rowy zu verbringen: hier , so sagte die App, gäbe es einen sehr netten familiären Campingplatz, der bis November offen hatte. Super! 

Wieder mal fuhren wir über viele sehr enge und holprige Straßen, wieder mal gab es fast nur Alleen. 

Landschaftlich war es sehr schön, wir entdeckten viele Tannenbaum – Plantagen, viel Landwirtschaft und natürlich auch wieder jede Menge Storchennester. Hier gibt es sogar Warnschilder „Vorsicht vor Kühen“ (die hier kreuzen) und vor Hunden (sie laufen meist frei herum und überall in den Dörfern ist grosses Gebell. 

In Rowy angekommen, war leider alles geschlossen. Es ist ein reiner Touristenort mit vielen Campingplätzen, Hotels und Läden. Fast alles war geschlossen, außer der Kirche (man hörte die gerade stattfindende Predigt durch Lautsprecher auch draußen). Schließlich fanden wir hier noch ein Plätzchen auf einer großen Wiese, wo wir die Nacht verbrachten. Weiterfahren wollten wir nicht mehr, denn hier wird es schon um 18 Uhr dunkel. 

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